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Nachrichten aus aller Welt - OHNE Flüchtlingsthematik

  • 11495 Beiträge
Autor Beitrag

Der_Staufer 36

Der_Staufer

Demigod
6.901 Beiträge

13.01.18, 09:56 Uhr
Beitrag von Nihim 22 :

Die Produktivitätssteigerungen der letzten Jahre beruht nicht auf dem fleissigeren Arbeiter, sondern in der zunehmenden Automation. Das Problem sieht man doch jetzt schon, wenn man sich anschaut, wie die Arbeitsmarktsituation für Hilfsarbeite…

Was hat das von dir zitierte Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (welche Studie übrigens? Würde die gerne nachlesen) mit der Armut derjenigen zu tun, die ein Beruf haben, aber einen Verdienst unterhalb des Durchschnittsentgelts haben? Diese Personen haben einen Job, können davon aber im Rentenalter nicht ohne Transferleistungen leben.

Wenn dir das gefällt, bitteschön. Mir nicht.

Seltsam, ich habe nur ein Problem aufgezeigt und keine Lösung angeboten. Und du schreibst dann von "erprobte Instrumente", ohne das diese eine Lösung für unseren Generationenvertrag sind. Hier bietest du lediglich eine Pseudo-Lösung an.




HOERNCHEN-MANN 52

HOERNCHEN-MANN

Legende
361 Beiträge

13.01.18, 08:14 Uhr
Wer Gusto hat & das Video noch nicht kennt...sollte es einfach mal auf sich wirken lassen. Bringt es aus meiner Sicht treffend auf den Punkt um was es gehen sollte

Nihim 22

Nihim

Großmeister
2.428 Beiträge

12.01.18, 21:44 Uhr
Beitrag von Der_Staufer 36 :

Wenn du annimmst, dass dies eine Zukunftsvision sei, dann irrst du. Die Produktivitätssteigerungen der letzten Jahre beruht nicht auf dem fleissigeren Arbeiter, sondern in der zunehmenden Automation. Das Problem sieht man doch jetzt schon, wen…

Die Produktivitätssteigerungen der letzten Jahre beruht nicht auf dem fleissigeren Arbeiter, sondern in der zunehmenden Automation. Das Problem sieht man doch jetzt schon, wenn man sich anschaut, wie die Arbeitsmarktsituation für Hilfsarbeiter aussieht in Deutschland.

Und dennoch ist nach dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung das Entlassungsrisiko letztes Jahr auf dem niedrigsten Niveau seit der Wiedervereinigung gewesen - trotz aller Digitalisierung, Industrieroboter und Co. Warum die recht alte Basisinnovation Elektronik und Informationstechnik trotz gegensätzlicher Datenlage aus Stellensicht als destruktiver statt (wie bei jeder anderer Basisinnovation auch) transformierender Prozess heraufbeschworen wird, erschließt sich mir nicht. Noch weniger, dass wir jetzt einen Systemwechsel herbeiführen sollen, der auf eben jener unsicheren strukturellen Prognose, die jeder Empirie entgegensteht, fußt. Die Folgen, sollte dieses nostradamische Lottospiel schiefgehen, wären noch katastrophaler als die Beibehaltung des - da stimme ich dir zu - undienlichen Umlageverfahrens.

Man sollte diese toten Pferde nicht noch länger reiten. Das System ist für eine Pyramide ausgelegt, und nicht für eine Säule. Auch nach dem Ableben der Babyboomer-Generation besteht das Problem weiter.

Richtig, jedoch kann man statt der technologisch-wirtschaftlichen Kristallkugel auch erprobtere Instrumente nutzen, um aktuelle Prozesse neben der Digitalisierung, bspw. die Globalisierung als Entwicklung hin zu extrem offenen Volkswirtschaften, auszunutzen. Wenn hierzulande die arbeitende Bevölkerung abnimmt, lässt du die Bevölkerung andernorts für die Finanzierung der Rente hierzulande arbeiten; bekannter ausgedrückt: Kapitaldeckungsverfahren mit Investitionen in (auch aus demografischer Sicht) wachsenden Volkswirtschaften. Als Sahnehäubchen obendrauf kann man es als Art Entwicklungshilfe verbuchen.

Konservatismus bedeutet, die Verfehlungen der Vergangenheit aufrechtzuerhalten.

Der_Staufer 36

Der_Staufer

Demigod
6.901 Beiträge

12.01.18, 20:16 Uhr
Beitrag von Nihim 22 :

Die "Utopie" einer vollautomatisierten Gesellschaft, in der menschliche Arbeit weder Grundlage des Wirtschaftssystems noch Grundlage der staatlichen Finanzierung ist, wird nicht realisiert werden, bevor die Problematik der Baby-Boomer-Rentnerg…

Wenn du annimmst, dass dies eine Zukunftsvision sei, dann irrst du. Die Produktivitätssteigerungen der letzten Jahre beruht nicht auf dem fleissigeren Arbeiter, sondern in der zunehmenden Automation. Das Problem sieht man doch jetzt schon, wenn man sich anschaut, wie die Arbeitsmarktsituation für Hilfsarbeiter aussieht in Deutschland.

Deine Jahrgang wird bis 75 Jahre arbeiten müssen, wenn es nicht zu wesentlichen Einschnitten in der Höhe der gesetzlichen Rente kommen wird. Nicht umsonst wird die gesetzliche Rente mittlererweile von der Politik lediglich als eine Säule der Altersvorsorge angesehen, die die private Vorsorge und die betriebliche Altersvorsorge ergänzen soll. Naiv ist der, der sich mit diesem Thema nicht befasst hat. 

Ein Standartrentner, der 45 Jahre lang jedes Jahr 1,0 Entgeltpunkte erworben hat, erwirbt derzeit im Westen einen Rentenanspruch von ca. 1375 Euro brutto. Heute darf man das noch um 11% Sozialversicherungsbeiträge reduzieren und wenn ich in Rente gehe, dann ist dieser Beitrag auch noch voll steuerpflichtig. Um so viel Rente zu bekommen, muss du derzeit 45 Jahre lang durchschnittlich je Jahr 37.103 Euro verdient haben. Dumm nur, dass jeder dritte weniger verdient.

Man sollte diese toten Pferde nicht noch länger reiten. Das System ist für eine Pyramide ausgelegt, und nicht für eine Säule. Auch nach dem Ableben der Babyboomer-Generation besteht das Problem weiter.

Drückt man Menschen in wirtschaftliche Abhängigkeit, kann man sie doch recht einfach regieren.

 




Nihim 22

Nihim

Großmeister
2.428 Beiträge

12.01.18, 19:13 Uhr (geändert 12.01.18, 19:19 Uhr)
Beitrag von Der_Staufer 36 :

Das deutsche politische Diktat der Vollbeschäftigung halte ich persönlich für eine menschenverachtende Schwachsinns-Doktrin, die aus einer Zeit stammt, die von der protestantischen Arbeitsethik geprägt wurde.

Unsere Wirtschaft wird imme…

Die "Utopie" einer vollautomatisierten Gesellschaft, in der menschliche Arbeit weder Grundlage des Wirtschaftssystems noch Grundlage der staatlichen Finanzierung ist, wird nicht realisiert werden, bevor die Problematik der Baby-Boomer-Rentnergeneration behoben ist (sie setzt jetzt bereits ein und wird nach 2031 ihren Zenit erreichen), zumal ich es immer wieder komisch finde, dass man eine Basisinnovation zum Anlass nimmt, sich in die wirresten Zukunftsvisionen zu verrennen und sehenden Auges Risiken wie den Zusammenbruch unseres Sozial- und Rentensystems wegen dieser (zeitlich) ungesicherten Entwicklungen von der Hand weist, anstatt über sicherere, beeinflussbare Alternativlösungen nachzudenken.

Konservatismus bedeutet, die Verfehlungen der Vergangenheit aufrechtzuerhalten.

Der_Staufer 36

Der_Staufer

Demigod
6.901 Beiträge

12.01.18, 18:57 Uhr
Beitrag von Nihim 22 :

Die Arbeitslosigkeit nimmt seit 13 Jahren beinahe kontinuierlich ab (Danke Agenda 2010!), von einem Mangel an Jobs kann keine Rede sein - selbst für deutsche Verhältnisse.

Hinzu kommt, dass es relativ irrelevant ist, ob wir zu wenige od…

Das deutsche politische Diktat der Vollbeschäftigung halte ich persönlich für eine menschenverachtende Schwachsinns-Doktrin, die aus einer Zeit stammt, die von der protestantischen Arbeitsethik geprägt wurde.

Unsere Wirtschaft wird immer produktiver - ergo müssen immer weniger Menschen arbeiten. Das Modell wie wir es heute kennen mit Erwerbsarbeit ist ein Auslaufmodell. Irgendwann haben wir eine vollmechanisierte Fertigung und auch im Dienstleistungssektor nimmt die Nachfrage an Arbeit von Menschen künftig ab.

Unsere staatlichen Schneeballsysteme der Sozialversicherung sind darauf ausgerichtet und das ist das Problem.

Leider haben es Menschen wie du noch nicht verstanden, dass die Zeit schon abgelaufen ist. 

Wir benötigen nicht mehr Beitragszahler, wir benötigen andere Systeme. Und das am Besten von jetzt auf gleich.




Majestaet 33

Majestaet

Milchgesicht
208 Beiträge

12.01.18, 18:40 Uhr
Beitrag von SchwarzVere 54 :

Wir leiden an keiner Unterpopulation. Wir haben zu wenig Nutzraum auch noch weitere Menschen einen Job zu bieten und auch Wohnraum ist eng. Wo sollen denn die 2,5 Millionen den wohnen die jetzt eben nicht vor Ort sind? Die Lebenden wissen ja …

Na ja also das wären 2,5 millionen auf 10 jahre. Ergo heute nicht älter als 10 und somit perfekt integrierbare Bürger. Wir haben in den letzten 4 Jahren rund zwei Millionen erwachsene Migranten schlucken müssen...mit weitaus problematischeren Potentialen -.-

Nihim 22

Nihim

Großmeister
2.428 Beiträge

12.01.18, 18:14 Uhr
Beitrag von SchwarzVere 54 :

Wir leiden an keiner Unterpopulation. Wir haben zu wenig Nutzraum auch noch weitere Menschen einen Job zu bieten und auch Wohnraum ist eng. Wo sollen denn die 2,5 Millionen den wohnen die jetzt eben nicht vor Ort sind? Die Lebenden wissen ja …

Die Arbeitslosigkeit nimmt seit 13 Jahren beinahe kontinuierlich ab (Danke Agenda 2010!), von einem Mangel an Jobs kann keine Rede sein - selbst für deutsche Verhältnisse.

Hinzu kommt, dass es relativ irrelevant ist, ob wir zu wenige oder zu viele Menschen haben, wir haben schlichtweg zu viele von den "falschen": Bis 2031 wird die Generation der Baby-Boomer in ihre wohlverdiente Rente gehen und damit die Last der arbeitenden Bevölkerung drastisch erhöhen sowie das aktuelle Renten- und Gesundheitssystem gefährden.

Ob also eine Über- oder Unterpopulation vorliegt, ist völlig egal, wir brauchen vermehrt beitragszahlende, arbeitende Generationen, welche die 20-30 Jahre nach 2031 sichern können und das besser gestern als heute, wenn wir uns nicht alternativ für die (temporäre) Altersarmut der Rentner und das Elend der pflegebedürftigen Bürger entscheiden wollen.

Konservatismus bedeutet, die Verfehlungen der Vergangenheit aufrechtzuerhalten.

SchwarzVere 54

SchwarzVere

Frischling
32 Beiträge

12.01.18, 17:19 Uhr
Beitrag von Majestaet 33 :

In diesem Land leiden wir an Unterpopulation. Was meine Kritik an den 2,5 Millionen abgetrieben Menschen in den letzten 10 Jahren mit der sexuellen Selbstbestimmung zu tun haben soll ist mir ein Rätsel!

Wir leiden an keiner Unterpopulation. Wir haben zu wenig Nutzraum auch noch weitere Menschen einen Job zu bieten und auch Wohnraum ist eng. Wo sollen denn die 2,5 Millionen den wohnen die jetzt eben nicht vor Ort sind? Die Lebenden wissen ja schon nicht wo es endet.

SchwarzVere 54

SchwarzVere

Frischling
32 Beiträge

12.01.18, 16:56 Uhr
Beitrag von Majestaet 33 :

In diesem Land leiden wir an Unterpopulation. Was meine Kritik an den 2,5 Millionen abgetrieben Menschen in den letzten 10 Jahren mit der sexuellen Selbstbestimmung zu tun haben soll ist mir ein Rätsel!

Ich verweise mal auf diesen Beitrag von Dir.

https://www.kwick.de/forum/post/49347503