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Übersicht / Aktuelles

Nachrichten aus aller Welt - OHNE Flüchtlingsthematik

  • 12407 Beiträge
Autor Beitrag

Bernfeld 38

Bernfeld

Halbgott
5.753 Beiträge

13.02.16, 22:18 Uhr (geändert 13.02.16, 22:20 Uhr)
Beitrag:

Naja, warum sollte sie lügen? Sie arbeitete in Ausschwitz im Arbeitslager. Ich frage mich nur, warum um Himmels Willen sollte sie lügen? Sie hat nichts davon. Sie hat das Leben hinter sich und man steckt sie ins Gefängnis, nicht weil sie es l…

Naja, warum sollte sie lügen?

Ob sie bewusst lügt oder selbst an das glaubt, was sie verbreitet, sei vorläufig mal dahingestellt.

Sie arbeitete in Ausschwitz im Arbeitslager.

 

Woher hast Du diese Info? Haverbeck wurde 1928 geboren, also wäre sie im Zeitraum ihres angeblichen Arbeitsdienstes in Auschwitz noch ein ziemlich junges Mädel gewesen.

Ich frage mich nur, warum um Himmels Willen sollte sie lügen? Sie hat nichts davon. Sie hat das Leben hinter sich und man steckt sie ins Gefängnis, nicht weil sie es leugnet, denn aus ihrer Sicht kann es ja keine Leugnung sein. Sagt sie ja selbst. 

Tja, warum lügen Menschen wohl...?^^ Lass mich kurz überlegen 49.gif . Wie gesagt, möglicherweise glaubt sie selbst an den Stuss, den sie verzapft...ich halte es für wahrscheinlicher, dass sie einfach nur ihre eigene Agenda voran treiben und das Bestreiten den Völkermordes an den Juden im Nationalsozialismus legitimieren will.

Sie war da. Sie hat alles gesehen. Aber einen Holocaust in der Form hat sie nie gesehen. Sie sagt, das um etwas leugnen zu können, man es bewiesen haben muss, aber ihre Anfragen werden nie beantwortet, warum nicht?

 Kennst Du den Film "American Beauty"? Darin kommt folgendes Zitat vor:

“Man sollte nie die Macht der Verdrängung unterschätzen.”

Wäre ich naiv, würde ich das bei Ursula Haverbeck in Erwägung ziehen...bin ich aber nicht.

Die Frage ist doch: welche Beweise hätten sie und ihre Anhänger denn akzeptiert? Wenn sie, neben Zeitzeugenberichten, trotz unzähliger Quellen unterschiedlichster Art und "Realobjekten" nicht von ihrem Standpunkt abweicht, was würde sie überhaupt als Beweis gelten lassen?

Sie mittels Zeitreise direkt in eine der Gaskammern zu verfrachten?^^ 

Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.

Ich bin kein direkter Rüpel, aber die Brennnessel unter den Liebesblumen.

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13.02.16, 22:11 Uhr
Beitrag:

Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist. Alfred Polgar.

und damit willst du uns WAS sagen??

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13.02.16, 22:02 Uhr

Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist. Alfred Polgar.

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13.02.16, 21:58 Uhr
Beitrag von Condor82 35 :

Die Lehrer haben sehr wohl etwas damit zu tun, nämlich ob sie dieses Thema eher oberflächlich behandeln oder ausführlich darauf eingehen mit all seinen Facetten. Es darf nicht zur Pflichtübung werden, die man hinter sich bringen will, sondern …

Das Thema ist Bestandteil des Geschichtsunterrichts (also Pflicht wie viele anderen Themen auch) und wird sehr ausführlich behandelt gerade wegen der Tragweite des automatisierten Tötens + globaler Krieg. Nach der Stundenanzahl xyz ist das nächste Thema dran. So einfach ist das Ganze eigentlich. Wie die Kids/Teens dann damit umgehen, welches Interesse sie entwickeln, ob sie die Orte besuchen wollen oder nicht (etcpp) liegt nicht mehr im Einflußbereich der Lehrkörper. Interessiert sich einer mehr für die Antike, den Orient oder den 30 jährigen Krieg - dann ist das eben so und es macht ihn weder schlechter noch besser.

Ich habe es mehrfach erlebt, dass Kinder die dieser Teil der Geschichte nicht/weniger interessiert (oder nicht wie von anderen erwartet) regelrecht angegriffen wurden - es waren die Bösen und alle anderen die Guten. Wer so agiert muß sich über berechtigte Kritk und Ablehnung seiner maßlosen Anspruchhaltung an andere Menschen nicht wundern.

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13.02.16, 21:58 Uhr
Beitrag von KarleKeller 39 :
Wir waren damals im Kino..Schindlers Liste. Von den Lehrern kommentarlos wurden wir einfach konfrontiert was ich sehr richtig fand. Da hat sich dann auch bei uns Schülern merklich die Spreu vom Weizen getrennt. Mir ist das noch sehr gut in Erinn…

Ich hatte als erstes das Buch... als ich es gelesen hatte und wusste, dass sie da auch einen Film von gedreht haben, habe ich mir die DVD sofort geholt.

Irgendwie bekam die Lehrerin meiner Tochter mit, dass ich den Film habe und hat mich durch meine Tochter bitten lassen, ihrer Schule doch den Film auszuleihen, um ihn in verschiedenen Klassen vorzuführen.

Conny1986 32

conny1986

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5.336 Beiträge

13.02.16, 21:52 Uhr (geändert 13.02.16, 21:52 Uhr)
Beitrag von Condor82 35 :

Wichtig ist denke ich, nicht nur der Besuch einer solchen Gedenkstätte, sondern gerade bei Jugendlichen auch zeitnah eine weitere Auseinandersetzung mit dem Thema. Als ich vor ein paar Jahren in Buchenwald war, haben wir eine Führung mitgemach…

ja, das fänd ich auch gut und wichtig...

nur leider hört man dann ja immer wieder "das wird bis zum erbrechen durchgenommen, irgendwann ist auch mal genug und blaaa"...weißt sicher, was ich meine ;)

ja von wegen^^ wir haben das thema in der schule nur sehr kurz angeschnitten...

und frag mal nen heutigen 17 jährigen, von wann bis wann der 2. weltkrieg oder wer göbbels, himmler oder göring war^^

da kriegste lustige antworten -.-

bei dem thema reagieren leider viele empfindlich und es werden schnell äußerungen getätigt ala "warum muss man das noch thematisieren, das ist doch sooo lange her...warum die heutige generation damit belasten, die trägt doch keine schuld...usw"

von schuld ist da jedoch nie die rede^^ weil das auch schwachsinn ist! 

es ist nunmal ein teil der geschichte, für den aber natürlich keiner der heutigen generation eine schuld oder verantwortung trägt! unsere einzige verantwortung liegt darin, dass sowas nie wieder passiert und dass das nicht in vergessenheit gerät - und genau dafür ist die aufklärung so wichtig!

 

"Wir leben in einem Land, in dem Gutmensch und Pazifist Schimpfwörter sind.
Das haben wir toll hingekriegt...."

Condor82 35

Condor82

Halbgott
11.174 Beiträge

13.02.16, 21:42 Uhr
Beitrag:

Es ist sicher immer auch ein Stück weit von den Lehrern abhängig, wie sehr Jugendliche sich bereits dieses Themas annehmen können.

Ähm sorry aber was haben die Lehrer damit zu tun? Wenn Exkursionen angeboten und besprochen werden und…

Die Lehrer haben sehr wohl etwas damit zu tun, nämlich ob sie dieses Thema eher oberflächlich behandeln oder ausführlich darauf eingehen mit all seinen Facetten. Es darf nicht zur Pflichtübung werden, die man hinter sich bringen will, sondern es sollte für jeden, auch die heutige Generation, halbwegs greifbar sein. Es ist ein Teil der Geschichte und noch dazu einer mit besonders tiefen menschlichen Abgründen - das kann eigentlich nur Pflichtprogramm sein. In welcher Ausgestaltung sei mal dahin gestellt, aber es oberflächlich zu behandeln wäre der falsche Weg...

Condor82 35

Condor82

Halbgott
11.174 Beiträge

13.02.16, 21:40 Uhr
Beitrag von Conny1986 32 :

hab ich gerade schon unter meinem beitrag als kommentar geschrieben...

eigentlich fänd ich das super, wenn das schulen machen würden 

mich hätte das damals total interessiert, aber ich habe mich auch schon als jugendliche intens…

Wichtig ist denke ich, nicht nur der Besuch einer solchen Gedenkstätte, sondern gerade bei Jugendlichen auch zeitnah eine weitere Auseinandersetzung mit dem Thema. Als ich vor ein paar Jahren in Buchenwald war, haben wir eine Führung mitgemacht, bei der auch einige Geschichten von Ex-Häftlingen und Wärtern dort erzählt wurden. An solchen Beispielen wird einem der ganze Schrecken und die menschlichen Abgründe dahinter noch viel bewusster, noch dazu wenn man es sich anhand der Gedenkstätte auch gleich bildlich/räumlich vorstellen kann.

Ähnlich ist auch die Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem aufgebaut. Dort wird vor allem auf einzelne persönliche Geschichten von Holocaust-Überlebenden eingegangen und das recht intensiv/detailiert. Daran kann man sich dann halbwegs ableiten, wie das für diese Menschen gewesen sein muss. Hat mich ehrlich schwer beeindruckt dort.

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Einsteiger
0 Beiträge
13.02.16, 21:38 Uhr
Beitrag von Condor82 35 :

Die Lager in Polen haben im Vergleich zu denen im (heutigen) Deutschland den Vorteil in Sachen Aufklärung über dieses Thema, dass sie halbwegs im Zustand von damals belassen wurden, also nicht allzu sehr umgestaltet wurden. Nur so sieht man a…

Es ist sicher immer auch ein Stück weit von den Lehrern abhängig, wie sehr Jugendliche sich bereits dieses Themas annehmen können.

Ähm sorry aber was haben die Lehrer damit zu tun? Wenn Exkursionen angeboten und besprochen werden und mangels Interesse nicht stattfinden dann ist das eben so. Ein Pflichtprogramm darf sowas nie werden zumal die Kinder NICHTS mehr damit zu tun haben!

Nur so sieht man auch wirklich den Schrecken, der von diesen Lagern ausging.

Nichts aber auch gar nichts kann diesen Schrecken darstellen. Es sind tote Gebäude, egal in welchem Zustand sie sich befinden oder belassen werden. Entweder es ist eine aufgeschlossen und empathische Grundhaltung und Interesse (gerade bei Kindern und Jugendlichen) zu diesem Teil der deutschen Geschichte vorhanden oder eben nicht. 

Condor82 35

Condor82

Halbgott
11.174 Beiträge

13.02.16, 21:35 Uhr
Beitrag von KarleKeller 39 :
Wir waren damals im Kino..Schindlers Liste. Von den Lehrern kommentarlos wurden wir einfach konfrontiert was ich sehr richtig fand. Da hat sich dann auch bei uns Schülern merklich die Spreu vom Weizen getrennt. Mir ist das noch sehr gut in Erinn…

Wir hatten das Thema 2. Weltkrieg / Holocoust durchaus intensiv im Schulunterricht, aber warum wir nie eine KZ-Gedenkstätte besucht haben, weiss ich nicht. Es ist aber tatsächlich sehr unterschiedlich, wie junge Menschen ein solch "hartes Thema" für sich selbst aufnehmen. Das können auch die Lehrer gar nicht immer beeinflussen.