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Übersicht / Gesundheit

Krebs

  • 1033 Beiträge
Autor Beitrag

CheyenneX 55

CheyenneX

Halbgott
17.217 Beiträge

18.10.08, 09:22 Uhr

Heutzutage kennt man ziemlich verschiedene Arten von Krebs: Leukämie, Brustkrebs, Lungenkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Hautkrebs...
Viele, wie z.B. Hautkrebs und Lungenkrebs, sind zu vermeiden. Einfach weniger, oder garnicht rauchen. Nicht ins Solarium gehen und die Haare mit chemischen Färbemitteln färben.

Inzwischen kann man Krebs zwar manchmal durch eine Chemotherapie heilen oder indem man den Tumor wegschneidet, trotzdem sterben immer noch viele daran.

Kennt ihr jemand, der Krebs hat / hatte?
Habt / hattet ihr selbst Krebs?
Denkt ihr Krebs ist immer noch ein Todesurteil? Oder kann man ihn besiegen, wenn man nur stark genug ist und darum kämpft?

 

Erstbeitrag neu eingestellt.

Meine Freiheit nehme ich mir...
Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will,
sondern darin, daß er nicht tun muß, was er nicht will.
Jean-Jacques Rousseau (1712-78)
Mit Kritik kann ich super umgehen. Und mit einer Axt auch.

Kleinerengel70 37

Kleinerengel70

Dinosaurier
47 Beiträge

06.06.18, 23:44 Uhr
Vielleicht ganz interessant für Eltern mit Kindern

https://www.gesundheitsinformation.de/hpv-impfung-gegen-gebaermutterhalskrebs.2109.de.html?part=vorbeugung-3u

Th3_P0et83 34

Th3_P0et83

Großmeister
20 Beiträge

20.02.18, 19:44 Uhr (geändert 22.02.18, 08:23 Uhr)
Beitrag von CheyenneX 55 :

Heutzutage kennt man ziemlich verschiedene Arten von Krebs: Leukämie, Brustkrebs, Lungenkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Hautkrebs...
Viele, wie z.B. Hautkrebs und Lungenkrebs, sind zu vermeiden. Einfach weniger, oder garnicht rauchen. Nicht…

Guten Abend zusammen, 1.gif

ich würde gerne mit einem Erfahrungsbericht anfangen...


Die Mutter einer Bekannten war 69 Jahre alt, als ihr Krebs (welcher es war, weiß ich nicht mehr) diagnostiziert wurde. In dem Stadium wurde ihr ein absolutes Maximum von einem Jahr vorhergesagt - sie widersprach "Ich habe noch länger!"

Sie wurde mit Chemotherapie behandelt - ernährte sich gesund und lebte mit Freude jeden Tag...ganz, wie sie es vorher tat. Die Chemo schlug gut an und nach etwa 5-6 Monaten war sie für's erste befundfrei. Diese Dame war eine erstaunliche Persönlichkeit - ihr jugendliches Herz im Geiste kannte man ihr auf den ersten Blick an. Wir waren allesamt froh über die guten Neuigkeiten und genossen jedes Mal, wenn wir zusammen mit ihr im Garten oder Cafe saßen umso mehr.

Nach einer Weile meldete sich der Krebs zurück und schlug ziemlich hart zu. Ihr 70. Geburtstag stand an und ihre Enkel bereiteten ihr zusammen mit der anderen Verwandschaft einen unvergesslichen Tag. Ein paar Wochen später lag sie schon im Sterbehospitz und nachdem meine Bekannte sie schon ein paar mal besucht hatte, wollte ich sie auch noch einmal besuchen. Sie unterhielt sich mit ihrer Tochter, während ich an ihrem Bett saß und die Zähne nicht auseinander bekam. Ich hatte das Gefühl, als könnte ich nichts sagen, was sie irgendwie hören möchte. Als ihre Tochter schließlich ging, um ein Glas Wasser zu holen, waren wir beide alleine. Es war bedrückend still und ich bat sie, meine abhanden gekommene Wortgewandtheit zu verzeihen.

Sie erwiderte darauf: "Es ist alles in Ordnung - mach dir keine Gedanken. Ich blicke hin und wieder dorthin, wohin ich bald gehe und bereuhe nichts."

Sie starb wenig später - nur nicht innerhalb eines Jahres. Sie hatte "noch" 357 Tage und auf diesen letzten kleinen Sieg war sie stolz.

Es gibt schon viele Menschen, die den Krebs besiegt haben. Das hätten sie - denke ich, nicht geschafft wenn sie die Diagnose als Todesurteil anerkannt hätten. Die Medizin gesteht dem Geist einen großen Anteil am gesundheitlichen Wohl zu und das zu Recht. Also ja - ich denke, dass man ihn besiegen kann. Aber ich knüpfe das nicht einzig und alleine an den Kampf, denn es wäre wohl vermessen zu sagen, dass jemand nicht stark genug gekämpft hat, weil er letzten Endes doch verloren hat...


Das war es soweit von mir...
Schönen Abend, Euch allen 3.gif

Jayman41 53

jayman41

Legende
709 Beiträge

10.12.17, 12:44 Uhr
Beitrag von CheyenneX 55 :

Heutzutage kennt man ziemlich verschiedene Arten von Krebs: Leukämie, Brustkrebs, Lungenkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Hautkrebs...
Viele, wie z.B. Hautkrebs und Lungenkrebs, sind zu vermeiden. Einfach weniger, oder garnicht rauchen. Nicht…

"Viele,wie z.B. Hautkrebs und Lungenkrebs, sind zu vermeiden. Einfach weniger,oder garnicht rauchen. Nicht ins Solarium gehen und die Haare mitchemischen Färbemitteln färben."

Das ist in der Sache nicht richtig. Die Disposition für Krebs ist im einzelnen Menschen vorhanden. Man lediglich das Risiko, dass er ausbricht, verringern.

Mein Sohn hat noch nie geraucht, war nie in einem Solarium und hat sich noch nie die Haare gefärbt. Als YouTuber und Filmemacher ist er auch nicht übermäßig viel in der Sonne draußen. Dennoch lautete die Diagnose Anfang April: Malignes Melanom (schwarzer Hautkrebs).

Man könnte nun fragen: Warum gerade er?
Vom Verhalten, dem Alter und den Vorraussetzungen her wäre ich ein viel wahrscheinlicherer Kandidat.

Die Antwort, nachdem man sich damit sehr intensiv auseinander gesetzt hat, lautet: Manche kriegen Krebs, andere nicht. Man hat nur einen gewissen Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit.
Die erste Nacht am Galgen ist die schwerste...

RS5 43

RS5

Stammkwickie
2 Beiträge
30.11.17, 11:58 Uhr

Zum Thema Krebs möchte ich gar nicht so viel verlieren, hab innerhalb von 3 Tagen meinen Papa und 2 Onkel wegen Krebs verloren, muss dazu sagen wohn in Grenznähe zu Tschechien, quasi 50km von mir entfernt liegt das Atomkraftwerk Temelin!!

Dieses ist ja bekanntlich durch die Medien eines der unsichersten in Europa, aber die Tschechen behaupten das Gegenteil, ich find es schade das solche Betreiber das Leben ihrer eigenen Landsleute und das Leben der Nachbarregionen bewusst gefährden und nichts dagegen tun!!

Und von unseren Medizinern mag ich gar nicht reden, die Forschung und all ihre Angestellten schießen lieber Menschen zum Mond und irgendwann wohl auf den Mars, um lieber nach wirksamen Mitteln gegen Krebs und andere tötliche Krankheiten zu suchen!!

Oder vielleicht haben sie diese schon, aber sie können nicht auf den Markt gebracht werden damit die Pharmaindustrie keine finaziellen Einbußen hat, wie sagt man so schön eine Krähe kratzt der anderen kein Auge aus!!

SEBBL 46

SEBBL

Großmeister
790 Beiträge

19.09.17, 21:19 Uhr

Hat mir eine Freundin geraubt.

Fick dich, Krebs!

König von KWICK!

Nihim 22

Nihim

Guru
2.445 Beiträge

16.09.17, 17:28 Uhr
Beitrag von Wildoldlady 54 :

https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/krebsexperte-bestaetig-bei-sterntv-methadon-studie-ist-beantragt-11494/

Du hast Recht. Aber ist Methadon denn nicht schon längst als Schmerzmittel erprobt und als Drogenersatz schon ewig im Einsatz…

Du hast Recht. Aber ist Methadon denn nicht schon längst als Schmerzmittel erprobt und als Drogenersatz schon ewig im Einsatz?

Klar, nur ist bisher unklar, welche Dosierung man beim Menschen braucht, um hinsichtlich der Krebstherapie eine ähnliche Wirkung wie bei Tieren hervorzurufen, falls diese Wirkung beim Menschen überhaupt eintritt. Wenn der Krebspatient am Ende mit Atemstillstand im Bett liegt oder schwerstabhängig von der Onkologie in die Suchtmedizin kommt, ist ihm eben auch nicht besonders gut geholfen. Das sollte erst einmal abgeklärt werden, was ja zum Glück auch ein Ziel einiger beantragter Studien ist.

Allerdings habe ich von Fällen gelesen, in denen es ihnen vom Arzt vorenthalten wurde oder sogar die Chemotherapie abzubrechen gedroht wurde, wenn der Kranke Methadon nehmen würde.

Dann würde ich einfach den Rechtsweg einschlagen, immerhin muss ein solches Verhalten bei Beschwerden begründet werden. Aus reiner Bösartigkeit wird einem das Medikament wohl kaum vorenthalten; wenn man sich die Preise für Methadon im Vergleich zu ähnlichen Schmerzmitteln anschaut, dann aus reiner Profitgier sicherlich ebenfalls nicht, sollte die Quartalspauschale des betreffenden Arztes für diesen Patienten bereits aufgebraucht sein. Vielleicht sprechen in den Fällen auch die kassenärztlichen Richtlinien gegen die Verschreibung des Medikaments und der behandelnde Arzt hat keine Lust auf ein Regressverfahren.

Aber wie bereits gesagt: Im Zweifelsfall den Anwalt einschalten statt sich nur über das Verhalten des Arztes aufzuregen und über Beweggründe zu spekulieren.

Nichts gegen ärztliche Fürsorge aber ich habe schon sehr viele Götter in Weiß erleben dürfen, die ihre Patienten nicht als Partner sehen sondern als Projekt.

Deswegen wird bei uns im Studium momentan auch Tag ein Tag aus die Arzt-Patienten-Beziehung durchgekaut und die Dozenten werden nie müde zu erklären, wie toll doch das partnerschaftliche Modell im Gegensatz zum paternalistischen Modell (Autoritärer "Halbgott in Weiß") sei. Ich mag ja das Dienstleistungsmodell, aber hey, wenigstens muss man sich, wenn die alte Riege an Ärzten im Ruhestand ist, vielleicht nicht mehr über Ärzte, die einem ohne handfeste Begründung Medikamente vorenthalten, aufregen :D

Konservatismus bedeutet, die Verfehlungen der Vergangenheit aufrechtzuerhalten.

Wildoldlady 54

wildoldlady

Urgestein
19.509 Beiträge

16.09.17, 16:30 Uhr (geändert 16.09.17, 16:38 Uhr)
Beitrag von Nihim 22 :

So als Amateurin: Was spricht eigentlich dagegen den Leuten Methadon zu verabreichen und mit ihnen zu sprechen, trotzdem nicht auf ihre Chemotherapie, oder Bestrahlung oder was sonst ansteht nicht zu verzichten?

Dagegen habe ich nicht…

https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/krebsexperte-bestaetig-bei-sterntv-methadon-studie-ist-beantragt-11494/

Du hast Recht. Aber ist Methadon denn nicht schon längst als Schmerzmittel erprobt und als Drogenersatz schon ewig im Einsatz?

Und wegen der Kostenübernahme... ich wette mit dir, dass jeder Kranke das Medikament gern aus eigener Tasche zahlen würde.

Allerdings habe ich von Fällen gelesen, in denen es ihnen vom Arzt vorenthalten wurde oder sogar die Chemotherapie abzubrechen gedroht wurde, wenn der Kranke Methadon nehmen würde.

Nichts gegen ärztliche Fürsorge aber ich habe schon sehr viele Götter in Weiß erleben dürfen, die ihre Patienten nicht als Partner sehen sondern als Projekt.

Liegt der Bauer tot im Zimmer lebt er nimmer

Nihim 22

Nihim

Guru
2.445 Beiträge

16.09.17, 16:27 Uhr
Beitrag von Wildoldlady 54 :

Du siehst das mit dem wissenschaftlichen Blick und das ist auch gut so.

Allerdings gebe ich zu bedenken, dass ein Patient der die Diagnose Krebs erhält halt um sein Leben fürchtet und deswegen jeden noch so kleinen Strohhalm nutzen möch…

So als Amateurin: Was spricht eigentlich dagegen den Leuten Methadon zu verabreichen und mit ihnen zu sprechen, trotzdem nicht auf ihre Chemotherapie, oder Bestrahlung oder was sonst ansteht nicht zu verzichten?

Dagegen habe ich nichts.

Von mir aus können Todkranke alles ausprobieren, von dem sie denken, dass es abseits der ärztlichen, evidenzbasierten Behandlung einen Nutzen hätte. Jedoch ist das Problem eher: Wer zahlt's?

Wenn die Krankenkassen jetzt Methadon, dessen Wirkung beim Menschen noch nicht einwandfrei nachgewiesen wurde, zahlen sollen, hast du einen Präzedenzfall geschaffen. Vielleicht will der nächste Patient irgendein anderes Mittelchen von der Krankenkasse gezahlt bekommen, dessen Wirkung (noch) nicht bestätigt wurde, ein anderer dann diese und wieder ein anderer jene Substanz.

Aber solange man es selbst zahlt und es mit dem Arzt abgesprochen ist: Gerne, was hat man denn zu verlieren?

Konservatismus bedeutet, die Verfehlungen der Vergangenheit aufrechtzuerhalten.

Wildoldlady 54

wildoldlady

Urgestein
19.509 Beiträge

16.09.17, 12:02 Uhr (geändert 16.09.17, 12:05 Uhr)
Beitrag von Nihim 22 :

Ich studiere Medizin in Ulm und das Thema hat bei uns natürlich auch die Runde gemacht.

Ein paar Infos:

- Die Studie von Doktor Friesen wurde an Tieren durchgeführt. Es gibt bisher noch keine klinische S…

Du siehst das mit dem wissenschaftlichen Blick und das ist auch gut so.

Allerdings gebe ich zu bedenken, dass ein Patient der die Diagnose Krebs erhält halt um sein Leben fürchtet und deswegen jeden noch so kleinen Strohhalm nutzen möchte, der ihm helfen kann.

So als Amateurin: Was spricht eigentlich dagegen den Leuten Methadon zu verabreichen und mit ihnen zu sprechen, trotzdem nicht auf ihre Chemotherapie, oder Bestrahlung oder was sonst ansteht nicht zu verzichten?

Ich habe zwar noch nicht als Krebspatientin vor den Medizinern gestanden, aber als engste Angehörige und ich muss sagen, dass wir überhaupt nicht ausreichend und umfänglich über alle möglichen Therapiemöglichkeiten informiert wurden. Ganz im Gegenteil!

Ich habe damals das Internet nach sämtlichen Informationen durchforstet und habe den Ärzten daraufhin Fragen gestellt. Aber eigentlich ist das ein Armutszeugnis. Nicht der Patient, sondern der Arzt sollte den Kranken, die immerhin an einer lebensbedrohenden Krankheit leiden ,alles über das, für den Patienten relevante, Wissen zu übermitteln. Oder sehe ich das jetzt falsch?

Liegt der Bauer tot im Zimmer lebt er nimmer