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Übersicht / Aktuelles

Wahlen für den Bundestag 2017

  • 697 Beiträge
Umfrage (123 Stimmen)
Autor Beitrag

Rahzel101 28

Rahzel101

Halbgott
6.971 Beiträge

03.12.17, 14:23 Uhr

Da es gerade wieder doch n bisschen sehr abschweift - bitte haltet euch an das Thema. Danke!

Wenn der Blütenschimmer der Kirschbäume auf den Hügeln länger währte als ein paar Tage, würden wir ihn nicht so innig lieben.
Den Impuls gibt der Trainer...umsetzen muss man selbst

KarleKeller 39

KarleKeller

Großmeister
2.170 Beiträge

08.09.17, 10:22 Uhr

Hoppla, da war doch was. Wahlen!

Am 24.09. dürft ihr, soweit ihr wahlberechtigt seid eure Stimme für die Partei, die aus eurer Sicht eure Meinung vertritt abgeben.

Früher war es so, dass hier Wochen vorher bereits eine (oft nicht repräsentative) Abstimmung mit Diskussion der jeweiligen Programme lief. Also, so denke ich, wird es höchste Zeit, diese Abstimmungsmöglichkeit mit Diskussion hier zu schaffen.

Egal, welcher Ansicht ihr seid, tut mir einen Gefallen und nutzt euer Stimmrecht. Selbst wenn ihr die Wahlzettel ungültig macht. Wählen dauert drei Minuten, und sofern man den Wohnort nicht gewechselt hat, sieht man manchmal Schulkollegen aus der Grundschulzeit, die Wahlhelfer machen müssen :)

 

Also hopp, frohes Diskutieren.

Gessensprachemeldefetischist!

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30.03.18, 12:44 Uhr
Beitrag von Struppi07 56 :

Im Grunde kann man dem zustimmen, es fehlt noch der Punkt "Protektion".

Der merkelsche Aufstieg wäre ohne ein Wohlwollen eines Hrn. Kohl nicht möglich gewesen. Sich den richtigen Leuten anzudienen, ist wie in der Wirtschaft auch in der…

Den Werdegang von Politikern zur Spitze der Macht kann man doch nicht ohne die menschliche DNA zuberücksichtigen kaum betrachten.

Wie wwrden Menschen erfolgreich? Wenn man Biografien erfolgreicher menschen jeder Colour betrachtet, wird man bestimmte Eigenschaften finden, die besonders stark ausgeprägt sind.

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten dass ich meiner Jugend ein Talent war für Fußball und Leichtathletik. Ich entschied mich mit 15 für den Fußball. Mein Vater war zwar Fan, aber ich hatte keinerlei Unterstützung.

ich hatte Trainer und auch Mentoren, aber das alleine reichte nicht aus. Durch die Pubertät hatte ich persönliche Schwierigkeiten und ich konnte mich bei den Erwachsenen nicht entscheidend durchsetzen.

Ich will damit nur sagen dass es ohne Unterstützung auch in der Politik nicht geht. Die parteien sind zwar basisdemokratisch aufgebaut, aber du musst dich selbst durchbpxen und auch die Fähigkeit haben Seilschaften zu knüpfen.

Merkel hätte Kohl nicht ablösen können, wenn Sie sich vorher keine Rückendeckung der Basis geholt hätte. Kohl witterte sogar Verrat durch Merkel an seiner Person.

Zumindest ist Merkel noch eine Vollblutpolitikerin die von ganz unten kommt.

Was richtig ist und was den Verfall bestimmter politischen werte behindert sind die Quereinsteiger in die Politik, die nuemals die Nähe zu einer Partei aufbauen können wie gewachsene Strukturen.

Das sind Manager, wie sie in jedem Unternehmen vorkommen. Zum guten Politiker benötigt es aber mehr, denn die BRD ist kein Unternehmen und wir, das Volk nicht die Angestellten.          

Struppi07 56

struppi07

Guru
1.559 Beiträge

30.03.18, 11:11 Uhr
Beitrag:

Nachdem es sehr viele Politikskeptische User gibt und auch am Beruf der Politikers kaum ein gutes Haar lassen, breche ich mal eine Lanze für diesen Berufsstand.

Ganz wichtig um Politik in Deutschland zu verstehen ist ein Blick in unsere …

Im Grunde kann man dem zustimmen, es fehlt noch der Punkt "Protektion".

Der merkelsche Aufstieg wäre ohne ein Wohlwollen eines Hrn. Kohl nicht möglich gewesen. Sich den richtigen Leuten anzudienen, ist wie in der Wirtschaft auch in der Politik ein wichtiges Element zur Festigung und zum Aufstieg.

 

Letztendlich galten die Vorwürfe aber nicht einzelnen Personen, sondern dem Politiker an sich. Daraus lässt sich ableiten, dass es nicht um den Menschen direkt geht, sondern um die Struktur die sich dahinter etabliert hat.

Einen starken Wahlkreis erreicht man schlicht mit Werbung. Werbung kostet Geld. Selbst in der SPD ist privates Geld nötig, um den seichten Niederungen der Lokalpolitik zu entfliehen.

All die von dir aufgezählten Eigenschaften für den politischen Aufstieg sind letztendlich für volkförderliche gute Entscheidungen irrelevant oder zweitrangig. Mit anderen Worten hätte mit dem Konzept ein Werbefachmann bessere Chancen Leiter des Cern zu werden als ein theoretischer Physiker.

Gerade diese entstandenen Abhängigkeiten während des Ausftieges lassen freie Entscheidungen gar nicht mehr zu.Je relevanter diese Abhängigkeiten für den Aufstieg sind, desto mehr Klientelpolitik wird betrieben. 

Durch diese Rahmenbedingungen züchten wir uns eben eine bestimmte Politikergattung die aufgrund der für den Aufstieg zwingenden Lebensumstände wenig über das durchschnittliche, einfache Leben eines Bundesbürgers wissen.

 

 

Ironische Beiträge, wovon es reichlich gibt, werden nicht als solche gekennzeichnet. Dadurch bekommt das Chaos und Missverständnisse mehr Raum.

Ich lösche keine Kommentare,
antworte aber nicht bei jedem auf Kommentare, weil manche schneller schreiben als denken und dann wieder fleissig löschen.

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29.03.18, 09:24 Uhr

Nachdem es sehr viele Politikskeptische User gibt und auch am Beruf der Politikers kaum ein gutes Haar lassen, breche ich mal eine Lanze für diesen Berufsstand.

Ganz wichtig um Politik in Deutschland zu verstehen ist ein Blick in unsere Verfassung und in die Grundgesetze.

Ich werde nicht mit Paragrafen um mich werfen, sondern frei nach meinem Kenntnisstand die Kurzform einer möglichen Karriereleiter eines Politikers nachvollziehen.

Politiker kann jeder Bürger/Bürgerinn unseres Landes werden. Es gibt Politiker, die eine politische Karriere vom einfachen Parteimitglied, über einen Kreistag bis zum Bundesabgeordneten erreicht haben. 

In BAWÜ ist Lothar Späth so ein Fall, der Bürgermeister in Bietigheim-Bissingen gewesen ist. 

Die andere Form sind Quereinsteiger. Sie entdecken in Ihrem Beruf oder als Selbständiger Ihr Faible für Politik.

Voraussetzungen für Beide ist ein Engagement in einer Partei. Sie sind Mitglied und verschaffen sich Gehör, Respekt und Ansehen in Ihrer Partei bei einer Mitgliederversammlung in irgendeiner Stadt in Deutschland.

Dabei ist die Fähigkeit Menschen um sich zu scharen und sie zu überzeugen sehr, sehr wichtig, denn ohne Unterstützung geht es nicht und da fangen schon die Schwierigkeiten an.

Es benötigt Glück und Mehrheiten um Kandidat zum Vorsitz einer Partei zu werden. Das ganze Spiel wiederholt sich vom Parteitag über einen Kreistag vielleicht bis in den Bundestag.

Empathische Fähigkeiten und Glück und nochmals Glück, denn jetzt kommt der andere Glücksfall dazu. Der Faktor: Wähler.

Angenommen sie haben sich für den Posten als Bürgermeister in einer Stadt aufstellen lassen, gewöhnlich die niedrigste Form einer öffentlichen Wahl, dann müssen Sie unter 20, 30 oder mehr Parteien erst mal gewählt werden. Der Faktor Glück spielt wieder eine Rolle.

Wenn Sie nun Bürgermeister einer sehr großen Stadt in Deutschland geworden sind, sind Sie logischerweise auch bekannter. 

Sie leisten sehr gute Arbeit und wollen die Karriereleiter weiter nach oben und lassen sich zum Spitzenkandidaten im Landtag Ihres Bundeslandes aufstellen. Sie holen sich tatsächlich die Mehrheit und werden zum Ministerpräsidenten gewählt. Wieder sehr viel Glück, weil Sie Wähler und Parteimitglieder haben, wo unklar ist, wie sie sich entscheiden werden. 

Um soweit zu kommen benötigen Sie neben Glück auch Skills, die sie charismatisch machen, Aussehen sehr wichtig, Leumund einwandfrei und sie müssen sehr gradlinig sein. Der Bürger verzeit wenig Widersprüche und Zick-Zack Kurse, sonst sind Sie sehr schnell weg vom Fenster. 

Wenn sie diese Mühle vom einfachen Parteisoldaten bis in den Bundestag geshafft haben, dann macht Ihnen kaum jemach etwas vor, was die Erfahrungen anbetreffen Berufspolitiker zu sein.

Jetzt kommt aber die Krönung, die Champions League für Politiker. Sie kandidieren von mir aus als Ministerpräsident eines Landes für den Bundestag. Es ist wieder die gleiche Prozedur nur sehr, sehr viel härter.

Wenn sie Ihr eigenes Berufsleben nehmen, werden sie feststellen, dass Kollegen und Kolleginnen Ihren Job möchten oder die Karriereleiter weiter nach oben.

Sie konkurrieren in Ihrem Unternehmen, wo sie beschäftigt sind mit anderen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen oder auf Abteilungsebene.  Je nach Größe des Untermehmens ist die Konkurrenz überschaubar oder nicht.

In den Bundestag, die 1. Bundesliga wollen sehr viele und nicht aus einem Unternehmen. Klar. Dort sitzt die creme de la Creme und sie haben Macht und etwas zum Sagen.

Dorthin zu gelangen ist sehr, sehr schwierig, denn sie benötigen neben Glück auch wirklich andere außerordentlich gute Fähigkeiten, denn ohne Vertrauen der Wähler und Parteimitglieder kommen sie nicht mal in die Nähe.

Natürlich gibt es Politiker, die Quereinsteiger die diese Mühle nicht durchlaufen haben und viellicht sogar ein Direktmandat bei einer Bundestagswahl erhalten und gewählt werden. Das ist wohl die schnellste Form um in den Bundestag zu kommen. Aber Direktmandate und Überhangmandate sind sehr selten.

So jetzt sitzen sie mit ca 730 Abgeordneten in einem Bundestag. Sind sie normaler Abgeordneter verdienen sie rund 8000 Euro brutto. Die Hälfte geht an Steuern weg bei einem 12 Stunden Tag. Um Minister zu werden benötigen sie die Mehrheiten in der Fraktion. Das dort ein Hauen und Stechen ist kann man sich gut vorstellen.

Als Minister verdienen sie rund 13000 bis 15000 Euro brutto. Die Hälfte geht an Steuern weg bei einem 12 -14 Std. Tag 6 Tage die Woche. Und: Sie haben Macht und Verantwortung und stehen unter ständiger Beobachtung. Kleine Fehler im Handwerk kann sie den Job kosten. Die Presse raegiert von fair bis unter die Gürtellinie wie im Fall Martin Schulz.

Hinter den Parteien und Ihren Abgeordneten im Bundestag stehen noch 2000-3000 Staatssekretäre und Beamte, die die Zuarbeit für die Bundestagsabgeordneten machen. Da können Sie auch nicht als "Arschloch" agieren.

Jetzt kommt eigentlich der entscheidende Aspekt: Lobbyarbeit. Jeder weiß, dass es mindestens so viele Lobbisten gibt wie Abgeordnete. Sie vertreten unsere namhafte Industrie mit Ihren Interessen.

Lobbyarbeit ist sinnvoll und nach Regeln gestaltet und Gesetzeskonform.

Ich nehme ein konkretes Beispiel: Waffenlobby z.B Heckler & Koch. Sehr umstritten und in aller Munde zur Zeit.

Deutschland ist bei bestimmter Technik an Waffensystemen führend in der Welt. Von der Waffenproduktion leben tausende von Menschen.

Die Bundesregierung hat sich per Gesetz zur FSK = freiwillige Selbstkontrolle, der Begriff kommt vom "Kino" verpflichtet. Ein großes Streitthema: Waffenlieferungen in Kriegsgebiete. Eigentlich verboten.

Jetzt komme ich zum Kernvorwurf der User hier: LÜGEN. Ich nenne ein Beispiel. Sie sind SPD Bundstagsabgeordneter gehörem dem linken Flügel an und sind strikt gegen Waffenlieferungen.

Sie haben also allen Grund die waffengeschäfte aktuell mit den saudis und der Türkei anzuprangern. Sie sitzen mit der CDU in der GroKO.Die Waffenindustrie wie Rheinmetall umgehen geschickt Exporte, in dem sich Schlupflöcher im Rechtssystem suchen und die Waffenlobby macht in Deutschland Druck.

Sie werden von der Presse gefragt, warum sie nichts tun gegen Waffenexporten in Kriegsgebiete wo damit Menschen getötet werden.

Sie  haben die Möglichkeit, die Wahrheiten schonungslos zu sagen. Ich spekuliere mal: Sie sind am Ende Ihrer Karriereleiter angelangt.

Sie lügen: Spekulation. Ihre karriereleiter geht weiter nach oben.

Sie erklären sich wischi-waschi. Spekulation: Sie sind noch im Rennen.

Ergebnis: Am besten kommen sie mit Lügen weiter obwohl sie gegen Waffenexporte sind und obwohl sie nichts dafür können wenn unternehmen Gesetze umgehen. Und: Sie müssen loyal zu ihrer Partei sein und sogar zur Konkurrenz, der CDU/CSU.

Das ist ein konstruiertes Beispiel, aber ich möchte kein Bundestagsabgeordneter sein. Als Minister haben sie den Druck eines 1. Bundesliga Trainers als Vergleich.

Die Trainer verdienen in Spitzenclubs 10 Millionen Euro im Jahr. Als Minister sind es gerade mal knapp 200000 Euro im Jahr.

Also wegen Geld machen das die Wenigsten, sondern um etwas bewegen zu können für Deutschland. Aussnahmen gibt es immer. Sie werden auch faule Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen finden.

Und noch ein Vergleich: Sie sind Familienvater mit 3 kindern. 2 Töchter, ein Sohn. Ihre Frau möchte eine neue Küche für 20000 Euro. Sie hätten gerne ein neues Auto.

Was läuft im Familienrat ab und was im Hintergrund? Ich gehe mal davon aus dass sie paritätisch entscheiden und nicht diktatorisch. Ihre beiden Töchte betreiben Lobbyarbeit und unterstützen die Mutter in Ihrem Wunsch für die neue Küche. Der Sohn betreibt Lobbyarbeit und unterstützt den Vater im Wunsch nach einem neuen Auto.

Macht 3:2 für die neue Küche. Die Lobbyarbeit der Frauen gaben den Ausschlag bzw. Ihre Stimmen. Was im Hintergrund noch ablaufen könnte, kann sich jeder denken. Da will Frau - Mann überzeugen und umgekehrt. Da möchten Töchter - Sohn überzeugen und umgekehrt. Da werden Fakten abgewogen.

Das ist schon Politik in kleinster Form. Projizieren Sie das mal auf 730 Abgeordnete. Ich habe Verständnis für Politiker und wenn diese Menschen weniger Geld bekommen würden, würde es keiner mehr machen, denn es ist FREIWILLIG, sich aufstellen zu lassen.

Für dieses Haifischbecken Bundestag müssen Anreize hochgehalten werden und ich weiß um die vielen Vergünstigungen und habe bestimmt kein Mitleid mit den Bundestagsabgeordenten , aber fair sollte schon drauf geschaut werden

Übrigens die 2000 Beamte im Hintergrund bekommen sehr viel weniger Gehalt als ein Abgeordneter. Die Arbeit ist aber nicht minder weniger.

Zur Zeit fehlen 35000 Beamte. Der Job des Beamten ist im Gegensatz zu früher nicht mehr attraktiv genug. Klar. Oft niedrigere Bezahlung als in der freien Industrie und verbeamtet erst nach 15 Jahren. Also die Jobgarantie greift auch nicht mehr richtig.               

HOERNCHEN-MANN 53

HOERNCHEN-MANN

Legende
674 Beiträge

27.03.18, 01:02 Uhr

Na dass muss dann mal ganz genaus hinschauen 49.gif

 

***Scholz und die SPD-Führung positionieren sich – für die Großbanken***

>>> Dass dieses Zeichen gerade von Scholz kommt, sollte nicht verwundern: Er hat erst vor wenigen Wochen als Hamburger Bürgermeister dazu beigetragen, dass die profitablen Reste der HSH Nordbank an den US-Geier-Hedgefonds Cerberus verramscht wurden, während die unprofitablen Teile beim Staat blieben und die Steuerzahler in Hamburg und Schleswig-Holstein in den kommenden Jahren einen zweistelligen Milliardenbereich kosten werden <<< Scholz ernennt Goldman-Sachs-Mann zum Staatssekretär:: Ein klares Signal an die Finanzelite | wallstreet-online.de - Vollständiger Artikel unter: https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10397987-scholz-ernennt-goldman-sachs-mann-staatssekretaer-signal-finanzelite

 

 Quelle:

 https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10397987-scholz-ernennt-goldman-sachs-mann-staatssekretaer-signal-finanzelite

Ison 32

Ison

Dinosaurier
13.348 Beiträge

17.03.18, 12:44 Uhr

6533878317084301392.jpg

"Schmeichler sind Katzen, die vorne lecken, aber hinten kratzen"

Schau mich nicht in diesem Ton an ^^

Der_Staufer 37

Der_Staufer

Halbgott
7.370 Beiträge

12.03.18, 18:05 Uhr
Beitrag von Struppi07 56 :

Na jetzt passt es doch.

Wenn wir deine Vermutungen und Beleidigungen ignorieren, hast du doch das Wesentliche selbst erwähnt.

Die Ballance, von der du sprichst, wurde durch die Einführung eines staatlich geförderten Niedrigstlohn…

Die Balance ist gestört, weil die Politik es ermöglicht hat, dass sich ein Niedriglohnsektor hierzulande entwickeln konnte. Jeder fünfte Arbeitnehmer ist in diesem Sektor beschäftigt, für unter 10 Euro die Stunde. Das drückt ordentlich in die Statistik rein.

Der Postbote fing nach dem Vorbereitungsdienst bei der Deutschen Bundespost mit der Besoldungsgruppe A2 an. Heutzutage brutto 1957,34 € Eingangsbesoldung bei 38,5 h/Woche. Einer Fachkraft für Kurier-, Express-, und Postdienstleistungen bekommt die Entgeltgruppe E3 2044,07 €, bei den Privaten musste in der Vergangenheit aufgestockt werden. Heute dürfte das Mindestlohn sein.

Der Koalitionsvertrag schweigt zu dem Thema. Da ändert sich rein gar nichts auf nationaler Ebene. Die wollen das so weiter treiben wie bisher. Die haben schon verstanden, nur kümmert es sie nicht das geringste, weil die Beschäftigten in diesem Sektor offenbar unpolitisch sind oder sich von der AFD bequatschen lassen hat. Da war Westerwelle seiner Zeit voraus, das ist die spätrömische Dekadenz in der Politik. Und Spahn „Hartz IV bedeutet nicht Armut, sondern ist die Antwort unserer Solidargemeinschaft auf Armut“ – Quelle: https://www.berliner-kurier.de/29018792 ©2018 erinnert doch an den Marie Antoniette fälschlicherweise zugeordneten Ausspruch "Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen"...

Die Beschäftigten im Niedriglohnsektor bezahlen zwar, gemessen am Haushaltseinkommen, vorallem durch die Verbrauchssteuern, relativ hohe Steuern, aber der Anteil am Steueraufkommen ist halt relativ gering. Bei der Einkommensteuer zahlen die reichsten 25% der Steuerzahler 80% des gesamten Einkommensteueraufkommens. Nicht jeder hat die entsprechenden Anlagen, um sehr hohe Einkünfte erzielen zu können, und schon gar nicht aufgrund der eigenen Arbeit. Wenn der mittlere Einkommensbereich sich weiter nach unten verlagert, muss man eben oben an der Steuerschraube drehen...

CDU/CSU und SPD halten bezüglich der Rente am 3-Säulen-Modell fest. "Wir halten am Drei-Säulen-Modell fest und wollen in diesem Rahmen die private Altersvorsorge weiterentwickeln und gerechter gestalten. Es ist ein Dialogprozess mit der Versicherungswirtschaft anzustoßen mit dem Ziel einer zügigen Entwicklung eines attraktiven standardisierten Riester-Produkts." Alles beim Alten. Ob es zu den Versprechungen bezüglich der Grundrente über dem Niveau der Grundsicherung kommt, bleibt abzuwarten. Vorallem, wie dies finanziert werden soll.

Wie man heutzutage noch CDU/CSU oder SPD wählen kann, verstehe ich absolut nicht. Es ist doch so klar und offensichtlich, wohin die Reise gehen wird...




Struppi07 56

struppi07

Guru
1.559 Beiträge

12.03.18, 10:58 Uhr
Beitrag von Der_Staufer 37 :

Postboten. Die Post besteht aus mehreren Berufsgruppen als Postboten... Ich kenne zahlreiche Beamte, die ehemals in der Deutschen Bundespost beschäftigt waren. Die sind nun entweder in Ruhestand oder haben in andere Resorts gewechselt. Postbot…

Na jetzt passt es doch.

Wenn wir deine Vermutungen und Beleidigungen ignorieren, hast du doch das Wesentliche selbst erwähnt.

Die Ballance, von der du sprichst, wurde durch die Einführung eines staatlich geförderten Niedrigstlohnsektor verzerrt.

Du erkennst, dass die Ballance gestört ist.

Vermutlich werden beteiligte Parteien der augenblicklichen Koalition nichts daran ändern weil sie entgegen ihren Beteuerungen "Wir haben verstanden" noch nicht den Kern der Unzufriedenen und Benachteiligten begriffen haben.

Natürlich war es leichter Produktionsstätten in Deutschland zu halten wenn Ertragssteuern Energiekosten und Lohnkosten vom Volk quersubventioniert werden.

Wenn dann irgendwann alle im Niedriglohnsektor arbeiten, lassen sich aber die Pensionen nicht mehr bezahlen. 

Der Glaube, dass die eigene tolle Ausbildung und der augenblicklich gut bezahlte Job einen vor Zeitarbeit und Altersarmut schützt, lässt viele in dem Trauma "Weiter so".

Bei Siemens in Görliz, der Roboterentwicklung von Siemens, Kuka, Entwicklung bei VW... wachen die ersten auf.

 

Ironische Beiträge, wovon es reichlich gibt, werden nicht als solche gekennzeichnet. Dadurch bekommt das Chaos und Missverständnisse mehr Raum.

Ich lösche keine Kommentare,
antworte aber nicht bei jedem auf Kommentare, weil manche schneller schreiben als denken und dann wieder fleissig löschen.

Der_Staufer 37

Der_Staufer

Halbgott
7.370 Beiträge

11.03.18, 17:28 Uhr
Beitrag von Struppi07 56 :

Da es keine beamteten Postboten mehr gibt, die Deutsche Post AG diese aus der Firma gemobbt hat, ist deine Aussage totaler Schwachsinn. 

Heute sind beim Mutterkonzern Deutsche Post AG 131 000 Arbeiter, 21 000 Angestellte, 5000 Nachwuc…

Postboten. Die Post besteht aus mehreren Berufsgruppen als Postboten... Ich kenne zahlreiche Beamte, die ehemals in der Deutschen Bundespost beschäftigt waren. Die sind nun entweder in Ruhestand oder haben in andere Resorts gewechselt. Postbote war einfacher Dienst, also ein Hauptschulabschluss war damals für diese Tätigkeit ausreichend. Wer nur ergoogeltes Wissen hat, kann das nicht wissen. 

Ja genau. Es arbeiten auch nicht alle bei Daimler. Aber ich habe damit nur verdeutlicht, dass du Äpfel mit Birnen vergleichst. Gerne wird auch vergessen, dass der Bund um die 350.000 Beamte, Richter und Soldaten hat und damit mehr als doppelt so viele Menschen dieser Gruppe beschäftigt, als Daimler Mitarbeiter hat... 

Sterbegeld für Bundesbeamte wurde genauso abgeschafft wie das Sterbegeld von den Krankenkassen. Wirkungsgleiche Übertragung des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes. Musst auch sagen, auf was du dich beziehst. Ich zumindest habe unter dem Begriff Sterbegeld bisher das Sterbevierteljahr verstanden, in dem die gesetzliche Rentenversicherung die Rente weiter bezahlt, obwohl der Rentner schon tot ist.

Der FAZ-Artikel wirft alles durcheinander, was es so an Begrufflichkeiten gibt. http://www.ey.com/de/de/newsroom/news-releases/ey-20160829-vater-staat-verspricht-sicherheit Darauf bezieht sich die FAZ, die den gesamten öffentlichen Dienst mit dem Beamtenstatus gleichsetzt.

Warum schaust du dir nie die Primärquelle an? Der Bundestag veröffentlicht immer die Berufsgruppen der MdB. Null Medienkompetenz.

Die Lohnentwicklung bei den Beamten blieb immer hinter der Lohnentwicklung der freien Wirtschaft zurück. http://oeffentlicher-dienst.info/vergleich/entwicklung1/ Wie sollen da die Nettoreallöhne der Beamten steigen, wenn diese hinter der Entwicklung der Arbeitnehmerlöhne Gesamtwirtschaft zurückbleiben?

Die Ballance, von der du sprichst, wurde durch die Einführung eines staatlich geförderten Niedrigstlohnsektor verzerrt.