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Overview / Aktuelles

Teenies in Gefahr

  • 22 Posts
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Lirasu 37

lirasu

Meister
1,875 posts

03/29/18, 07:02 am
Post from Furioustiger 54 :

https://www.youtube.com/watch?v=j3pm8FJKJQM

Hier haben Jugendliche den Verlust (in einem anderen Fall) über youtube verarbeitet.

"Opfer" gibt es in so einem Fall noch viel mehr als den Toten, wie du sagst. Natürlich die Eltern, …

Sich selbst zum Opfer gemacht haben auch die Täter, deren Leben trotz z.B. 8 Jahre Jugendstrafe ab jetzt und hier deutlich anders verläuft. Schule beenden? Vielleicht, im Knast, aber dann: ein stabiles Umfeld finden (ohne die bisherigen "Freunde"), Jobsuche, Familie gründen, "ein Leben haben"... alles nicht so einfach.

ja,... die armen "Täteropfer",... bekommen eine 2. Chance, bei der sie es nicht leicht haben werden. Auch wenn ich ausdrücklich die Resozialisierung befürworte, finde ich deine Opferrollenzuschreibung ziemlich übertrieben. Es sind Täter, keine Opfer!

 

Gut dass du einen Fall gewählt hast, der, wie mein gezeigter, nichts mit "Migrationshintergrund" zu tun hat. "Abschieben" Schreien ist die einfachste Reaktion von Leuten, die solchen Ereignissen hilf- und ratlos gegenüberstehen.

ja,... Probleme umgeht man am besten, indem man sie erst gar nicht anspricht,... schließlich gibt es dann auch keine unbeliebten Antworten

"Das Problem ist: Mach´ einem Bekloppten klar, dass er bekloppt ist." Dieter Bohlen

"Die Größe von Babies sind heute mit über 60 cm und über 4 kg keine Seltenheit. Also eine Vagina kann auch jede Größe eines Penisses auf nehmen." ein weiser Mann aus dem Kwick Forum

Furioustiger 54

furioustiger

Guru
762 posts

03/29/18, 06:40 am
Post:

Auch wenn folgender Fall ( Quelle zum Thema ) schon etwas älter ist möchte ich über diesen hier sprechen, weil es mich doch schon sehr geschockt hat was da vorgefallen ist. Es ist immer schlimm wenn ein junger Mensch aus dem Leben gerissen …

https://www.youtube.com/watch?v=j3pm8FJKJQM

Hier haben Jugendliche den Verlust (in einem anderen Fall) über youtube verarbeitet.

"Opfer" gibt es in so einem Fall noch viel mehr als den Toten, wie du sagst. Natürlich die Eltern, Geschwister, aber auch die Freunde, die Schulklasse, das ganze Umfeld...

Im übrigen auch die Schulklassen, in die die Mörder gingen - die Klasse eines 15jährigen Täters wurde in der Folge von Schülern anderer Klassen als "Mörderklasse" beschimpft. Dieser stille, kontaktarme Junge aus ihrer Klasse sollte beteiligt gewesen sein? Unfassbar.

Sich selbst zum Opfer gemacht haben auch die Täter, deren Leben trotz z.B. 8 Jahre Jugendstrafe ab jetzt und hier deutlich anders verläuft. Schule beenden? Vielleicht, im Knast, aber dann: ein stabiles Umfeld finden (ohne die bisherigen "Freunde"), Jobsuche, Familie gründen, "ein Leben haben"... alles nicht so einfach. Heikle Frage: Was haben Sie eigentlich in der Zeit zwischen 15 und 23 gemacht?

Gut dass du einen Fall gewählt hast, der, wie mein gezeigter, nichts mit "Migrationshintergrund" zu tun hat. "Abschieben" Schreien ist die einfachste Reaktion von Leuten, die solchen Ereignissen hilf- und ratlos gegenüberstehen. Funktioniert hier wie in deinem verlinkten Fall aber nicht und kann auch keine sinnvolle Lösung darstellen - nur ein Statement auf der Basis "heiliger Sankt Florian, schütz unser Haus, zünd andre an" "ich will damit nichts zu schaffen haben" oder "mach das weg, ich komm nicht drauf klar"... Aus der Welt ist die Tat und der Täter dadurch aber nicht.

Vermeiden? In der Regel sind die späteren Täter Jahre vorher Jugendamt, Schulsozialarbeiter und Therapeuten bekannt...

Verhindern? Verdammt nochmal drüber reden, wo die Grenzen sind. Mit den Jugendlichen selbst, mit den Eltern, mit allen, die zum live-Umfeld gehören. Was ist "Lausbuberei", "jugendlicher Übermut", was ist noch normal, was nicht mehr? Was bedeutet das Wort "Deeskalation" und wie kann man entsprechend agieren? Was beschäftigt die Jungen? Hilfen anbieten - den Eltern, den jungen, dem Umfeld.

Ich glaube allerdings, dass das Gewaltproblem noch im Wachsen begriffen ist und wir alle Anteil daran haben.

2010 war die Gesellschaft lange noch nicht so aufgeladen, "Terror" nur ein marginales Thema, der politische Ton war sachlicher und zurückhaltender - dennoch konnte es passieren.

Heute wird das Problem auch deshalb immer krasser, weil allgemeine verbale Aggression absolut gesellschaftsfähig geworden ist. Die "Großen" machen es vor. Drohungen, Unterstellungen und Anfeindungen der untersten Schublade sind auf dem politischen Parkett gängig - und ausgerechnet die Jugend soll sich anders benehmen? Wir leben mittlerweile in einer allgemeinen Erregungs- und Empörungsgesellschaft, und die Aufstachler und Anheizer haben weit mehr Gewicht, als die, die nach Mäßigung rufen. Es ist einfach grade "hip" "voll aggro" zu sein, denn sonst wird man zum "Opfa". Hej, man kann die Kinder erziehen wie man will, sie machen einem doch alles nach!