1. Willkommen bei KWICK!

    Wir freuen uns, dass Du ein Teil der Community geworden bist. Nimm Dir ein paar Minuten Zeit um zu erfahren wie KWICK! funktioniert!

    Du möchtest lieber alleine auf Entdeckungsreise gehen? Ok! Über die Seitennavigation kannst Du die Tour jederzeit erneut starten, falls Du es Dir anders überlegst.

  2. Logo

    Ein Klick auf das KWICK!-Logo bringt Dich wieder auf die Startseite. Außerdem öffnet sich ein Menü mit vielen nützlichen Links wenn Du mit der Maus darüber fährst.

  3. Ereignisse

    Sämtliche Neuigkeiten, Freundschaftsanfragen und Messages findest Du oben rechts in der Navigation.

  4. Einstellungsmöglichkeiten

    Einfach mit der Maus über einen Beitrag fahren und schon erscheint das Zahnrad. Dort findest Du alle Einstellungen zu Deinen Neuigkeiten.

  5. Supermodul

    Das Supermodul fasst unterschiedliche Inhalte auf kleinstem Raum zusammen. Viel Spaß beim Erkunden!

Übersicht / Aktuelles

Flüchtlingsthread, die 3.!

  • 3188 Beiträge
Autor Beitrag

DerHerrvonundzu 33

DerHerrvonundzu

Gelegenheitskwickie
56 Beiträge

03.09.18, 23:52 Uhr
Beitrag von Mindmaker 57 :

Begreifen die zur AfD strömenden Wähler den Sachverhalt nicht oder sind es eben doch andere Antriebsgedanken?

Sorry, wenn ich dazu nochmal was schreibe. Aber ich denke man kann das schon ernst nehmen, was ich im vorigen Post dazu schr…

Der AfD-Wähler ist Nationalist.

Ich denke das ist so zu trivial formuliert.

Du musst dir immer vor Augen halten, dass "der AfD-Wähler" früher mal SPD, FDP oder CDU/CSU gewählt hat. Hättest du ihn da auch als Nationalist bezeichnet?

Ich denke, dass wenn es das platte Stereotyp vom AfD-Wähler überhaupt gibt, dass ist er ein von der Regierung enttäuschter Protestwähler, der die AfD genau so stark macht, so schwach die großen Volksparteien agieren.

 

Beispiel Flüchtlinge. Da wird dann gedacht: Die Leute kommen aus niederwertigeren Kuturen

Also dazu denke ich folgendes: die allerwenigstens haben pauschal etwas gegen Flüchtlinge, denn dies wäre extrem inhuman und auch völlig unpassend zum westl. Wertekanon.

Und da sind wir auch schon beim Thema: meines Erachtens liegt die Problematik nicht direkt am Flüchtling sein oder nicht, sondern am Aufeinanderprallen von zwei Kulturen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Womöglich denken tatsächlich einige hier, dass die Leute aus niederwertigen Kulturen kommen, das aufgrund versch. Fakten wie Schariagerichte, die wegen Nichtigkeiten Todesurteile verhängen, Intoleranz gegenüber anders denkenden (Homosexuelle, Atheisten, anders gläubige), Missachtung der Würde der Frau etc. sicher auch nicht ganz so einfach von der Hand zu weisen ist.

Demgegenüber stehen dann genau diese Leute und sehen auf die westl. Kulturen herab, da sie das gesamte Ungläubigentum repräsentieren, in das man sich natürlich nicht integrieren darf, da es das heilige Buch der eigenen Religion quasi verbietet. Einige dieser Leute kommen sogar mit einem Sendungsbewusstsein zu uns - will heißen sie würden gerne ihre Werte und ihre Religion hierher importieren.

Das schmeckt natürlich nicht jedem.

Der Witz ist nun dabei, dass aus der Inkomptibilität zweier Kultursysteme, hier ein politischer Stellvertreterkrieg zwischen Rechten und Linken wird, der den Focus des Problems schnell aus den Augen geraten lässt, denn dem sendungsbewussten Religiot ist es relativ Wurscht, ob er es mit einem rechten oder linken Ungläubigen zu tun hat, denn beide verachtet er.

 

 

 

 

 

Das Böse hat viele Gesichter und eins davon ist für mich das Fürchterlichste:
die Gleichgültigkeit guter Menschen.
Denn es gibt nicht "das Böse" an sich,
sondern nur das Gute mit viel, wenig oder gar keiner Intensität.

Mindmaker 57

mindmaker

Veteran
44.543 Beiträge

03.09.18, 23:51 Uhr
Beitrag von Der_Staufer 37 :

Ich denke die der AFD zuströhmenden Menschen verstehen nicht, wie Politik in der Demokratie funktioniert.

Diejenigen, die jetzt da mit der AFD marschieren, haben sich in den letzten Jahren immer mehr von den Parteien, von der Politik zu…

Aber nein, der Staat sind nicht wir alle. Das wollten die Sozis nach Brandts Wahlsieg auch den 68ern weissmachen. Die gingen dann in die Institutuinen des Staates. Was wurden sie - Amtsträger! Vertreter staatlicher Interessen, nicht Vertreter ihrer ehemaligen Klasse. Ja Politk kann der Amtsträger machen, d.h. zwischen den Interessen lavieren. Staat aber macht nur das Amt, nicht der, der es gerade besetzt. Du kannst in diesem Staat nicht sagen, alle Betriebe über 500 Beschäftigten werden jetzt mal vergesellschaftet. Auch nicht mit parlament. Mehrheiten. Das ist unmöglich. Die Grundlage der Modalitäten allen Lebens in D ist festgelegt, ganz ohne wir alle. Deine Version von Staat ist eine ideale, und sollte man dieses Ideal erreichen wollen, ginge das vermutlich nicht mal ohne massive Gewalt, also derjenigen die das zu verhindern suchen.

Rule your mind or it will rule you

Harp 48

Harp

Legende
8.615 Beiträge

03.09.18, 23:40 Uhr
Beitrag von Mindmaker 57 :

 

 

 

 

Da mache ich mir wirklich auch Sorgen. Der Staat…

Da mache ich mir wirklich auch Sorgen.

Warum?

Weil Deutschland im internationalen Vergleich so ein unsicheres Land ist? Oder weil es früher besser war?

Etwas, das ohne Beweise behauptet werden kann, das kann auch ohne Beweise verworfen werden.
(C. Hitchens)

Mindmaker 57

mindmaker

Veteran
44.543 Beiträge

03.09.18, 23:27 Uhr

6597097486808051178.png

 

 

 

 

Da mache ich mir wirklich auch Sorgen. Der Staat wäre eigentlich für die Sicherheit seiner Bewohner zuständig. Das hat er sich auf die Fahnen geschrieben und in entsprechende Gesetze gegossen. Er kommt seinem Anspruch an sich selbst nur ungenügend, und es scheint nach Gutdünken, nach. Und deshalb habe ich bisher zwei Selbstverteidigungskurse für Migranten organisiert.

Ehrlich gesagt, mir gefällt es auch nicht, dass ich, wenn ich durch den Görlitzer Park laufe, von gefühlt hundert Dealeraugen nach Kaufabsicht oder Geld in der Tasche abgeschätzt werde. Mir gefällt es auch nicht, wenn sich Leute nicht sicher fühlen. Ich möchte an dieser Stelle auch mal darauf hinweisen, dass Millionen sich auch ganz und gar unsicher fühlen ob die Kohle für den Monat reicht. Da geht das durchaus auch an die körperliche Versehrtheit.

Kann der Staat überhaupt ein umfassendes Sicherheitsversprechen erfüllen? Der hatte ja eigentlich gemeint, Tat-> Bestrafung= Abschreckung, das reicht. Dann hat er lustigerweise unter dem Titel Prävention Überwachung aufgebaut, wo doch jeder weiss, dass diese Maßnahmen nur Fahndungshilfen nach einer Tat sind. Kann man an jede Ecke einen Polizisten stellen, mal übertrieben gefragt? Ich glaube das wäre möglich, würde aber unglaubliche Mittel binden, und dann könnte man diese ja nicht mehr den Shareholdern der Autoindustrie zukommen lassen. Die Sicherheit des Kapitals hat Vorrang vor der Sicherheit der Bewohner. das muss man konstatieren.

 

Rule your mind or it will rule you

Der_Staufer 37

Der_Staufer

Halbgott
7.338 Beiträge

03.09.18, 23:26 Uhr
Beitrag von 2moro 22 :

>>>Der Unterschied ist aber dennoch ein Großer: Linke möchten das, um die Ursachen von Krieg, Ausbeutung und Rassismus aufzuheben. Sie sehen in den Eigentumsverhältnissen diese Ursachen, wie auch die Existenzursache des Staates, und mö…

>>>Eine Kultur, die gesellschaftlich eine reines Fantasie-Produkt wie eine Religion so auslegt, dass sie damit anderen Menschen aufgrund ihres Geschlechts (Frauen) oder ihrer sexuellen Vorlieben (Homosexuelle, Transgender usw) oder ihrer Intelligenz (Atheisten) die gleichen Rechte vorenthält oder gar Jagd auf sie macht und töten will, ja, aus ganzem Herzen ja, diese Kultur IST auch niederwertig. Was ist am bloßen Recht des Stärkeren denn bitte "Kultur"? <<<<

Eindeutig AFD, hier wird eindeutig die AFD beschrieben.

 




2moro 22

2moro

Superkwickie
10 Beiträge

03.09.18, 22:46 Uhr
Beitrag von Mindmaker 57 :

Begreifen die zur AfD strömenden Wähler den Sachverhalt nicht oder sind es eben doch andere Antriebsgedanken?

Sorry, wenn ich dazu nochmal was schreibe. Aber ich denke man kann das schon ernst nehmen, was ich im vorigen Post dazu schr…

>>>Der Unterschied ist aber dennoch ein Großer: Linke möchten das, um die Ursachen von Krieg, Ausbeutung und Rassismus aufzuheben. Sie sehen in den Eigentumsverhältnissen diese Ursachen, wie auch die Existenzursache des Staates, und möchten diesen langfristig wirklich abschaffen. <<<<<

 

Das könnte aus einem Handbuch des Forenteams von Kwick stammen ^^. Der Linke ist der edle Retter der Menschheit. Da wird dann eine Revolution fast schon zu einem Akt der Nächstenliebe und die Millionen Toten unter Stalin und Mao - um mal zwei Beispiele zu nennen - sind dann einfach die gefallenen Späne, woh gehobelt wurde, nicht wahr ;)? Ich bin mir auch sicher, diese beiden Staatschef wollten nichts als eine gerechte Gesellschaft und nie wieder Krieg und haben beide deswegen auch völlig ohne Privilegien in bitterer Armut gelebt!

Oder war das gar kein echter Kommnusimus? Ist vielleicht die Idee doch die Beste von allen, aber die Umsetzung war es nicht? Ist das vielleicht noch nie und nirgends umgesetzt worden? Könnte es daran liegen, dass es nicht umsetzbar ist? Dass es da vielleicht an sich zwischen Theorie und Umsetzung in der Praxis hinkt?

 

 

>>> Der Staat selbst sieht seinen ersten Zweck in der Mehrung des nationalen Wohlstands. Dazu gibt er den Leuten, die die Mittel haben freie Fahrt diese Mittel zu mehren, indem sie die anderen für sich arbeiten lassen, im Inland und im Ausland. Doktrin ist, das geht immer so weiter, eine Schranke gibt es nicht. Wem es nicht gelingt, seine Mittel zu mehren, der hat schlcht was falsch gemacht <<<<

 

Ein Unternehmer, ein Mittelständler sagen wir mal, lässt nicht "andere für sich arbeiten". Das klingt nämlich so, als würde der Unternehmer selbst nichts arbeiten und wie Dagobert Duck im Geldspeicher sitzen. Das Bild ist so platt und falsch, das geht kaum heftiger. Für gewöhnlich arbeitet der Unternehmer auch noch etwas :)...ja, das gibt es...und manche reissen sich sogar durchaus den Hintern auf. Und...jetzt kommt der Hammer...die Mitarbeiter in der Firma fühlen sich oftmals gar nicht "ausgebeutet", sondern sind durchaus mit ihrem Leben, ihrem Einkommen und ihrer Arbeit zufrieden. Bei dir liest sich das so, als stünden wir am Beginn der Industrialisierung, als die Arbeiter in Elends-Hütten gehaust haben und keinerlei Absicherung hatten.

 

Ja, wer hat nun Recht? Sind diese Mitarbeiter doof, weil sie gar nicht merken, dass sie ausgebeutet werden? Wären sie in einem staatlichen Kombinat ohne jede Möglichkeit auf freie Berufswahl glücklicher? Kapieren die alle - mich eingeschlossen - die Genialität des Kommunismus nicht?

 

 

>>> Beispiel Flüchtlinge. Da wird dann gedacht: Die Leute kommen aus niederwertigeren Kuturen, <<<<

 

Eine Kultur, die gesellschaftlich eine reines Fantasie-Produkt wie eine Religion so auslegt, dass sie damit anderen Menschen aufgrund ihres Geschlechts (Frauen) oder ihrer sexuellen Vorlieben (Homosexuelle, Transgender usw) oder ihrer Intelligenz (Atheisten) die gleichen Rechte vorenthält oder gar Jagd auf sie macht und töten will, ja, aus ganzem Herzen ja, diese Kultur IST auch niederwertig. Was ist am bloßen Recht des Stärkeren denn bitte "Kultur"? Dann wären auch die Hells Angels eine Kultur oder die Hooliganszene wäre eine.

 

 

 

 

Harp 48

Harp

Legende
8.615 Beiträge

03.09.18, 22:28 Uhr
Beitrag von D-Effect 51 :

Die linksextremen Deutschlandhasser haben ihren Zerstörungsfeldzug einfach ein paar Jahre zu früh losgetreten. Linke, Grüne, selbst die Untergangsparteien Spd/Cdu wurden blind gewählt. Im Zuge von Mord und Totschlag im Land, Unsicherheit an all…

Natürlich bedarf es dazu den höher gebildeten Leuten der AfD.

Welche sollen das sein? Denn bisher ist die AfD noch nie durch etwas aufgefallen was man auch nur im Ansatz "vernünftige Politik" nennen könnte.

 

Etwas, das ohne Beweise behauptet werden kann, das kann auch ohne Beweise verworfen werden.
(C. Hitchens)

Der_Staufer 37

Der_Staufer

Halbgott
7.338 Beiträge

03.09.18, 22:27 Uhr
Beitrag von Mindmaker 57 :

Begreifen die zur AfD strömenden Wähler den Sachverhalt nicht oder sind es eben doch andere Antriebsgedanken?

Sorry, wenn ich dazu nochmal was schreibe. Aber ich denke man kann das schon ernst nehmen, was ich im vorigen Post dazu schr…

Ich denke die der AFD zuströhmenden Menschen verstehen nicht, wie Politik in der Demokratie funktioniert.

Diejenigen, die jetzt da mit der AFD marschieren, haben sich in den letzten Jahren immer mehr von den Parteien, von der Politik zurückgezogen und nun, 2-3 Jahrzehnte stoischen Nichtstun scheint wegen Lapalien das Maß voll zu sein und man biedert sich einer Partei an, die außer Flüchtlingskritik absolut gar nichts auf dem Kasten hat, zu, anstatt die anderen Parteien "umzudrehen": Nicht durch ein Kreuzchen alle vier Jahre, sondern man muss mal seinen Arsch hoch bekommen und in die Diskussion kommen. In Parteien eintreten, mitgestalten, für einen Umschwung von Innen sorgen. Das hat früher funktioniert, und auch ein Frau Merkel hat das hinbekommen, zwar in exponierter Stellung, aber auch sie benötigte und benötigt eine breite Zustimmung in der Partei. Das geht halt nicht, wenn man Faul und Bequem alles das in sich hineinfrisst, was man vorgesetzt bekommt, bis man es satt hat und es einem hochkommt.

Die "Staatsgegner", wen auch immer du darunter subsumierst, sind genauso Teil des Staates und betreiben damit ein ganzes Stück Selbsthass. Nur verstehen die das eben nicht: Der Staat ist kein anonymes Wesen, das sind wir alle.

 




Mindmaker 57

mindmaker

Veteran
44.543 Beiträge

03.09.18, 21:49 Uhr
Beitrag von Struppi07 56 :

 Und wenn der Punkt erreicht ist wo es auch im Süden soziale Brennpunkte gibt, dann wirst du auch hie die selben Ausschreitungen sehen. Wetten?

Ja gerne, in der Form wurde auch in den 90 er gedacht, hatte sich dann aber bis jetzt noch…

Begreifen die zur AfD strömenden Wähler den Sachverhalt nicht oder sind es eben doch andere Antriebsgedanken?

Sorry, wenn ich dazu nochmal was schreibe. Aber ich denke man kann das schon ernst nehmen, was ich im vorigen Post dazu schrieb. Der AfD-Wähler ist Nationalist. Er hat diese Einstellung unter anderem durch dauerhaften entsprechenden Medienkonsum  anerzogen bekommen. Der Tenor der dt. Medienlandschaft war und ist: D hat das beste Sozialsystem der Welt; D ist Exportweltmeister, und wenn mal nicht sind die anderen ganz schlimm; D führt keine Kriege sondern humanitäre Aktionen, D ist sowieso ein Vorbild an Humanismus; D ist ein freies Land, also viel freier geht es nicht; wenn man sich nur nach deutschen Vorgaben richten würde, wäre bald alles supi in der Welt; die dt. Demokratie ist die Krone der polit. Schöpfung und das Grundgesetz ein heiliges Buch; der Garant für all diese schönen Sachen, dafür dass man sichs im besten Land der Welt gutgehen lassen kann, ist der superdemokratische deutsche Staat mit seiner aufopferungsvoll für die Bedürfnisse des Volkes arbeitenden Regierung.. usw usf.. Das wird der medialen Propaganda entnommen, und wenn mal ein Kopf rollte oder der eine oder andere Skandal laut wurde, dann bestätigte das ja quasi die lauteren Absichten.  Wenn sich durch die Verwertungskrise des Kapitals die Widersprüche zwischen den sozialen Klassen und auch zwischen den Staaten verschärfen, kommt es zu polit. Entscheidungen, die das anerzogene Weltbild sehr tangieren. Die Ursache, und vor allem die Aufgaben des Staates werden nicht objektiv gesehen (auch weil das die Demokraten nicht (wissen) wollen). Die Idee ist: Wenn der Staat heile wäre, würde es keine Probleme geben, die mich so sehr tangieren könnten. Denn der gesunde Staat sorgte sich ja um Wohlstand, Gerechtigkeit und Sicherheit. Deswegen heißt es dann: Der Staat hat versagt, der Staat ist zu schwach. Und an dem Versagen, der Schwäche, sind die staatstragenden Parteien natürlich Schuld. Denen kann man nimmer mehr glauben, und denen, die ihnen die Stange halten, auch nicht. Die Nationalisten sind nur insoweit Staatsgegner, als dass sie den schwachen Staat, gegen einen starken Staat ersetzen wollen. Und dafür würden sie u.U. auch das Grundgesetz verbrennen.

Für Bürgerliche ist der Extremismus der Rechten und der Linken der Gleiche. Und da ist ja erstmal auch was dran. Die Linke, und je marxistischer angelehnt, desto mehr, möchte ja auch den Staat, die politische Gewalt, erobern. Der Unterschied ist aber dennoch ein Großer: Linke möchten das, um die Ursachen von Krieg, Ausbeutung und Rassismus aufzuheben. Sie sehen in den Eigentumsverhältnissen diese Ursachen, wie auch die Existenzursache des Staates, und möchten diesen langfristig wirklich abschaffen. Rechte haben davon keine Idee, deren Kapitalismuskritik beschränkt sich in der Regel auf die Nationalfarbe des Geldes und die Unterscheidung in gutes und schlechtes Kapital. Die glauben halt ein Staat, das wäre sowas wie der freiwillige Zusammenschluss von Menschen, weil sie nunmal die gleiche Sprache sprechen oder alle mit dem selben Besteck essen. Und weil der eigene Staat ja super ist, kann auch Krieg, Ausbeutung und Rassismus immer entweder aufgezwungenes Mittel zu Zweck, oder sowieso die Schuld anderer, sein.
Der Staat selbst sieht seinen ersten Zweck in der Mehrung des nationalen Wohlstands. Dazu gibt er den Leuten, die die Mittel haben freie Fahrt diese Mittel zu mehren, indem sie die anderen für sich arbeiten lassen, im Inland und im Ausland. Doktrin ist, das geht immer so weiter, eine Schranke gibt es nicht. Wem es nicht gelingt, seine Mittel zu mehren, der hat schlcht was falsch gemacht. Damit der dt. Staat weiterhin international auf der Gewinnerseite der Mittelmehrer steht, greift er zu Maßnahmen, die der Nationalist nicht mehr versteht. Beispiel Griechenland. Da wird dann gedacht: Wieso Rettungspakete? Wozu jemanden retten, der einem sowieso unterlegen ist. Beispiel Russland. Da wird dann gedacht: Ja, der Putin der ist super, der denkt an seine Leute, und tut alles um sich dem verfaulten Globalismus des Westens entgegen zu stellen. Der hält seine Wirtschaft beisammen, die Amis und ihre Vasalllen schieben die Arbeitsplätze den Chinesen zu. Beispiel Flüchtlinge. Da wird dann gedacht: Die Leute kommen aus niederwertigeren Kuturen, den dt. Ansprüchen an die Verwertbarkeit des Einzelnen in der Wirschaft werden die nie und nimmer gerecht.  Ganz schlimm wird es, wenn die Schranke in der Vermehrungsmöglichkeit der Mittel auch für D ökonomisch spürbarer wird. Dann nämlich werden sich die Mittelbesitzer auch noch mehr als bis dato mit der nationalistischen Variante einer Geschäftsführung des Staates anfreunden. Ich sehe da kein Entkommen. Du?

Rule your mind or it will rule you

D-Effect 51

D-Effect

Milchgesicht
19 Beiträge
03.09.18, 21:46 Uhr
Beitrag von OnkelTom 37 :

Nach dem die AfD nach der Null Komma Partei NPD die nennen wir es rechte Kraft Nr. 1 in D ist werden deren Wähler und Pegida Anhänger zum größten Teil wohl nicht der bürgerlichen Mitte angehören, auch wenn sie sich dafür halten. 

Die linksextremen Deutschlandhasser haben ihren Zerstörungsfeldzug einfach ein paar Jahre zu früh losgetreten. Linke, Grüne, selbst die Untergangsparteien Spd/Cdu wurden blind gewählt. Im Zuge von Mord und Totschlag im Land, Unsicherheit an allen Ecken und Enden, wird dies hoffentlich demokratisch noch zu regeln sein. Natürlich bedarf es dazu den höher gebildeten Leuten der AfD.