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Übersicht / Gesellschaft & Kultur

Pokémon Go - zu viel des Guten? // Erfahrungen, Meinungen und Fragen dazu...

  • 45 Beiträge
Autor Beitrag

MikkyJouniverse 22

MikkyJouniverse

Dinosaurier
25 Beiträge

15.07.16, 15:24 Uhr

In dieser Woche ist ein großer Hype um das Smartphone-Spiel Pokemon Go entstanden und dieser Hype ist vielleicht nur so groß geworden, weil wir Pokemon aus unserer Kindheit kennen. Ich erkläre in einem Absatz kurz, wie wir Pokemon aus der Vergangenheit kennen:

Man läuft durch die Welt, begegnet wilden Pokemons, kämpft gegen diese und kann diese fangen. Diese Pokemon kann man dann in zukünftigen Arenakämpfen (gegen Menschen die ebenfalls Pokemon besitzen) oder in freier Wildbahn gegen wilde Pokemon verwenden, um diese leichter fangen zu können. Je weiter man kommt und je mehr Kämpfe die Pokemon hinter sich haben, umso höher wird die EP (Erfahrungspunkte). Diese EP sind der Fortschritt für das Pokemon, um ins nächste Level zu kommen und stärker zu werden. Man läuft also durch verschiedene Karten, begegnet Pokemons und Trainern, löst Rätsel, wird erfahrener und stärker und irgendwann kommen je Map die Arenaleiter als starke Endgegner.

In Folge nun meine Erfahrungen und Meinungen zu diesem Spiel: Ich sehe die Sache mit dem Augmented Reality Spiel mit gemischten Gefühlen. Man hat ein Spiel gefunden, das endlich wieder Spaß macht und es besitzt Kult-Status. Man erinnere sich an die ganzen Gameboy und DS Spiele, die es in Unmengen gab, in Form von Reihen oder Fortsetzungen. Egal welches Spiel es war, es hat immer gleich viel Spaß gemacht. Das Gameplay hat sich eigentlich nur konsolenbedingt geändert, an sich blieb es immer gleich. Jahre hat es gedauert bis man auf den Trichter kam und sich dafür entschied ein Spiel wie Pokémon auf ein Smartphone zu bringen und wusste anscheind auch dessen zusätzliche Extras "sinnvoll" zu benutzen. Im Gegenzug zu einem Nintendo DS ist ein Smartphone nämlich nicht an ein WLAN Signal gebunden damit der Spielserver weiß in welchem Land, ja sogar in welcher Stadt man sich derzeit aufhält. GPS konnte der NDS zwar, wie gesagt aber nur durch WLAN und trotzdem war es so, dass das Spiel - falls eine Registrierung oder das Anlegen eines Spieleraccounts von Nöten war - dich in einer Liste selber anwählen ließ, wo man herkommt und welchen Spitznamen man haben möchte.

Auf dem Smartphone läuft das aber anders. Das Smartphone wird von dem Spiel permanent gefragt wo der Spieler sich grade befindet, wenn das Smartphone dem Spiel das GPS Signal verweigert macht das Spiel keinen Sinn mehr, weil das GPS dazu benötigt wird, den Spieler durch die Map laufen zu lassen. Diese Map ist eine 2D Visualisierung von Wegen, Natur, Flüssen, Gewässern und interessanten Standorten, die als Item Stationen fungieren. Die Bewegungen im echten Leben werden dann als virtuelle 3D Figur auf die Map synchronisiert, so dass diese sich ebenfalls bewegt. Das Spiel fördert also Menschen dazu raus zu gehen und sich zu bewegen. Was das Spiel aber nicht fördert, ist die Lebensdauer des Akkus, denn der geht mit der ständigen Verbindung zum Internet und der GPS Übertragung schnell in den Keller.

Im Spiel entdeckt man Orte und begegnet wilden Pokémons, die man fangen kann. Je mehr Pokémon man von der selben Art hat, umso näher kommt man dem Ziel, eines von ihnen entwickeln zu können. Optional kann bei der Begegnung mit einem wilden Pokemon der AR Modus hinzugezogen werden, dann nämlich benutzt das Spiel wärend der Begegnung mit dem Pokémon die integrierte Kamera des Handys und man muss die Handykamera in Richtung des Pokemons halten, um es zu sehen und fangen zu können, eine lustige Erfahrung.

Langweilig ist an diesem Spiel, dass man am besten permanent draußen sein muss, um aktiv an diesem Spiel teilzuhaben zu können, von alleine in der Wohnung bleiben wird man nicht viel reißen können. Manchmal ist der Anblick erschreckend, wenn man denkt man sei die einzige Person im Umfeld, die grade auf der Suche nach Pokémon ist, aber dann unzählige weitere Menschen an einen Fleck stehen, die genau dasselbe Ziel haben wie ich. Von außen betrachtet macht mir dieser Zustand etwas Angst. Ich sehe Menschen, die nur auf ihren Bildschirm starren, die echte Welt durch ihre Handykamera höchstens bekunden - und sie tun es die ganze Zeit. Es gibt beinahe keinen Augenblick, an dem sie vom Handy ablassen. Dieses Spiel hat es also geschafft die Menschen noch mehr am Smartphone hängen zu lassen, als wäre es nicht schon krass genug in der Zeit gewesen als dieses Spiel nicht im Umlauf war.

Die Spieler haben von einem Konzern etwas bekommen, was Spaß macht und womit sie sich gerne beschäftigen. In so einer Situation bzw Zeit könnte sich aufgrund dessen Konzentration jeder von hinten anschleichen und ihnen das wegnehmen, was ihnen lieb ist und das ist die nächste Sache: Fast die ganze Nation ist diesem Hype verfallen und scheint ihn auch nicht mindern zu wollen. Es ist in meinen Augen eine perfekte politische Gelegenheit, um Dinge im Hintergrund zu initiieren, von denen man vielleicht mehr mitbekommen würde.

Die Masse schwimmt gerne in vorgeheizten Gewässern, der Politikfluss scheint jedenfalls in Anbetracht der grade erwähnten Fakten wieder fast auf Dürre ausgetrocknet zu sein. Der halbe Newsfeed ist voll mit dem Pokémon Thema. Es scheint so als würde es nichts anderes mehr geben. Natürlich gibt es auch Menschen die das gar nicht mögen und auch ihren Unmut auf verschiedene Art und weisen bemerkbar machen. Etwa postet ein junger Türke: "Ich kann diesen Hype um dieses Pokémon nicht verstehen. Überall jetzt diese Menschen die dieses Spiel zocken, als hätten die kein Leben". Die Art und Weise wie dieses Spiel funktioniert scheint nichtspielenden Menschen sehr suspekt vorzukommen. In Facebook erschien ein Video von einem Rapper der mit seinen Fahhrad durch einen Stadtpark fuhr. Der Park war massivst gefüllt mit Teenagern und Jugendlichen die an der Bank, an großen Steinen, oder am Brunnen auf ihr Handy starrten und es schien so als gäbe es nichts anderes mehr. Zum Schluss dieses Videos kommentierte der Rapper das Geschehnis mit (ungefähre Aussage): "Das wars endgültig mit der Menschheit".

 

Doch ist diese teils harte Kritik gerechtfertigt? Mutieren die spielenden Menschen wirklich zu sowas wie "leblose Hüllen"? Oder ist das was ich hier schreibe nur pure Übertreibung?

Squidward 46

squidward

Guru
11.441 Beiträge

08.12.17, 22:51 Uhr

wetter!!1! wetter und neue viecher!  147.gif

ill in the head

Squidward 46

squidward

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23.06.17, 23:47 Uhr

statusreport 201706232346

neues arenasystem eröffnet neue möglichkeiten. schon viele coins gefarmt und hungrige mons gefüttert 70.gif

aktuell wird die hausarena angegriffen... den vorwitzigen herrschaften wird morgen gebührend in den mors getreten^^

ill in the head

Squidward 46

squidward

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24.05.17, 22:47 Uhr

statusreport 201705242246

 

dragoran hat unbekannte arena besetzt (vergessen), gesteinsevent spült unmengen seltener bonbons in die taschen, morgen entwicklungsrunde, lvl37 rückt näher... 

ill in the head

Squidward 46

squidward

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24.02.17, 22:36 Uhr

statusreport 201702242235:

kirchenturm eimsbüttel an den feind gefallen, stuhlmannbrunnen in altona widersteht, grünanlage försterweg leuchtend blaues fanal...

ill in the head

Squidward 46

squidward

Guru
11.441 Beiträge

24.10.16, 22:38 Uhr

statusreport 201610242237:

immer noch aktiv; feinde weiterhin resistent, doch team blau bleibt bestehen! 16.gif

ill in the head

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27.09.16, 21:23 Uhr

Ich stehe dem Thema sehr zwiespältig gegenüber... ein guter Punkt. Die Leute sind mal wieder an der frischen Luft... aber.. es birgt halt doch auch wieder so die negativ-Seiten.

Aber fazit wie bei allem. Alles hat so sein pro und contra. 

Lustig fand ich es nur das ich raus schaue und wildfremde Leute durch unseren Garten gerannt sind (offene Hofeinfahrt)... Da hab ich erst mal doof aus der Wäsche geschaut das war ganz am Anfang. Bis ich geschnallt hab das die da ein Pokemon suchen. Also hatten mein Mann und ich die einfach schnell rum wusseln lassen und fertig war das ganze... ^^

 

 

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Einsteiger
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24.09.16, 18:00 Uhr

Interessant ist ja, dass der shintoistisch beinflusste Erfinder der Pokemons (Taschenmonster) eigentlich seine animistischen Ansichten in dieses Spiel reflektiert hat.

Lt. Shintoglauben gibt es ja tausende "Kami", gottänhliche Geister, Gespenster, kleine Monster, deren Kraft bei der Anbetung auf den Betenden übergehen sollen.

Dies überschneidet sich dann noch mit der japanischen Verniedlichungskultur, die den okkulten Charakter dieser Pokemonbewegung etwas verwässert.

 

Anek 28

Anek

Halbgott
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08.08.16, 16:32 Uhr

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Thanks for all the memories.
You will always remain a part of me.
R.I.P Bud Spencer † 27.06.2016.

Anek 28

Anek

Halbgott
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01.08.16, 16:54 Uhr

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R.I.P Bud Spencer † 27.06.2016.