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Overview / Beziehung & Familie

Muss man Kinder haben um glücklich zu sein?

  • 271 Posts
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Schorsch2011 42

schorsch2011

Legend
28 posts

07/17/16, 11:10 am

Ich selbst bin kinderlos obwohl ich seitjeher Kinder haben wollte. Nun bin ich mittlerweile nicht mehr der Jüngste, habe aber leider noch nicht die Frau gefunden, mit der ich Kinder haben wollte. 

Fast alle meiner früheren Klassenkameraden, alle meine Bekannten und Kollegen haben Kinder.

Manchmal fühle ich mich als Außenseiter, wenn alle von ihren Kindern erzählen und ich einfach nicht mitreden kann.

Allerdings bekomme ich auch desöfteren zu hören (speziell von Bekannten mit Kleinkindern oder Pupertierenden), dass ich froh sein könne, keine Kinder zu haben und mir somit viele schlaflosen Nächte und Sorgen ersparen würde.

Trotz allem bin ich der Meinung, dass es nötig für ein "rundes" Leben ist, Kinder zu haben. Es müssen meiner Meinung nach noch nicht einmal leibliche Kinder sein, auch adoptierte Kinder, "runden" das Leben ab.

Mit dem Begriff "abrunden" meine ich, den Lebenskreislauf, der sich irgendwann schließt. 

Man wird geboren, erlebt selbst die Elternschaft, die Großelternschaft und wenn man stirbt, schließt sich der Kreis.

Was haltet ihr davon? Wie ist eure Meinung?

Muss man unbedingt Kinder in die Welt gesetzt haben um glücklich zu werden bzw. den Lebenskreis zu schließen?

Oder ist man womöglich besser dran, erst gar keine Kinder zu bekommen?

Ich freue mich auf eine anregende Unterhaltung.

Ignition 45

Ignition

Großmeister
463 posts

10/02/18, 06:30 pm

Nein, muss man nicht.

 

Zu einer Partnerschaft gehören in der Regel 2 Personen.

Wenn einer der beiden Partner, oder beide, den Kinderwunsch hat / haben ist das etwas anderes, als von "Aussen" sich irgendetwas "sagen zu lassen".

Wichtig ist was beide denken. Bei einer gemeinsamen Basis, bei großem gegenseitigen Verständnis, ist es in der Regel kein Problem, wenn jemand anfänglich andere Ansichten hat.

Von Anfang an perfekt auf einander Abgestimmt begeben sich wohl die wenigsten in gemeinsame Bindung.

 

Von daher gilt meiner Meinung nach, nicht nur bei diesem Thema alleine, "Was andere sagen, kann einem egal sein, wenn man mit der Lebensweise und den eigenen Ansichten ein schönes und erfülltes Leben führen kann."

 

(Bei vielem anderem gilt auch) "Warum habe / will ich Kinder?"

* Weil ich das Leben an sich liebe

* Weil ich Kinder mag

* Weil es "Selbstverständlich" ist welche zu haben

* Weil ich nicht alleine sein will

* Nur weil mein Partner (alleine) das wollte

* Lediglich für die Altersvorsorge

* Ergab sich so

Wobei der Grund, falls er aus anderen wie den zwei oberen Fakt ist, oder wird, besser verschwiegen wird. (Oder sowieso niemals dem / den betreffenden Nachwuchs genannt wird)

 

Und ich, bin jetzt raus. 3.gif

(Und "Nein", ich hoffe nicht auf Verständnis anderer. Dies ist MEINE Sichtweise.)

 

 

"Um was sollte es sich bei ihrem Beitrag als Antwort zu dem vorangegangen Post handeln?"
Gar nicht so schwer, um Substanziell reduzierte, essentiell Antipragmatische Kunst. ;)
"Wie bitte?"
Ich hab einfach etwas hingeschmissen. :D

Wildoldlady 54

wildoldlady

Veteran
19,961 posts

10/01/18, 02:57 pm
Post:

in einer ungerechten gesellschaft (z.B: BRD): kinder sind finanzielle belastung, der staat lässt eltern allein und privatisiert betreuung/bildung, schlechtes und undurchlässiges bildungssystem, wirtschaftsweise zerstört die ressourcen, finanzsys…

Naja ausgerechnet die DDR... und du 22...weißt du eigentlich wie das ist wenn schon die Kinder gehirngewaschen werden. Wolltest du deine Kids echt in den Hände von regimetreuen Erziehern und Lehrern wissen?

Liegt der Bauer tot im Zimmer lebt er nimmer

Unregistered

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0 posts
10/01/18, 02:30 pm

in einer ungerechten gesellschaft (z.B: BRD): kinder sind finanzielle belastung, der staat lässt eltern allein und privatisiert betreuung/bildung, schlechtes und undurchlässiges bildungssystem, wirtschaftsweise zerstört die ressourcen, finanzsystem belastet zukünftige generationen, internationale konflikte und wirtschaftskriege, wirtschaftskrisen

--> kinder machen unglücklich 2.gif 

 

in einer gerechten gesellschaft (z.B: DDR): kinder sind keine finanzielle belastung, flächendeckende kinderbetreuung, vollbezahltes babyjahr für eltern, stipendium für alle studenten, arbeitsplatzgarantie, proletarischer internationalismus sichert frieden zwischen den völkern

--> kinder machen glücklich 1.gif

Uljanowa 27

Uljanowa

Guru
9,519 posts

09/30/18, 03:05 pm

Das Gegenteil ist der Fall. 

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09/30/18, 04:25 am

Mir fällt dazu ein Zitat von Peter Gallagher ein : "Ehe man eigene Kinder hat, hat man nicht die leiseste Vorstellung davon, welches Ausmaß die eigene Stärke, Liebe oder Erschöpfung annehmen kann." Ich kann dem zustimmen. Persönlich liebe ich das Familienleben und das Mutter-sein. Ich denke allerdings die Frage ob ein Leben mit Kinder einen glücklich(er) macht / gemacht hat kann und sollte nur individuell gestellt und beantwortet werden.Das schöne heutzutage liegt genau in der Freiheit sich für die unterschiedlichsten Lebensentwürfe entscheiden zu können 

Braaap_stututu 31

Braaap_stututu

Master
307 posts

09/20/18, 02:33 am

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Little-paddock 51

little-paddock

Großmeister
1,356 posts

09/19/18, 05:35 pm
Ich denke man sollte Glück nicht darüber definieren, ob man Kinder hat oder nicht. Die einen hätten gern welche und bekommen keine, andere bekommen Kinder obwohl sie keine wollten, wieder andere gehen ganz im Eltern sein auf. Aber glücklich zu sein, sollte nicht davon abhängig gemacht werden, ob man Kinder hat.

Unregistered

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09/19/18, 03:10 am

Nein muss man nicht! Es bleibt doch Jedem selbst überlassen ,ob er Kinder möchte oder nicht. Mein Wunsch war es eigene Kinder zu haben, und für mich sind meine zwei Kinder der Bestseller meines Lebens. Vielleicht habe ich auch einfach Glück ,dass ich so wunderbare Kinder , Schwiegerkinder und Enkel habe.Ich komme aber niemals auf den Gedanken , Menschen zu kritisieren ,die keine möchten.Leben und leben lassen ,so wie Jeder mag :-)

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09/18/18, 04:47 pm
Ich hab Enkelkinder...der Rest , denke ich ist selbsterklärend