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Overview / Glaube & Philosophie

Das Für und Wider des (A)Theismus

  • 6173 Posts
Author Post

Velgar 46

Velgar

Myth
22,971 posts

11/10/15, 05:37 am
Post:

Fakeprofil? Du bist ein echter Christenmensch, arbeitest mit Unterstellungen und Lügen. Bravo, hast du gut gemacht.

"Fakeprofil?"

Mach dir nichts draus. Er ist bestätigter Weise eines... und kriegt das bei jeder sich bietenden Gelegenheit aufs Brot geschmiert. "Ur"-Profil war mal "Wuerdenträger". Seitdem waren es einige, mit denen er sich selbst auf die Schulter geklopft hat.

Im Grunde peinlich, aber nuja. Sonst stimmt ihm ja keiner zu...

 

 

Velgar

"Den Irren erkennt man an der Freiheit, die er sich gegenüber der Beweispflicht nimmt, an der Bereitschaft, überall Erleuchtung zu finden"
Umberto Eco: "Das Foucaultsche Pendel"

Velgar 46

Velgar

Myth
22,971 posts

11/10/15, 05:30 am
Post:

Du stimmst also zu, daß es ohne Religion keine durch Religion begründeten Kriege und Konflikte geben würde.

Wodurch Kriege und Konflikte begründet werden ist Inhalt der Kontext ist, es gibt sie.

Ich denke wirklich nicht, dass d…

"Wodurch Kriege und Konflikte begründet werden ist Inhalt der Kontext ist, es gibt sie."

Fraglos. Und manche davon - über die Zahl kann man trefflich streiten - sind religiös begründet und/oder religiös begünstigt.

 

"Ich denke wirklich nicht, dass die Welt ohne Religion besser wäre."

Eben das ist ja der Inhalt und Gegenstand dieses Threads.

 

"Ja du kannst es benutzen um Menschen abhängig zu machen und zu versklaven, du kannst es aber auch gezielt und dosiert dazu einsetzen um die Schmerzen der Menschen zu lindern."

Und eben da ist die Frage einer der Abwägung und der Punkt, an dem die Meinungen auseinander gehen können.

Was ja eben genau der Inhalt dieses Threads ist.

 

 

Velgar

"Den Irren erkennt man an der Freiheit, die er sich gegenüber der Beweispflicht nimmt, an der Bereitschaft, überall Erleuchtung zu finden"
Umberto Eco: "Das Foucaultsche Pendel"

Velgar 46

Velgar

Myth
22,971 posts

11/10/15, 05:27 am
Post:

"Na dann reise doch mal zurück in die Vergangenheit und sieh zu, dass Religion garnicht erst soweitFrüchte trägt."

Das ist nicht die Frage. Und das weißt du auch.

Ja, sorry dass ich halt weiter denke! Tschuldigung, kommt aber ga…

"Ja, sorry dass ich halt weiter denke!"

Das Problem dabei ist nicht weiter denken, sondern daß du einen Punkt einführst, der weder direkt noch indirekt die Frage war.

Es geht nicht um die Frage was wäre, wenn es nie "Religion" gegeben hätte, sondern um die Frage, was wäre, wenn sie heute nicht mehr da wäre.

Das umzudeuten nennt man ein "Shifting the goalposts".

 

"Folgerichtig müsstest Du dann sagen: "Gäbe es keine Menschen, so gäbe es keine durch Menschen verursachten Kriege""

Das ist auch zweifellos richtig.

 

"und dabei scheint es Dir völlig obsolet ob die Anzahl der Benevolenten höher ist als die der Malevolenten."

Ich würde mal "obsolet" googeln.

Aber ab davon ist das tatsächlich die Frage und keineswegs irrelevant (das dürfte das Wort sein, daß du verwenden wolltest).

Aber was sind den die aktuell positiven Punkte? Die "Benevolenten", wie du es nennst?

Denn erst wenn da etwas ist, kann man das eine gegen das andere abwägen.

Insofern ist dein Vergleich mit "gäbe es keine Menschen" kein besonders guter, da ohne Menschen die ethisch-moralische Frage sich gar nicht stellt.

 

 

Velgar

"Den Irren erkennt man an der Freiheit, die er sich gegenüber der Beweispflicht nimmt, an der Bereitschaft, überall Erleuchtung zu finden"
Umberto Eco: "Das Foucaultsche Pendel"

Modbot 45

Modbot

Mythos
362 posts

02/15/11, 01:56 pm

Erstbeitrag neu eingestellt:

 

Hier geht es um die Frage, ob es Gott gibt und die möglichen Folgen, falls er nicht existiert. Das gilt Konfessionsunabhängig und nicht nur für die abrahamitischen Religionen. Diskussionen um die Glaubwürdigkeit der Bibel, des Koran und anderer Schriften bitte in den dafür eingerichteten Thread. Diskussion um die Evolutionstheorie & Schöpfungen bitte in dem dortigen Thread.

 

Die Frage lautet, welche Auswirkungen es hätte, wenn kein Gott existiert, aber wer oder was ist Gott?

Wenn ich mir darüber nicht im klaren bin, kann ich die Frage auch nicht beantworten. Da es neben Christen und Atheisten auch noch andere Gläubige gibt, versuche ich erstmal eine für die Überlegungen saubere Basis zu schaffen.

Vorweg sollen einige Annahmen getroffen werden, die hoffentlich für Gläubige und Nichtgläubige gleichermaßen akzeptabel sind. Für mathematisch vorbelastete Menschen, als Lemma. Nach der Aufstellung folgen sofort einige Anmerkungen zu den einzelnen Punkten.

Das wichtigste aber vorweg:

Religiöse Schriften sind bitte nicht wörtlich zu nehmen und wenn, dann nur im Kontext der Zeit ihrer Entstehung.

1.) Gott ist existent.

2.) Gott ist allmächtig.

3.) Gott ist allwissend.

4.) Gott ist allgegenwärtig
.

Zu 1.): Da Gott für uns nicht beweisbar oder widerlegbar ist (auf naturwissenschaftlicher Basis) sei dies bitte von allen so akzeptiert (als Voraussetzung ).

Zu 2.): Allmächtig sei wie folgt angesetzt: Die Möglichkeit jedes mögliche Ereignis, auch jenseits der "Naturgesetze" in Gang zu bringen und zu beeinflussen und auch die Wahlfreiheit, mit der Beeinflussung aus eigenem Willen aufzuhören. Damit wäre dann auch Schöpfung enthalten. Bei der Schöpfung sei berücksichtigt, das eine bewusste Irreführung von uns durch Fossilien etc möglich wäre. Wer sagt, dass er nicht seine eigene Form von Humor hat?

Zu 3.) allwissend, sei alles wissend.

Zu 4.) Ist streng genommen keine wirkliche Voraussetzung, da die Allmächtigkeit die Allgegenwart nicht erforderlich macht.

Jetzt als Beispiel ein Begriff, den ich bewusst ausgeklammert haben: Die Allgüte. Diese könnte zwar definiert werden, als Begriff, jedoch müßten wir ebenfalls allwissend sein, um die Form zu begreifen. Jede mir eingefallene Beschreibung würde sich im Kreis drehen, da sich sich immer auf auslegbare Begriffe zurückführt. z.B. Allgüte ist das Bestreben jeden Zustand zum Positiven zu bewegen (zum Glück, zur Zufriedenheit aller,...).

So sei also von allen akzeptiert, dass Gott zwar allgütig sein kann , wir es jedoch nicht begreifen würden, sondern auf unsere Vorstellungen von Güte und was daraus folgt zurückgreifen müssten.


Wenn ich 1.) - 4.) als gegeben ansehe, könnte es legitim sein, Gott als "Konzernleiter" zu betrachten, der seinen Konzern geschaffen hat (das Universum mit allem darin), einige Regeln aufgestellt hat (die "Naturgesetze"), den freien Willen in die Welt gesetzt hat (um seiner "Belegschaft" die "eigenständige" Fortführung im Rahmen der aufgestellten Regel zu ermöglichen). Im wesentlichen nimmt Gott eine beobachtende Haltung ein, wenn nichts zu sehr aus dem Ruder läuft. Ganz selten greift er aktiv ein, z.B die Sintflut in der christlichen Religion.

Da sich ein Gläubiger an den Begrifflichkeiten wie Konzern etc stören könnte: sie sind weder wörtlich noch abwertend gemeint, sondern sind nur Bilder.

Da es insbesondere bei der Allmacht sehr verschiedene Deutungen gibt, bitte vermerken, wenn eine von meiner Definition abweichende verwendet wird. Eine Begründung muß nicht unbedingt sein, wäre aber hilfreich.

Fall jemand mit 1.) - 4.) als Voraussetzungen (Lemma) nicht einverstanden ist, immer druff.

Da ich ja nicht Gott selbst zur Diskussion stelle, sondern unser Begrifflichkeit, entstehen für mich auch andere Fragen:

Was würde gegen einen solchen Gott sprechen?

Kann man einen solchen Gott überhaupt logisch widerlegen?

Was folgt aus so einem Gott für ein Himmelreich auf Erden?

Ist ein Leben nach dem Tod in diesem Kontext zu erwarten oder kann man es logisch widerlegen?

Wäre ein "christlicher" Gott im obigen Kontext (1. - 4.) enthalten, bzw was fehlt?

Achso:  Auch vermeintlich oder tatsächlich Unlogisches kann sachlich diskutiert werden.