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Overview / Aktuelles

Umweltschutz - Intelligenz vs Ideologie

  • 649 Posts
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TomX 56

TomX

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12/13/16, 03:50 pm
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Eben, jeder Mensch ist da eben anders. Gerade heute hatte ich das Vergnügen, die diesjährige Mitarbeiterbefragung analysieren und kommentieren zu dürfen. Interessant dabei, dass das Gehalt als nicht so wichtig gewertet wurde, wie die üblichen "Wo…

ne, du vergisst, dass ja auch Leute aus anderen Gründen fahren...aber im Berufsverkehr dürften 10 % zu schaffen sein. Klingt wenig, aber durch kürzere Staus bringt das viel... dazu kommt: weniger Autos bedeutet weniger Parkprobleme

Wir werden sie finden und wenn es auf dem Klo ist, und wir werden sie zerquetschen.
- Wladimir Putin ... ob er damit die Trolle gemeint hat ???

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12/13/16, 03:46 pm
Post from TomX 56 :

Hmm, ich sehe das anders... monetäre Anreize sind das einzig Wahre, um Mitarbeiter zu motivieren. Incentives oder sowas.. bringt nix, wer will schon mit der Firma in den Urlaub. Status bringt auch nur bedingt etwas...

Zum Teamgedanken…

Eben, jeder Mensch ist da eben anders. Gerade heute hatte ich das Vergnügen, die diesjährige Mitarbeiterbefragung analysieren und kommentieren zu dürfen. Interessant dabei, dass das Gehalt als nicht so wichtig gewertet wurde, wie die üblichen "Wohlfühlfaktoren" wie Betriebsklima, Gleitzeit, Anerkennung usw. Dann natürlich noch die Mitbestimmung oder wie man neuerdings so schön sagt, die Teilhabe an Entscheidungsprozessen usw.

Aber zurück zum Thema: 15% weniger Autos durch homeoffice, dann nochmal 10% durch Fahrgemeinschaften... haben wir schon 25%.

Brauchen wir dafür zusätzliche Anreize? Ich denke schon. Aber welche?

TomX 56

TomX

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12/13/16, 03:12 pm
Post:
Monetäre Anreize motivieren aber nur kurzfristig nicht langfristig. Und ja, Mitarbeiter brauchen nicht zwangsläufig Motivation von außen, aber würden Mitarbeiter ohne eine Führung oder sagen wir mal Steuerung ihrer Leistung auskommen, schwindet …

Hmm, ich sehe das anders... monetäre Anreize sind das einzig Wahre, um Mitarbeiter zu motivieren. Incentives oder sowas.. bringt nix, wer will schon mit der Firma in den Urlaub. Status bringt auch nur bedingt etwas...

Zum Teamgedanken: Team wird sehr oft so übersetzt: Toll, Ein Anderer Machts... Momentan werden diese Teams eher wieder aufgelöst, da es sich als ineffizient herausstellt. Zu viele Besprechungen, zu wenig Arbeit. Und es ist ein Trugschluss, zu glauben, dass Menschen aus Freude arbeiten, sie haben monetäre Ziele. Ausnahmen gibts, aber selten. 

Ich weiss, dass ich selber da extrem bin - ich habe mal eine Firma verlassen, weil ich den falschen Firmenwagen bekommen habe. Als der Boss einlenken wollte, hatte ich schon bei einer anderen Firma unterschrieben... Und ich war immer darauf aus, möglichst viel Netto zu haben. Hatte auch immer Einzelkämpferjobs. Weil ich es so wollte. 

Auf der anderen Seite habe ich gelernt, dass Motivation schon da sein sollte, wenn man Erfolg haben will. Ein Mitarbeiter, den ich mit was auch immer motivieren muss, seinen Job zu tun, den sollte ich früher oder später ersetzen. Dagegen sind geldgeile Mitarbeiter diejenigen, auf die man sich verlassen kann. Man darf nur nicht zu wenig bieten...

Wir werden sie finden und wenn es auf dem Klo ist, und wir werden sie zerquetschen.
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12/13/16, 03:00 pm
Deutschlands Anteil am weltweiten CO2 Ausstoß liegt bei nicht einmal 3%. Der Verkehr in hat am CO2 Ausstoß in Deutschland einen Anteil von rund 18%...damit ist eigentlich alles gesagt. Während wir Milliarden in die erneuerbaren Energien stecken und die Firmen subventionieren, die viel Strom benötigen (EEG) ändern wir an der Bilanz absolut gar nichts. Selbst wenn Deutschland nicht ein Gramm CO2 mehr in die Luft blasen würde, täte sich...nichts -.-

Man wirft ja rechten, rechtsradikalen und Nazis gerne vor mit Angst zu arbeiten. Die Grünen haben diese Vorgehensweise perfektioniert und somit kommerzialisiert...dafür muss man ihnen Respekt zollen *.*

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12/13/16, 02:52 pm
Post from TomX 56 :

Hallo Sabine, 

es ist richtig, dass es auch weitere Ideen gibt, die ähnliche Effekte bringen. Und eigentlich einfach umzusetzen wären...wie Fahrgemeinschaften. Natürlich hatte dein Opa irgendwo recht, aber vielleicht hätte er ja auch das…

Monetäre Anreize motivieren aber nur kurzfristig nicht langfristig. Und ja, Mitarbeiter brauchen nicht zwangsläufig Motivation von außen, aber würden Mitarbeiter ohne eine Führung oder sagen wir mal Steuerung ihrer Leistung auskommen, schwindet nach und nach die Bindung. Mal abgesehen von dem Teamgedanken, der bei homeoffice Arbeitsplätzen nur schwer aufrecht zu erhalten ist.

Ich denke aber 15% wären vlt drin. Weißt du, wieviel homeoffice Arbeitsplätze es gibt? So ungefähr?

Der_Staufer 37

Der_Staufer

Demigod
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12/13/16, 02:10 pm

Das einzige, was bei der Stuttgarter Verkehrssituation helfen würde: 

Höhenlagen abtragen, Talkessel mit dem Abraum zuschütten. Höhenprofil abflachen. Dann hat sich der Feinstaubalarm erledigt.

Die wenigsten Pendler nach Stuttgart tun sich diese 2, ständig länger werdenden Kämpfe am Tag freiwillig an.




TomX 56

TomX

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12/13/16, 01:54 pm
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Hallo Bär ;-)

Interessante Aufgabe.

Vorab: Bei deinem Satz "Das Ganze möglichst ohne Einschränkungen der Bequemlichkeit der Bürger und der Effizienz der Wirtschaft." musste ich gleich an einen Satz denken, den ich von meinem…

Hallo Sabine, 

es ist richtig, dass es auch weitere Ideen gibt, die ähnliche Effekte bringen. Und eigentlich einfach umzusetzen wären...wie Fahrgemeinschaften. Natürlich hatte dein Opa irgendwo recht, aber vielleicht hätte er ja auch das Verabschieden ideologischer Idiotien als Nassmachen angesehen. 

Richtig ist, dass nicht jeder Arbeitsplatz fürs Homeoffice taugt. Auch nicht jeder Mensch. Und Führung... nun ja, nicht jeder braucht die. Solange die Leistung stimmt... Und alte Weisheit: Mitarbeiter bindest du mit Gott an dich... Gott ist Bargeld. 

Sicherlich könnte man deine Stauzeit halbieren, wenn man 15 % der Mitarbeiter pro tag zu Hause schaffen lässt und die ideologischen Verkehrshemmnisse wieder beseitigt. 

Wir werden sie finden und wenn es auf dem Klo ist, und wir werden sie zerquetschen.
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12/13/16, 01:41 pm
Post from TomX 56 :

Die Horrormeldungen kommen täglich... Feinstaubalarm, Staumeldungen,... zu leiden haben Wirtschaft und Bürger. Warum eigentlich kann man ein wichtiges Thema nicht pragmatisch angehen?

Ganz klassisch AUFGABE - ZIELE - LÖSUNGEN... das Ga…

Hallo Bär ;-)

Interessante Aufgabe.

Vorab: Bei deinem Satz "Das Ganze möglichst ohne Einschränkungen der Bequemlichkeit der Bürger und der Effizienz der Wirtschaft." musste ich gleich an einen Satz denken, den ich von meinem Großvater immer zu hören bekommen habe, wenn ich etwas haben wollte, aber nichts dafür tun wollte "Du kannst dich nicht waschen, ohne nass zu werden" ;-)

Zum homeoffice verweise ich auf Connys Beitrag. Ich habe selber mal einen Job gehabt, wo ich viel homeoffice machen musste. Ich bin in der Zeit zu einem Einzelkämpfer mutiert und das liegt mir gar nicht. Des Weiteren arbeite ich inzwischen in einem Bereich, wo ich eine Personalverantwortung für fast ca. 50 Mitarbeiter habe. Ein großes Thema ist dabei die Mitarbeiterbindung und Betreuung. "Führung auf Entfernung" ist schwer und nicht bei jedem Mitarbeiter umsetzbar. Irgendwie braucht fast jeder Mitarbeiter eine andere "Ansprache".
Und jetzt kommt noch ein völlig profanes Problem dazu: Arbeitssicherheit! Viele Arbeitgeber unterschätzen hier ihre Verpflichtung und Fürsorgepflicht für den Mitarbeiter. Z.B. gibt es für Bildschirmarbeitsplätze sehr genaue Vorschriften, die eingehalten werden müssen. Wer garantiert das und wer kontrolliert das? Ich möchte meinen Arbeitgeber nicht bei mir zu Hause haben. Da bin ich eigen.

Ich denke, ganz so einfach ist das mit dem homeoffice eben doch nicht.

Seit ich in meinem Aufgabenbereich für mehere Standorte zuständig bin, habe ich einen Geschäftswagen "zugeteilt" bekommen. Seit dem stehe ich fast jeden Morgen wie die anderen Idioten im morgendlichen Stau. Für 30km brauche ich jetzt mind. 1 Stunde. Vorher bin ich aus Bequemlichkeit mit dem Zug gefahren und war in etwa 35 Minuten im Büro. Positiver Nebeneffekt: man trifft "interessante" Menschen;-)

Ich hatte auch versucht, eine Fahrgemeinschaft zu finden. Keine Chance! Dabei finde ich, dass das auch eine gute Lösung wäre. Wenn du dich im morgendlichen Stau mal umschaust, siehst du fast nur Autos, mit nur einem Insassen.
Ich hoffe, das fällt jetzt nicht unter den Begriff Ideologie. ;-)

Doit 58

doit

Halbgott
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12/13/16, 12:15 pm

Ich bin ja jetzt das was man ein Landei nennt und ich bin das richtig gerne, man müsste mich schlagen, wenn ich in die Stadt ziehen müsste.

In Stuttgart war ich dieses Jahr noch nicht und es wird wohl auch nix mehr werden.

Ergo ist Stuttgart eigentlich richtig unwichtig, ich bekomme alles was ich zum Leben brauche auch im ländlichen Raum oder in unserer Kleinstadt.

Höre ich mit am hellen Montag morgen die Verkehrsmeldungen auf SWR4 an, da kommen die, in den Rattensendern mit der "modernen" Musik eher weniger, dann versteh ich Jene nicht, die sich jeden Tag diesen Unfug mit den Staus in Richtung Stuttgart antun.

In meiner Kleinstadt (Kirchheim/Teck) ist zudem alles etwas übersichtlicher, die Haufhallen sind alle am Stadtrand und mit dem Karren gut zu erreichen, in der Innenstadt finde ich dann die Spezialitäten wie Bäcker und Metzger und auch das Gemüse und natürlich die Bank. Da wird dann am Stadtrand geparkt und den Rest erledigt man dann auf den eigenen Beinen, drei Kiöometer auf Schusters Rappen haben noch keinem geschadet. Schlimm ists halt, dass die Bank so servicefreundliche Öffnungszeiten hat. für Rentner gut und für Arbeitnehmer eben ein halber Tag Urlaub, aber der muss ja auch weg.

Stuttgart hat aber auch ein hausgemachtes Problem. Man macht die Einfallstore nicht enger und setzt somit die Geschwindigkeit herunter. Wenn einer schon langsam fährt, ists leichter, auch anzuhalten und dann kamelt der Verkehr durch die Stadt und fliesst nicht mehr, aber da ists wie mit allem, die Experten sind halt auch schon auf dem postfaktischen Tripp, dass langsam fahren leise und schadstoffarm ist.

Wenn einer in Stuttgart wohnt und die 300 Meter dann zur Arbeit fahren muss, gehört er mit dem Klammerbeutel gepudert, wobei ich glaube, dass es nicht die Stuttgarter ansich sind, sondern die Arbeitspendler und die Kaufkunden von ausserhalb.

Mir persönlich ist das auch Jacke wie Hose, wie diese Stadt mit dem Kram umgeht, ich muss ja nicht zwingend hin.

Conny1986 32

conny1986

Legend
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12/13/16, 11:45 am (modified 12/13/16, 11:47 am)

an sich eine gute idee...

auch wenn das natürlich nicht der einzige punkt ist (also autos) der unsere umwelt belastet und bei dem jeder etwas tun könnte^^

aber gut, bleiben wir mal nur bei der idee mitm homeoffice...

ich persönlich stelle mir das als umsetzung sehr schwierig vor und das aus dem einfachen grund, weil man für so etwas wie homeoffice auch "gemacht" sein muss

man braucht nicht nur das gegenseitige vertrauen (arbeitgeber und arbeitnehmer) und den benötigten platz daheim, sondern auch viel disziplin, ehrgeiz, eigenverantwortung und selbstorganisation!

klar, das braucht man auch generell in einem job^^ aber ich finde dass es schon etwas anderes ist, ob man zu seiner arbeitsstelle hinfährt und dort seine aufgaben erledigt, oder ob man das zuhause in den eigenen vier wänden macht...

dort kann man sich viel leichter und schneller ablenken lassen und die grenze zwischen "privat und arbeit" ist nicht strikt gezogen

die wenigsten würden wohl um 08:00 das büro im eigenen haus betreten und um 16 uhr erst wieder verlassen und dann auch erst wieder am nächsten morgen betreten...

die gefahren von "schleifen lassen" ODER "mehr arbeit als nötig/bezahlt" sind da eher gegeben, als wenn man außerhalb zur arbeit geht und damit einen sauberen schnitt macht

dazu kommt, dass einigen dann sicher auch die decke aufn kopp fallen würde...

natürlich gibt es auch leute, die das gerne machen würden und damit überhaupt kein problem hätten...

aber ich kann mir gut vorstellen, dass die mehrheit den gang zur arbeit und die "routine" braucht

auch wenn das erstmal verlockend klingt, von zuhause aus zu arbeiten

 

"Wir leben in einem Land, in dem Gutmensch und Pazifist Schimpfwörter sind.
Das haben wir toll hingekriegt...."