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Overview / Beziehung & Familie

Was ist Freundschaft?

  • 18 Posts
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Unregistered

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Newbie
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02/24/18, 08:20 am

Was bedeutet Freundschaft für euch?

Worin besteht sie, welche Voraussetzungen muss ein Mensch haben, damit aus eurer Sicht Freundschaft möglich ist?

 

Anlass sind Erlebnisse, die mir nun schon mehrmals begegnet sind und wo ich mich frage, ob es an mir liegt, am anderen oder man vielleicht einfach nicht harmoniert. 

Wenn man vorwiegend demotiviert wird, wenn man ständig belehrt, geschulmeistert und entmutigt wird. Wenn man ständig gesagt bekommt, man wisse dies nicht, könne das nicht, man denke falsch, man hätte keine Ahnung, das würde eh nichts, es sei zu spät, das klappt nicht; wenn man Hilfe bräuchte, diese aber nicht bekommt, weil das Vorhaben falsch sei; wenn man ständig Vorwürfe zu hören bekommt, wenn man behandelt  wird, wie ein Kind, das keine eigenen Entscheidungen treffen kann und vom Leben keine Ahnung hat...  

... dann kann ich nicht wirklich an Freundschaft glauben.

Ich denke über Freundschaft anders. 

 

Für mich bedeutet Freundschaft, für den anderen da zu sein. Bedingungslos. Ihn zu unterstützen. Klar, ihm auch meine ggfs. abweichende Meinung zu sagen - aber trotzdem auch, ihn in seiner zu unterstützen. 

Es bedeutet, den anderen zu motivieren. Ihn zu ermutigen. Zu helfen, wo ich kann. Da zu sein, wenn der andere jemanden braucht. 

Sicher muss man auch diskutieren und ggfs. sogar streiten können. Dazu muss man aber auch einsehen, dass man sich selbst irren könnte. Dass auch der andere Lebenserfahrung und Wissen hat. Dass der andere auch eine abweichende Meinung haben kann. 

Und man muss seine Prioritäten haben, sich darüber klar sein, was wichtiger ist, das Durchsetzen der eigenen Meinung oder der Respekt vor dem anderen. 

 

Freundschaft bedeutet für mich nicht, dass man dem anderen Hilfe versagt, wenn man anderer Meinung ist. Dass man ihn unterbricht, ihm nicht zuhört, ihm nichts zutraut, ihn demotiviert und entmutigt, ihm Vorwürfe macht und ihn um Hilfe, Unterstützung oder einfach Rückhalt betteln lässt.

Ich weiß nicht, wie andere damit umgehen, aber ich neige dazu, mich zurückzuziehen, wenn ich so behandelt werde.  

 

Vielleicht irre ich mich da ja. Vielleicht gibt es echte Freundschaft auch gar nicht. Vielleicht ist die Erwartung von Respekt und Bedingungslosigkeit ein zu großer Anspruch an den anderen. Nur - so empfinde ich es nunmal. 

Ein Freund ist jemand, der mich als der Mensch mag, akzeptiert und respektiert, der ich bin. Mit allen Unzulänglichkeiten, Macken und Irrtümern. Der mir nicht erzählen will, wie die Welt funktionert, sondern anerkennt, dass auch ich Lebenserfahrung, Wissen und Ansichten habe. Der Unterstützung nicht davon abhängig macht, dass ich seine Meinung teile. 

Ein Freund ist jemand, bei dem ich nicht das Gefühl habe, Dinge nicht aussprechen zu können. Wo ich nicht denke "jetzt geht das schon wieder los". Wo ich bereue, etwas angesprochen zu haben. 

Bei einem echten Freund habe ich nicht das Gefühl, lieber woanders um Hilfe zu bitten... 

 

Wie seht ihr das?

 

 

The_Marauder 20

The_Marauder

Occasional user
5 posts
03/07/19, 05:57 am

Ich glaube, so etwas wie "wahre" Freundschaft ist sehr selten. Man kann viele Bekannte haben, mit denen man vielleicht auch eine gute Zeit verbringen kann, beispielsweise auf Partys gehen oder andere Dinge unternehmen und einfach Spaß haben. Dies sind aber noch lange keine richtigen Freunde. Für mich persönlich sind wirkliche ECHTE Freunde so etwas wie Familie. Nein, vielleicht sogar noch etwas mehr. Ich bin kein wirklicher Familienmensch, daher sind mir meine wenigen Freunde umso wichtiger. Echte Freunde akzeptieren mich genau so, wie ich bin, ohne daran etwas auszusetzen zu haben oder verändern zu wollen. Meine echten Freunde sind jederzeit für mich da, ich kann Hilfe von ihnen erwarten, wann immer ich sie benötige, und im Umkehrschluss können sie diese ebenso von mir erwarten. Meine zwei besten Freunde habe ich zu einem Zeitpunkt kennen gelernt, an dem ich aus diversen Gründen in einer relativ schlechten Verfassung war - Gymnasium (bzw. Berufskolleg, falls das jemand kennt) abgebrochen, kurzfristig ne ziemlich beschissene Ausbildung gefunden und das alles kurz nachdem ich mit einem Jahr Verspätung die Realschule abgeschlossen hatte - aufgrund dieser Verspätung ist auch der Kontakt zu früheren Freunden größtenteils versiegt. Aber als ich die beiden kennen gelernt habe, hatte ich wieder etwas, woran ich mich festhalten konnte und das bis heute immer noch kann. Und auch, wenn das ganze nun erst etwas weniger als zweieinhalb Jahre her ist (krass, wenn ich das so bedenke), fühlt es sich an wie ein ganzes Leben. Und ich glaube, vielleicht ist das genau der beste Aspekt einer Freundschaft. Sie fühlt sich für mich schon jetzt an wie ein ganzes Leben, und auch wenn sie noch sehr jung ist, ist in dieser Zeit unglaublich viel passiert. Ich habe eine Perspektive für mich gefunden, die ich vorher nicht hatte. Die beiden haben mir den Weg in eine Gesellschaft geebnet, in der ich mich gut aufgehoben fühle, in der ich ich selbst sein kann und mir keine Gedanken darüber machen muss, der Typ zu sein, der nicht dazu passt. Und mittlerweile kann ich wirklich sagen, dass ich 1.) sehr viel von den beiden gelernt habe, was mein Leben bereichert, mich 2.) wie oben schon beschrieben endlich in einer Gesellschaft befinde, in der ich mich wohl fühle und dazu gehöre, ohne schief angeschaut zu werden und 3.) endlich wichtige Menschen in meinem Leben habe, für die ich da sein kann und, noch wichtiger, die auch für mich da sind, denen ich vertrauen kann und bei denen ich mir sicher bin, dass sie mich, anders als frühere "Freunde" niemals hängen lassen und immer an meiner Seite sein werden, so wie ich auch an ihrer Seite sein werde. Und dieses gegenseitige Vertrauen, diese Geborgenheit und Sicherheit, gepaart mit der Möglichkeit, gemeinsam zu leben, neue Dinge zu entdecken, sich weiterzuentwickeln, neue Erfahrungen zu machen und Spaß zu haben, ist für mich das bei Weitem wichtigste und genau das, was unsere Freundschaft ausmacht.  

Bravestarr84 34

Bravestarr84

Gelegenheitskwickie
131 posts

03/06/19, 02:55 am
Das gibt es doch nicht mehr?

Unregistered

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Newbie
0 posts
12/10/18, 12:38 pm

Für mich eine Form von Liebe!

Unregistered

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Newbie
0 posts
12/10/18, 10:38 am
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Avenir 58

Avenir

Occasional user
2 posts

12/09/18, 12:46 pm
Wahre Freunde erkennt man, wenn man eine wirklich schlechte Lebensphase hat und keinen Ausweg mehr sieht. Selbst erlebt und ich danke dem Himmel, dass es diese Menschen heutzutage noch gibt!

Unregistered

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Newbie
0 posts
11/23/18, 11:21 am
Wahre freundschaft ist verdammt schwer zu finden
Da viele nicht mehr wissen was freundschaft wirklich bedeutet usw

SixWingedAngel 24

SixWingedAngel

Dinosaur
355 posts

11/08/18, 10:22 am
Ausnützen von gutmütigen Menschen.
Uhhm Ja Hallo.....

Falballa77 40

falballa77

Master
39 posts

05/16/18, 02:10 am
Ich finde in der heutigen Zeit ist es sehr schwierig geworfen, richtige echte Freunde zu finden. Die auch noch da sind wenn es grad mal nicht so läuft.

Freundschaft bedeutet für mich jemand zu haben, auf den ich mich verlassen kann. Dem ich vertraue. Der da ist, zuhört. Was für mich dann umgekehrt genauso gilt. Mit dem man Spass haben. Gemeinsam lachen, weinen und dummheiten machen.

Diese Menschen sind echt schwer zu finden. Vielen ist das alles zu anstrengend und sie verdrücken sich wenn's brenzlig wird. Eine echte gute Freundschaft hält auch aus, wenn man mal ne Weile nicht wie gewohnt funktioniert (ist nicht von mir, aber trifft es)

Paduuul 31

paduuul

Superuser
48 posts

05/14/18, 10:31 am

Wenn alle zusammen immer noch über die "Insiderwitze" von vor 10 Jahren lachen können, ohne sich dabei alt noch albern vorzukommen, während jeder Aussenstehende nur mit Unwissenheit glänzen kann.

"Des isch Salatöl!"

"Gedäääääääsch!"

"Bagaaaasch!"

"Ich beachte dich in meinem Zungengebet!"

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"Und warum starb ein großer Traum und hinterm Haus der Kirschbaum?"