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Übersicht / Gesundheit

Wie kann man alkoholkranken Menschen helfen?

  • 7 Beiträge
Autor Beitrag

EllEff 34

EllEff

Milchgesicht
27 Beiträge

25.01.18, 20:59 Uhr

Nachdem es hier schonen einen Thread gibt, der sich mit Depressionen befasst, hier das Pendant für Alkoholsucht.

Ich habe vor nicht all zu langer Zeit wieder Kontakt mit einem Menschen aufgenommen, mit dem ich mich recht lange nicht mehr ausgetauscht habe. Damals, das ist knapp 10 Jahre her, ist es schon einmal vorgekommen, dass bei Stress oder auch "zur Belohnung" 1-2 Flaschen Wein verschwanden. Darunter litt dann auch die Bereitschaft, sich arbeitend zu betätigen.

Dann verlor man sich aus den Augen und nun ergab es sich, dass man wieder einmal telefonierte. Das Problem besteht nun offensichtlich immernoch oder sogar stärker - jedwede Fähigkeit zur Einsicht, Ratio und Kritik gingen verloren, ein Hinweis diesbezüglich wurde äußerst aggressiv zurückgewiesen.

Es ist traurig zu sehen, wie jemand derart vor die Hunde gehen kann. Aber was soll man da tun? Ein großes Problem des Alkoholismus ist die Leugnung - und damit auch die Chance, dass man gehört wird.

Ironic666 33

Ironic666

Halbgott
12.368 Beiträge

Vor drei Tagen, 20:00 Uhr
Beitrag von ExtroSpace 49 :

 

 Es wäre vermutlich nur eine positive Wandlung z.B. durch Sport/ Hobbys möglich?

...das Suchtverhalten würde denke ich bestehen bleiben?

"(...)bin kein (...)Profi,..." gut, dass du es sagst, wär sonst sicher keiner drauf gekommen.
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ExtroSpace 49

ExtroSpace

Grünschnabel
242 Beiträge

20.02.18, 08:37 Uhr

 

 Es wäre vermutlich nur eine positive Wandlung z.B. durch Sport/ Hobbys möglich?

...das Suchtverhalten würde denke ich bestehen bleiben?

...Weil wenn es vorhanden ist, dann sitzt das eben in dir und deinem Kopf?...

Aber ich bin kein geschulter Profi, darum nur ne kleine Vermutung...

 

 

Reinerzucker 65

Reinerzucker

Superkwickie
6.275 Beiträge

08.02.18, 12:40 Uhr
Beitrag von Justadream 41 :

 

Egal welche Suchtkrankheit es ist, es gibt zwei Formen der Hilfe die Aktive und die Passive!

Aktiv kann man z.B. einer älteren Person helfen eine Tasche zu tragen oder ihre Post aus dem Briefkasten zu holen etc... aktiv etwas fü…

Ein Alkoholiker muss erst ganz unten sein, sonst macht eine Hilfe keinen Sinn.

Musik ist die beste Droge und entspannt neben bei.

EllEff 34

EllEff

Milchgesicht
27 Beiträge

05.02.18, 19:50 Uhr
Beitrag von Bourdalou 30 :

Solange keine Krankheitseinsicht besteht: vergiss es.

Alkoholiker ziehen ihr ganzes Umfeld mit runter, daher ist wohl der einzigste Ratschlag, den man betroffenen Anghörigen geben kann: so schnell wie möglich eine Distanz aus Eigenschutz…

Traurig, aber du hast wohl damit recht.

Justadream 41

justadream

Superkwickie
3.366 Beiträge

01.02.18, 14:51 Uhr
Beitrag von Bourdalou 30 :

Solange keine Krankheitseinsicht besteht: vergiss es.

Alkoholiker ziehen ihr ganzes Umfeld mit runter, daher ist wohl der einzigste Ratschlag, den man betroffenen Anghörigen geben kann: so schnell wie möglich eine Distanz aus Eigenschutz…

 

Egal welche Suchtkrankheit es ist, es gibt zwei Formen der Hilfe die Aktive und die Passive!

Aktiv kann man z.B. einer älteren Person helfen eine Tasche zu tragen oder ihre Post aus dem Briefkasten zu holen etc... aktiv etwas für die Person tun.

Einen Suchtkranken aktiv zu unterstützen ist wie Wasser in den Bach tragen, bringt nichts und kostet nur eigene Energie!

Er muss aus eigenem Antribe um Hilfe fragen! Wenn er z.B. nicht alleine zu den Anonymen gehen will (oder sowas in der Art), kann man ihn dann ja aktiv unterstützen in dem man ihn Begleitet, wenn er danach fragt.. ihm Schnaps aus dem Laden zu besorgen wäre an der Stelle sicherl. nicht so eine gute Hilfe (aktiv).

Bei Suchtkranken Menschen ist es daher so wie @Bourdalou beschreibt, es muss eine Annahme der Hilfe erfolgen, bevor man Aktiv helfen sollte bzw. kann. Vorallem aus den sogenannten Selbstschutzgründen...hier kann passive Hilfe das Werkzeug sein, in dem man zuhört oder Wege aufzeigt, oder auch mal ganz offen wiederspiegelt was er da tut und wie er mit anderen umgeht etc. und wie das im Unfeld ankommt. Ihn zur Selbsteinsicht hinführen , und dabei halt aufpassen das der einen nicht runterzieht, distanziert bleiben... alles ander ist sehr gefährlich, denk ich, wenn man kein Diplom in Psychologie hat.

Bourdalou 30

Bourdalou

Occasional user
243 Beiträge

01.02.18, 12:32 Uhr
Beitrag von EllEff 34 :

Nachdem es hier schonen einen Thread gibt, der sich mit Depressionen befasst, hier das Pendant für Alkoholsucht.

Ich habe vor nicht all zu langer Zeit wieder Kontakt mit einem Menschen aufgenommen, mit dem ich mich recht lange nicht me…

Solange keine Krankheitseinsicht besteht: vergiss es.

Alkoholiker ziehen ihr ganzes Umfeld mit runter, daher ist wohl der einzigste Ratschlag, den man betroffenen Anghörigen geben kann: so schnell wie möglich eine Distanz aus Eigenschutzgründen zum Betroffenen schaffen und warten, bis er aus sich selbst heraus die Motivation hat, sein Verhalten zu ändern oder ne Therapie zu machen.

Dies setzt jedoch voraus, dass der Alkoholiker zunächst mal realisiert, dass er ein Problem hat, das er selbst und seine Familie nicht allein lösen kann.

Manch einer rafft es früher, ein anderer muss 7 Jahre unter Brücken schlafen, bis er eines morgens beschließt, fortan mit dem trinken auf zu hören.

\edit: tpcoef {0.3} ==> komm mal zu Potte bzw. aus dem Quark...