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Overview / Glaube & Philosophie

Das Für und Wider des (A)Theismus

  • 6173 Posts
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Ignition 45

Ignition

Grandmaster
466 posts

05/20/18, 08:10 am (modified 05/20/18, 08:11 am)
Post from Velgar 46 :

"Mir ging es tatsächlich um das Gefasel darum, da bekomme ich einen dicken Kopf, und kann einfach nicht weiterlesen."

Viele Philosophen lesen sich auch so als wären sie auf Drogen und zwar die Sorte, die man nicht haben will...

"Mir ging es tatsächlich um das Gefasel darum, da bekomme ich einen dicken Kopf, und kann einfach nicht weiterlesen."

Viele Philosophen lesen sich auch so als wären sie auf Drogen und zwar die Sorte, die man nicht haben will...

So wie dieser Post vor ein paar Tagen, den ich dann zusammengestaucht habe. Vielleicht erinnerst du dich.

Ich komme gerade nicht darauf welcher genau. Hier im Thread?

"Ich stehle nicht weil ich es für falsch halte, und es mir es teilweise auch unangenehm wäre überhaupt erst daran zu denken."

Aber du verstehst, daß das die Frage, warum es falsch ist, nicht beantwortet?

Ja, ich verstehe.

Wenn man im "nicht individuellen" die "Ursache" sucht, warum es (etwas) "falsch" ist (oder auch nicht), dann könnte man zu den Ergebnissen (bedingt) kommen:

* Vererbungsgrund / teilweise (Ausprägung der individuellen persönlichen Art, grob "weitergegeben")

* Erziehungshintergrund (Prägung / teilweise)

* Erfahrungshintergrund (Über die Zeit gesammelte Erfahrungen, (teilweise) positiv oder auch negativ)

Wenn man das auf (Mono-) Theistisch geprägte Menschen überträgt, wie du auch bereits beschrieben hast, dann wird es für mich genauso Fragwürdig wenn es heisst "Gott will das (nicht)!". Andererseits ist der Mensch doch ein Herdentier und reagiert gern auf andere Menschen. Und das auch bei Nicht-Theistischer Einstellung. Wenn einer (eine "Leitfigur") grölt "Da seht, da ist einer der hat etwas falsches getan" und die Menschen hören ggf. auf ihn. Besonders wirksam natürlich, wenn derjenige tatsächlich etwas getan hat, was "der Masse" gegen den Strich geht. Ob das "falsch" oder am Ende sich als doch "richtig" heraus stellt, darum geht es mir dabei gerade im Moment nicht, sondern um das Prinzip der "Fremdsteuerung". Der / die eine will jemanden, eine einzelne Person, der ihm / ihr etwas sagt, und der / die andere nicht. Ich lasse mir zum Teil etwas, oder auch mal  "vom Pferd", erzählen, doch wie ich darauf reagiere, oder auch mich danach richte ist individuell und Situationsbedingt betrachtbar. Auch ich Hinterfrage manchmal gern, Wie man auch hier im Thread oft bemerkt. Nur leider fehlt oft "vernünftiges Futter" um überhaut erst schreiben "zu können". Oft hat sich das ganze auch mit einem kurzen Wortwechsel (für mich) aufgelöst. (Was aber nicht immer "Schade" ist)

"Selbst wenn es der Diebstahl sogar eine Person betreffen würde die ich nicht leiden kann, oder auch es sie vom monetären Aspekt nie jucken würde."

Richtig! Das ändert es nicht.

Aber ändert "Stehlen, um meine Familie zu ernähren" die Geschichte? Wenn ich dann von Leuten stehle, die es geldmäßig nie merken?

Oder ändert es etwas, WAS ich stehle? Stehle ich Brot um meine Familie zu ernähren oder stehle ich Austern und Champagner? (Mal ab davon, daß ich Austern nicht mag... und Champagner auch nicht, übrigens.)

Austern stehlen von reichen Leuten hat vielleicht weniger "monetäre" Konsequenzen für den Bestohlenen als Brot, je nachdem, wer bestohlen wird. 

Das mit dem "Brot klauen" wäre doch vom Prinzip her "Mundraub", und ist ist etwas anderes als "normaler Diebstahl"?

"Wenn ich etwas "falsches" tue, und damit zig Menschen (evtl. der Mehrheit) das Leben rette, ist es dann wirklich "falsch" gewesen? (Kommt auch auf den Zusammenhang an, und / oder WAS ich genau getan habe)"

Genau! Darauf wollte ich hinaus. Der Kontext macht die Musik. Da es Konstellationen gibt, in denen "Stehlen" oder "Umbringen" nicht per se "schlecht" ist, kann es nicht "absolut böse" sein.

Genau wie du sagst: Es kommt auf den Zusammenhang an.

Und wenn wir da also sagen, daß es keine Handlung gibt, die in jedem Fall und immer (i.e. "absolut") böse ist, dann erübrigt sich auch die Frage, woher diese Einteilung kommt und damit auch die Frage, die von Gläubigen hin und wieder in solchen Diskussionen kommt.

Also ich sehe das etwas Problematisch, und ggf. im Einzelfall als Diskussionswürdig, egal ob Theistisch eingestellt, oder auch nicht.

Wenn der-, oder diejenige nicht irgendwelchen Schwachsinn verzapft, und zumindet für mich interessante Ansichten z. B. zu spezifischen Einzelfällen hat.

"Merkwürdige Welt kann man vom Prinzip nicht sagen, sondern eher "schräge Gestalten" die einerseits "zu Tode saufen wollen" dulden, und andererseits "will Gift schlucken" nicht."

Ist jetzt gar nicht so abgefahren.

"Gift schlucken" liegt näher an einer geistigen Krankheit als "sich zu Tode saufen".

Ist nicht einfach und auch in der Praxis nicht immer klar zu sagen. Rechtlich erlaubt nur die akute Selbstgefährdung die Zwangseinweisung. Nicht jedoch die langfristige.

Denn auch "klettert auf den Mount Everest" ist eine Selbstgefährung. Und nicht mal eine harmlose.

Also die wieder philosophische Frage: Wo ist die Grenze und warum? Können wir das irgendwie ausformulieren?

Die Extrempunkte sind dabei "jeder wie er will" und "jeder der sich in Gefahr bringt, muß davon abgehalten werden".

Die "Grenze" ist in meinen Augen wenn sich jemand jedes Wochenende, oder auch zu diversen Gelegenheiten besäuft.

Bei mir persönlich ist die Grenze bereits bei Computerspielen erreicht, wenn man das ständig, oder auch öfters macht.

Ich habe bei "Philosophische Fragen" das da dazu geschrieben:

"Ist es eine Flucht aus "unserer Realität" wenn jemand in die Virtuelle Realität (Auch Spiele an sich) flüchtet, und / oder berauschende Substanzen (egal welcher Art) zu sich nimmt, um alles etwas anders zu sehen?"

Ab wann, und für vor allem für WEN, ist es ist eigentlich ein "Problem" wenn jemand etwas tut, oder lässt? (Frage wie von dir, nur anders formuliert)

Wohlgemerkt, das sind Fragen, auf die ich so aus dem Stand auch keine Antworten habe. Aber eben philosophische Fragen, die nach einer Antwort schreien und die aber dennoch auch im Wandel sind und meinem Dafürhalten nach auch keine endgültige Antwort haben.

Ich finde, das es doch unserem Zeitalter entsprechende Antworten geben könnte. (Zumindest für "uns" beide??) 

Manches steht ja auch in Gesetzestexten, und wird nicht "nur" philosophisch "behandelt"?

"Um was sollte es sich bei ihrem Beitrag als Antwort zu dem vorangegangen Post handeln?"
Gar nicht so schwer, um Substanziell reduzierte, essentiell Antipragmatische Kunst. ;)
"Wie bitte?"
Ich hab einfach etwas hingeschmissen. :D

Velgar 46

Velgar

Mythos
22,971 posts

05/19/18, 08:26 pm
Post from Ignition 45 :

"Die Frage nach dem "Warum, wieso, weshalb", kommt immer wieder bei fast allen Einträgen zu den Themen dort, die dazu gehören, bis man die Lust verlieren kann."

Wie kann man daran die Lust verlieren?

Ok, das Gefasel darum scho…

"Mir ging es tatsächlich um das Gefasel darum, da bekomme ich einen dicken Kopf, und kann einfach nicht weiterlesen."

Viele Philosophen lesen sich auch so als wären sie auf Drogen und zwar die Sorte, die man nicht haben will...

So wie dieser Post vor ein paar Tagen, den ich dann zusammengestaucht habe. Vielleicht erinnerst du dich.

 

"Ich stehle nicht weil ich es für falsch halte, und es mir es teilweise auch unangenehm wäre überhaupt erst daran zu denken."

Aber du verstehst, daß das die Frage, warum es falsch ist, nicht beantwortet?

 

"Selbst wenn es der Diebstahl sogar eine Person betreffen würde die ich nicht leiden kann, oder auch es sie vom monetären Aspekt nie jucken würde."

Richtig! Das ändert es nicht.

Aber ändert "Stehlen, um meine Familie zu ernähren" die Geschichte? Wenn ich dann von Leuten stehle, die es geldmäßig nie merken?

Oder ändert es etwas, WAS ich stehle? Stehle ich Brot um meine Familie zu ernähren oder stehle ich Austern und Champagner? (Mal ab davon, daß ich Austern nicht mag... und Champagner auch nicht, übrigens.)

Austern stehlen von reichen Leuten hat vielleicht weniger "monetäre" Konsequenzen für den Bestohlenen als Brot, je nachdem, wer bestohlen wird. 

 

"Wenn ich etwas "falsches" tue, und damit zig Menschen (evtl. der Mehrheit) das Leben rette, ist es dann wirklich "falsch" gewesen? (Kommt auch auf den Zusammenhang an, und / oder WAS ich genau getan habe)"

Genau! Darauf wollte ich hinaus. Der Kontext macht die Musik. Da es Konstellationen gibt, in denen "Stehlen" oder "Umbringen" nicht per se "schlecht" ist, kann es nicht "absolut böse" sein.

Genau wie du sagst: Es kommt auf den Zusammenhang an.

Und wenn wir da also sagen, daß es keine Handlung gibt, die in jedem Fall und immer (i.e. "absolut") böse ist, dann erübrigt sich auch die Frage, woher diese Einteilung kommt und damit auch die Frage, die von Gläubigen hin und wieder in solchen Diskussionen kommt.

 

"Merkwürdige Welt kann man vom Prinzip nicht sagen, sondern eher "schräge Gestalten" die einerseits "zu Tode saufen wollen" dulden, und andererseits "will Gift schlucken" nicht."

Ist jetzt gar nicht so abgefahren.

"Gift schlucken" liegt näher an einer geistigen Krankheit als "sich zu Tode saufen".

Ist nicht einfach und auch in der Praxis nicht immer klar zu sagen. Rechtlich erlaubt nur die akute Selbstgefährdung die Zwangseinweisung. Nicht jedoch die langfristige.

Denn auch "klettert auf den Mount Everest" ist eine Selbstgefährung. Und nicht mal eine harmlose.

Also die wieder philosophische Frage: Wo ist die Grenze und warum? Können wir das irgendwie ausformulieren?

Die Extrempunkte sind dabei "jeder wie er will" und "jeder der sich in Gefahr bringt, muß davon abgehalten werden".

 

Wohlgemerkt, das sind Fragen, auf die ich so aus dem Stand auch keine Antworten habe. Aber eben philosophische Fragen, die nach einer Antwort schreien und die aber dennoch auch im Wandel sind und meinem Dafürhalten nach auch keine endgültige Antwort haben.

 

 

Velgar

"Den Irren erkennt man an der Freiheit, die er sich gegenüber der Beweispflicht nimmt, an der Bereitschaft, überall Erleuchtung zu finden"
Umberto Eco: "Das Foucaultsche Pendel"

Ignition 45

Ignition

Grandmaster
466 posts

05/19/18, 07:58 pm
Post from Velgar 46 :

"Die Frage nach dem "Warum, wieso, weshalb", kommt immer wieder bei fast allen Einträgen zu den Themen dort, die dazu gehören, bis man die Lust verlieren kann."

Wie kann man daran die Lust verlieren?

Ok, das Gefasel darum schon…

"Die Frage nach dem "Warum, wieso, weshalb", kommt immer wieder bei fast allen Einträgen zu den Themen dort, die dazu gehören, bis man die Lust verlieren kann."

Wie kann man daran die Lust verlieren?

Ok, das Gefasel darum schon, das wird schnell mehr als öde. Aber die grundsätzliche Frage, das Hinterfragen?

Mir ging es tatsächlich um das Gefasel darum, da bekomme ich einen dicken Kopf, und kann einfach nicht weiterlesen.

WIE kann man so etwas überhaupt in der Form und so elend langatmig dort schreiben?

Ansonsten bin ich ganz bei dir, das Thema Philosophie kann nie wirklich ganz langweilig werden, weil es , wie du schon beschrieben hast, einfach zu viele Themen gibt / (er-) geben kann.

 

Ok, das Gefasel darum schon, das wird schnell mehr als öde. Aber die grundsätzliche Frage, das Hinterfragen?

Das kann ich mir wahrscheinlich auch nie abgewöhnen, das "Wieso".

Sagen wir mal so:

Bei Personen, bei denen ich interesse an speziellen Gesprächen geweckt habe, oder Interesse geweckt bekommen habe, Hinterfrage ich gern. Ebenso bei für mich interessanten Wissenschaftlichen und Philosophischen Themen.

Wenn jetzt jemand (in meinen Augen) nur Unfug schreibt, dann mache ich gern einen "Bestätigunsgfehler"?! und lese in der Regel nicht weiter.

Es ist die Essenz. Das, was uns Menschen vom Tier schlußendlich unterscheidet. Was uns zum Menschen macht. Das Hinterfragen.

Bei manchen Zeitgenossen scheint sich ein "Hinterfragen" vornehmlich, oder eh mangels Verständnis, nicht als durchführbar zu erweisen. (Verharmlost ausgedrückt)

Ich habe von einer Künstlerin auf einer anderen Seite gerade einen von ihr bei ihren Kunstaustellungen oft verwendeten Kalligrafie-Satz im Sinn "Was bleibt?".

Es ist doch nicht direkt "WAS bleibt alles" "übrig" von einem Menschen wenn er stirbt, sondern "WAS ist wichtig VON diesem Menschen". (Auch zu Lebzeiten) Und vor allem "für WEN" ist es (immer noch) wichtig?

Wenn man so sein Leben zurückdenkt, da waren dann doch sicher viele Menschen die es nicht mehr gibt, die einem aber das Leben in positiver oder auch negativer Weise geprägt haben.

Worauf ich jetzt hinaus will:

Man kann bei seinem Bekanntenkreis (z. B. auch nur bei Wikipedia) auch von Leuten etwas erfahren, die man eventuell nie persönlich gekannt hat, doch man kann ein Interesse für sie entwickeln. Ich für meinen Teil interessiere mich manchmal nicht nur für das, was sie erkannt haben, sondern seltener auch, wie sie eventuell von der Art im menschlichen ticken, oder tickten.

Was jedoch nicht in meiner Art liegt ist, das "ALLES" von ihnen wissen wollen, das liegt mir fern, und wäre zu oft auch zu viel.

Warum ist es schlecht zu stehlen? Stell dir die Frage. Daß du es nicht tust, klar. Geht gegen den Strich. Jo. Aber warum?

Ich stehle nicht weil ich es für falsch halte, und es mir es teilweise auch unangenehm wäre überhaupt erst daran zu denken.

Selbst wenn es der Diebstahl sogar eine Person betreffen würde die ich nicht leiden kann, oder auch es sie vom monetären Aspekt nie jucken würde.

Gibt es eine Handlung, die in jedem Fall und in jeder Konstellation falsch ist? Oder gut ist?

Ich denke das es nicht immer nur "falsch" oder "richig" gibt.

Wegen dem "richtig" oder "falsch" hätte ich auch noch ein Alt bekanntes Beispiel:

Wenn ich etwas "falsches" tue, und damit zig Menschen (evtl. der Mehrheit) das Leben rette, ist es dann wirklich "falsch" gewesen? (Kommt auch auf den Zusammenhang an, und / oder WAS ich genau getan habe)

"Akute Selbstgefährung" ist nun nicht "mag sich zu Tode saufen". Das wäre nicht "akut". "Will Gift schlucken" hingegen schon.

Merkwürdige Welt kann man vom Prinzip nicht sagen, sondern eher "schräge Gestalten" die einerseits "zu Tode saufen wollen" dulden, und andererseits "will Gift schlucken" nicht.

Aber die grundsätzlichen Fragen werden in meinen Augen nicht langweilig. Man muß sich nur damit anfreunden, daß es keine endgültge Antwort gibt und auch nie gegen wird.

Da bin ich auch bei dir. Nur manchmal bei "die Person genau kennen" ist es ein anderer Fall?

 

Ich habe jetzt nicht alles herausgepickt, und stimme dir bei vielem zu.

Wenn ich bei dir nicht so ganz zustimme, oder auch weiter aushole, da greife ich dann gern extra Zitate bei dir heraus.

 

Hinweis: Es ist spät, und wer Rechtschreibfehler findet darf sich gern stillschweigend darüber amüsieren. 3.gif

"Um was sollte es sich bei ihrem Beitrag als Antwort zu dem vorangegangen Post handeln?"
Gar nicht so schwer, um Substanziell reduzierte, essentiell Antipragmatische Kunst. ;)
"Wie bitte?"
Ich hab einfach etwas hingeschmissen. :D

Velgar 46

Velgar

Mythos
22,971 posts

05/19/18, 06:45 pm
Post from Ignition 45 :

Hmmm, ich habe mich gerade mal verquert, und ein wenig geschmöckert.

Das ist fast bis zum Wahnsinn betreibbar!

Deshalb habe ich mir nicht das ganze Zirkeleigeschwurbel von Wikipedia über Aristoteles, etc. durchgelesen.

E…

"Die Frage nach dem "Warum, wieso, weshalb", kommt immer wieder bei fast allen Einträgen zu den Themen dort, die dazu gehören, bis man die Lust verlieren kann."

Wie kann man daran die Lust verlieren?

Ok, das Gefasel darum schon, das wird schnell mehr als öde. Aber die grundsätzliche Frage, das Hinterfragen?

Es ist die Essenz. Das, was uns Menschen vom Tier schlußendlich unterscheidet. Was uns zum Menschen macht. Das Hinterfragen.

Warum ist es schlecht zu stehlen? Stell dir die Frage. Daß du es nicht tust, klar. Geht gegen den Strich. Jo. Aber warum?

Religiöse Menschen beantworten das mit "weil 'Gott' das sagt". Aber ist das eine Antwort? Wenn 'Gott' morgen sagt, daß stehlen doch in Ordnung geht, ist es dann ok?

Und ist stehlen wirklich in jedem Fall falsch?

Gibt es "absolut falsch" überhaupt? Und im nächsten Satz: Gibt es "absolut gut"?

Gibt es eine Handlung, die in jedem Fall und in jeder Konstellation falsch ist? Oder gut ist?

(Meiner Meinung nach nicht, aber das ändert die Frage nicht und auch nicht, ob meine Ansicht richtig ist.)

 

Man könnte vielleicht sagen, daß "Fragen stellen" die halbe Miete in der Philosophie ist. Mehr sogar.

 

Ich meine, wir haben als Kinder alle die verschiedensten "Anweisungen" bekommen. Manchen waren richtig und auch gut so.

"Geh nicht über Bahnschienen" - vertrau mir: Ich weiß, wie das aussieht, wenn einer von mehreren hundert Tonnen Eisen umgewaltzt wird. Ich sage mal "leider" waren es meistens keine Selbstmörder, sondern "dumm angestellt" (Kopfhörer auf und drüber) und ähnliches. Nächste ethisch/moralische Frage, auch Philosophie: Was ist mit dem Selbstmörder? Aufhalten? Nicht? Warum ist "Selbstmord" verboten?

"Faß nicht auf die heiße Herdplatte" - gut, das macht man nur einmal.

"Nach dem Essen nicht schwimmen gehen" - Ehm... ich bin vom Fach und das ist Bullshit.

"Kaugummi nicht schlucken" - Ja nee, is klar. Bleibt sieben Jahre im Darm. Bullshit.

 

So gehts weiter. Hinterfragen. In Frage stellen. Wieso, weshalb, warum, wer nicht fragt, bleibt dumm.

Das ist Philosophie.

Das wird in meinen Augen auch nicht langweilig.

 

Es gibt in meinem Fach die Kiste mit der sogenannten "Zwangseinweisung".

Rechtlich so gelöst, daß jemand mit akuter Fremd- oder Selbstgefährdung oder dramatischer Störung des öffentlichen Friedens zumindest vorrübergehend auch gegen seinen Willen in Gewahrsam genommen werden kann und muß.

So.

"Akute Fremdgefährdung" ist eigentlich was für die Polizei. Der Typ mit dem Messer. Sowas.

"Akute Selbstgefährung" ist nun nicht "mag sich zu Tode saufen". Das wäre nicht "akut". "Will Gift schlucken" hingegen schon.

Der "öffentliche Friede" ist kniffliger, aber das ist ein anderes Thema.

 

Verstehst du? Das sind alles philsophische Fragen. Die nicht im freien Raum stehen, sondern auch Konsequenzen haben. Für die Rechtsprechung, die schlußendlich ja auch auf philosophischen Überlegungen beruht.

Manche davon falsch ("Bestrafung als Abschreckung" funzt nicht wirklich), andere wieder richtig oder zumindest funktionierend.

 

Ich kann da noch viele Themen aufzählen, die durchweg im Grunde philosophische Fragen sind.

 

Natürlich wird der Inhalt eines Philosophiestudiums eher öde. Hey, Pharma war auch totlangweilig.

Aber die grundsätzlichen Fragen werden in meinen Augen nicht langweilig. Man muß sich nur damit anfreunden, daß es keine endgültge Antwort gibt und auch nie gegen wird.

 

 

Velgar

"Den Irren erkennt man an der Freiheit, die er sich gegenüber der Beweispflicht nimmt, an der Bereitschaft, überall Erleuchtung zu finden"
Umberto Eco: "Das Foucaultsche Pendel"

Velgar 46

Velgar

Mythos
22,971 posts

05/19/18, 01:48 pm
Post from Ignition 45 :

Hmmm, ich habe mich gerade mal verquert, und ein wenig geschmöckert.

Das ist fast bis zum Wahnsinn betreibbar!

Deshalb habe ich mir nicht das ganze Zirkeleigeschwurbel von Wikipedia über Aristoteles, etc. durchgelesen.

E…

"Eigentlich geht es immer, und immer wieder um das "selbe", bei fast allem das ich nachgelesen habe. Die Frage nach dem "Warum, wieso, weshalb", kommt immer wieder bei fast allen Einträgen zu den Themen dort, die dazu gehören, bis man die Lust verlieren kann."

Jop. Das ist ziemlich so das Grundthema der Philosophie. Zu so ziemlich jeden Thema.

 

"Also muss man nicht schon zumindest ein wenig Information haben, um neue zu generieren?"

Vorsicht vor Analogien. Sie taugen zum Veranschaulichen, aber nicht zum schlußendlichen Erklären.

Der Computer braucht erstmal ein Betriebssystem um zu funktionieren. Und das muß quasi "from scratch" geschrieben werden. Von "aussen" eingegeben werden, wenn du so willst.

Aber das läßt sich nicht auf Lebewesen übertragen.

 

"Zirkelschlüsse dürften also eher bei unfitteren Menschen vermehrt auftreten."

Das würde ich so nicht unterschreiben.

Wir hatten ja schon das Problem des "Bestätigungsfehlers". Daß man bewusst oder unbewusst versucht, seinen Standpunkt zu halten.

Ich meine dabei nicht mal den "einfachen" Zirkelschluß, weil der eigentlich jedem offensichtlich ist. (Klassiker: Gott hat die Bibel geschrieben/eingegeben/beeinflusst <-> Weils in der Bibel steht)

Aber es gibt Zirkelargumente, der über mehr als nur zwei Stufen gehen und die eventuell erst bei genauer Betrachtung auffallen.

Wenn nun der Bestätigungsfehler soweit überwiegt, daß er das Zirkelargument überdeckt, dann hat "Intelligenz" oder "unfitter" (was immer du genau damit nun meinst) nicht viel damit zu tun.

Besonders stark ist der Bestätigungsfehler - er wird sogar systematisch verstärkt - beim "Gottglauben". Über Eck ist das die "Pascal'sche Wette": Wenn du falsch liegst, ist die Konsequenz immens. (Ist natürlich Unfug, können wir auch noch drauf eingehen, warum - "warum/wieso/weshalb" eben - warum das so ist.)

 

"Bitte nicht den Beitrag falsch verstehen, ich versuche mich nur zu bemühen, warum, wieso, und weshalb manche ein "Problem" aus "Problemen machen", die nicht unbedingt auch wirklcih welche sein müssen."

Ich denke, ich verstehe dich schon.

Das von mir angesprochene Problem taucht aber immer wieder auf - und wieder: "wieso/weshalb/warum" - und ich verstehe nicht warum das ein Problem ist, deshalb hinterfrage ich das.

 

Velgar

"Den Irren erkennt man an der Freiheit, die er sich gegenüber der Beweispflicht nimmt, an der Bereitschaft, überall Erleuchtung zu finden"
Umberto Eco: "Das Foucaultsche Pendel"

Ignition 45

Ignition

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466 posts

05/18/18, 07:17 pm (modified 05/18/18, 07:33 pm)
Post from Velgar 46 :

Vielleicht noch ein paar Gedanken zu Philosophie.

Philosophie ist auch die Frage, wann ich etwas wirklich "weiß", was ist "Wissen" überhaupt und wie komme ich dazu.

Man kann durchaus argumentieren, daß wirklich und schlußendlich…

Hmmm, ich habe mich gerade mal verquert, und ein wenig geschmöckert.

Das ist fast bis zum Wahnsinn betreibbar! 45.gif

Deshalb habe ich mir nicht das ganze Zirkeleigeschwurbel von Wikipedia über Aristoteles, etc. durchgelesen.

Eigentlich geht es immer, und immer wieder um das "selbe", bei fast allem das ich nachgelesen habe. Die Frage nach dem "Warum, wieso, weshalb", kommt immer wieder bei fast allen Einträgen zu den Themen dort, die dazu gehören, bis man die Lust verlieren kann.

 

Wie funktioniert ein Computer?

Er muss mit Information versehen sein, um weitere Information zu generieren?

(Festplatte mit Daten und Werten)

Die Hardware (Prozessor und Bussystem, weitere nötige Komponenten) "kümmert" sich dann um berechnungen und / oder um Ablage der Daten und / oder Werte.

Kommt dir das nicht bekannt vor? (Stichwort "Lebewesen + tierisch")

Also muss man nicht schon zumindest ein wenig Information haben, um neue zu generieren? (Zuerst mal egal ob "falsch" oder "richtig")

(Stichwort "Erinnerung")

 

Ich sehe es so: Ab einem gewissen Grad bewegt man sich "im Kreis", weil der Verstand es ggf. (nur) zu dem Zeitpunkt nicht zulässt "den Kreis zu verlassen".

Du kennst ja den Spruch "über den Tellerrand schauen"?

Wird glaube ich oft von Verschwörungstheoretikern verwendet.

Wenn man es ganz genau nimmt, dann ist es zum Teil auch gut, das man eine gewisse "Begrenzung" hat. (Auch ich habe die natürlich)

Hast du den Film "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" angesehen?

Wo die Frau, die Jones gejagt hat am Ende alles Wissen der Ausserirdischen Spezies auf einmal haben wollte.

Das wird vermutlich nicht nur bildlich ein Problem darstellen, sondern auch ein tatsächlich vorhandenes, vor allem wegen unserem Verstand, der in der Regel von sich selbst aus oft "weiterkommen" will.

Klar hat unser Gehirn eventuell "fast" unendliche "Speichergröße", aber der "Verstand" gehört auch dazu, und was nutzt einem ein Mega Gedächtnis, wenn man nur den "Papagei" spielen könnte. "Rückschlüsse ziehen" das ist meiner Meinung nach auch wichtig. Rückschlüsse kann ich aber nur ziehen, wenn ich bereits "Grundwissen habe". (Erinnerung in Kombination mit Verstand)

 

Eine Erinnerung ist es bereits weniger nach einer Sekunde, nachdem ich mir Wissen verschafft habe. Die Gegenwart kann nicht einmal der schnellste Computer tatsächlich erfassen. Er arbeitet auch in der Vergangenheit. Es kommt dabei auch auf die Zeiteinheit an, die man dabei verwenden will. Ähnlich beim Menschlichen, oder auch allgemein tierischen Gehirn.

 

Langer Text, kurzer Sinn:

Der Verstand ist begrenzt.

Bei dem einen weniger, bei dem anderen mehr.

Zirkelschlüsse dürften also eher bei unfitteren Menschen vermehrt auftreten.

 

Nachtrag:

Bitte nicht den Beitrag falsch verstehen, ich versuche mich nur zu bemühen, warum, wieso, und weshalb manche ein "Problem" aus "Problemen machen", die nicht unbedingt auch wirklcih welche sein müssen.

"Um was sollte es sich bei ihrem Beitrag als Antwort zu dem vorangegangen Post handeln?"
Gar nicht so schwer, um Substanziell reduzierte, essentiell Antipragmatische Kunst. ;)
"Wie bitte?"
Ich hab einfach etwas hingeschmissen. :D

Velgar 46

Velgar

Mythos
22,971 posts

05/18/18, 12:17 pm
Post from CobraKai 39 :
Als Begriff möchte ich den "Spinozismus" in den Raum werfen.

Demnach IST "Gott" die "Welt".


Er wäre demnach auch ein sich hinstellender Atheist der aufstampfend behauptet es gäbe ihn nicht.

Ich finde den G…

"Demnach IST "Gott" die "Welt"."

Was so ja nun auch nicht stimmt, aber seis drum.

 

"Er wäre demnach auch ein sich hinstellender Atheist der aufstampfend behauptet es gäbe ihn nicht."

Und du merkst nicht, daß da ein Widerspruch besteht?

 

a.) Spinozas "Gott" ist etwas schräg. Deine "Version" davon ist falsch. Das hatten wir aber schon oft und du bist entweder nicht merk- oder nicht lernfähig.

b.) Nehmen wir mal "Gott=Welt" (oder Universum oder "Alles" oder etwas in der Richtung, ist nicht Spinoza, aber seis drum): Da ist niemand, der sich "aufstampfend hinstellen" kann. Wäre da "jemand", dann wäre "Gott" nicht "die Welt". "Die Welt" kann weder "aufstampfen" noch "behaupten". 

c.) Warum "die Welt" überhaupt "Gott" nennen? Natürlich kannst du auch eine Coladose "Gott" nennen, aber der Sinn der Übung bleibt unklar.

d.) "Gott" als Begriff hat im Allgemeinen ein paar Bedeutungen, die zugegebener Maßen nicht so ganz eindeutig sind und sich auch deutlich unterscheiden. Was man im Allgemeinen so darunter versteht (allmächtig/allgut/allwissend) ist bei einem "Gott", der "die Welt" ist, nicht vorhanden. Hatten wir auch schon endlose Male. Du lernst es nur nicht.

 

 

Velgar

"Den Irren erkennt man an der Freiheit, die er sich gegenüber der Beweispflicht nimmt, an der Bereitschaft, überall Erleuchtung zu finden"
Umberto Eco: "Das Foucaultsche Pendel"

CobraKai 39

CobraKai

Doyen
8,149 posts

05/18/18, 09:33 am
Post from Velgar 46 :

Ein "Gott" der keinen nachweisbaren Effekt auf die Welt hat, ist nicht unterscheidbar von einem "Gott", der nicht existiert.

 

Velgar

Als Begriff möchte ich den "Spinozismus" in den Raum werfen.

Demnach IST "Gott" die "Welt".


Er wäre demnach auch ein sich hinstellender Atheist der aufstampfend behauptet es gäbe ihn nicht.

Ich finde den Gedanken goldig und putzig.

(-:
"Das größte Kommunikationsproblem ist, dass wir nicht zuhören um zu verstehen. Wir hören zu, um zu antworten"

Velgar 46

Velgar

Mythos
22,971 posts

05/18/18, 08:52 am
Post from Ignition 45 :

Aber du stimmst mir ja sicher zu, daß Philosophie nicht ist "sich was ausdenken" oder "einfach was erfinden".

Es ist sicherlich nicht "einfach -" und "etwas ausdenken / erfinden". Es ist im Prinzip ein Resumee, eine Rückschau in die V…

Vielleicht noch ein paar Gedanken zu Philosophie.

Philosophie ist auch die Frage, wann ich etwas wirklich "weiß", was ist "Wissen" überhaupt und wie komme ich dazu.

Man kann durchaus argumentieren, daß wirklich und schlußendlich "Wissen" lediglich "Ich denke, also bin ich" bedeuten könnte, also alles darüber hinaus nicht "hartes Wissen" ist. Und man kann auch begründen, daß selbst das nicht so ganz sicher ist.

Man kann auch von der anderen Seite kommen und fragen, was nun nicht "Wissen" ist.

"Ich glaube etwas" ist schon mal direkt kein Wissen. "Ich glaube etwas ganz fest" auch nicht. "Ganz viele Leute glauben etwas ganz arg fest" macht es auch nicht zu Wissen. Oder welche Steigerung da auch noch möglich wäre.

Aber man muß da aufpassen. Klar gibt es die Phrase "glauben heißt nicht wissen", aber das ist natürlich Quatsch. Nicht zuletzt weil es viele verschiedene Bedeutungen des Wortes "glauben" gibt.

"Ich glaube, daß morgen die Sonne aufgeht" (mal ab davon, daß tatsächlich natürlich nicht "die Sonne aufgeht", sondern die Erde sich dreht und eine Seite zur Sonne hindreht) kann auch anders geschrieben werden als "ich bin überzeugt, daß morgen die Sonne aufgeht, weil sie es die letzten umzig Tage auch getan hat."

Da sind wir schon näher an "Wissen", aber auch noch nicht da, weil es sich schlußendlich um einen induktiven Schluß handelt und die nicht ganz ungefährlich sind. (Stichwort: Induktionsproblem)

Und da sind wir bei deinem Post: denn "Die Rückschau in die Vergangenheit" erlaubt nur induktive Schlüße. Und das ist ein großes Problem einer Sparte der Philsophie, der Erkenntnistheorie: Nämlich ab wann man von Einzelfällen auf ein grundlegendes "Gesetz" schliessen kann. (Hume, wie ich gerade lese.)

Also muß man sich überlegen, wie man von den Einzelfällen zu einem "Gesetz" kommt. Oder einer "Theorie", denn auch dieser wissenschaftliche Begriff ist am Ende Philosophie.

 

Nebenbei noch eine weitere (philosophische) Frage in eigener Sache, weil ich die Antwort wirklich nicht weiß und verschiedentliche Google-Suchen auch nicht weiter geholfen haben.

Ein "Argument" für "Gott" ist ja das Problem des "unendlichen Regresses". Daß dieses Argument grundsätzlich fehlerhaft ist, ist klar, weil "Gott" nur eine willkürliche Unterbrechung des Regresses darstellt und das "Problem" nicht löst.

Aber was ich daran nicht verstehe ist, warum der "unendliche Regress" tatsächlich ein Problem darstellt.

Gut, er ist unelegant, und gehört zum Münchhausen-Trilemma, aber ich verstehe das Problem nicht.

Die Kiste mit dem "Urknall" löst das Problem durchaus (kurz: Ohne Zeit keine Kausalität), aber ich verstehe auch damit nicht, warum es ein Problem ist. Fünf Tropen der Agrippa schon klar, aber auch da wird nicht wirklich erklärt, warum das problematisch ist. Aristoteles, aber auch der hilft nicht.

Irgendwelche Ideen?

 

 

Velgar

"Den Irren erkennt man an der Freiheit, die er sich gegenüber der Beweispflicht nimmt, an der Bereitschaft, überall Erleuchtung zu finden"
Umberto Eco: "Das Foucaultsche Pendel"

Velgar 46

Velgar

Mythos
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05/16/18, 05:11 pm
Post from Dani3131 32 :

Wenn doch wäre es ja noch trauriger...

Ein "Gott" der keinen nachweisbaren Effekt auf die Welt hat, ist nicht unterscheidbar von einem "Gott", der nicht existiert.

 

Velgar

"Den Irren erkennt man an der Freiheit, die er sich gegenüber der Beweispflicht nimmt, an der Bereitschaft, überall Erleuchtung zu finden"
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