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Overview / Beziehung & Familie

Wie geht man mit seelischen Verletzungen um?

  • 1023 Posts
Author Post

CheyenneX 55

CheyenneX

Demigod
17,217 posts

08/08/09, 02:02 am (modified 10/28/09, 02:11 am)

Hey ihr,

es interessiert mich wie ihr mit seelischen (und damit zusammenhängenden körperlichen) Verletzungen umgehen würdet. Ich fordere keine Erfahrungsberichte und schreckliche Geschichten, was ihr schon durchlebt habt. Mein Interesse liegt einzig und allein in der "Bekämpfung" von langanhaltenden seelischen Schäden, sei es nach einer Vergewaltigung, Schlägen von Eltern o.ä.

Sollte man jede emotionale Regung des Körpers ignorieren oder alles rauslassen? Nach meinen Erkenntnissen ist das ja ein Teufelskreis, vorallem bei körperlicher Gewalt... man wird von Albträumen und Wahnvorstellungen verfolgt, man schafft es nie ganz loszulassen. Innerlich verkrampft man sich und jede Berührung eines anderen Menschen wird zur Qual.

Es würde mich freuen wenn ihr mir eure Meinung zu diesem Thema (auch wenn es nicht gerade ein leichtes Thema ist) mitteilen würdet.

 

 

Erstbeitrag neu eingestellt, da sich der Urheber zwischenzeitlich abgemeldet hat.

Meine Freiheit nehme ich mir...
Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will,
sondern darin, daß er nicht tun muß, was er nicht will.
Jean-Jacques Rousseau (1712-78)
Mit Kritik kann ich super umgehen. Und mit einer Axt auch.

CoLd_DeAd_SoUl 21

CoLd_DeAd_SoUl

Superuser
877 posts

04/20/18, 04:25 am
Post from BrunoKeck86 31 :

Mir fällt dazu ein guter Spruch ein, den ich mal auf einem Bild gesehen habe.

 

 

" Zeige mir Deine Narben,

 

damit ich weiß wo ich dich am meisten lieben muss "

 

 

Es wäre aber dumm …

"Narben auf dem Körper sind Zeichen, dass man gelebt hat. Narben auf der Seele sind Zeichen, dass man geliebt hat."... und ja, ich bin tätowiert. Warum soll ich über vergangenes negatives sprechen? Das raubt mir nur die schöne Zeit. Ok, vielleicht kann ich manches nicht mehr so nachvollziehen oder haben sich meine Ansichten etwas verschoben, aufgrund meiner Erlebnisse, aber das ist dann alleine meine Sache. 

BrunoKeck86 31

BrunoKeck86

Superuser
12 posts
04/19/18, 06:15 am
Post from CoLd_DeAd_SoUl 21 :

Ich spreche fast mit niemandem über seelische Verletzungen, die ich erlebt habe. Die meisten Leute verstehen das sowiso nicht und auf blöde Vorwürfe, dass ich schuld an allem sei oder Mitleid habe ich keine Lust. Das ist auch besser so und mir…

Mir fällt dazu ein guter Spruch ein, den ich mal auf einem Bild gesehen habe.

 

 

" Zeige mir Deine Narben,

 

damit ich weiß wo ich dich am meisten lieben muss "

 

 

Es wäre aber dumm jemandem seine Narben zu zeigen der sie gar nicht sehen will.

 

Wenn aber Menschen die vertrauenswürdig sind, sich dafür interessieren und gerne zuhören, dann kann es befreiend sein mit denen über die Verletzungen zu sprechen.

 

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Anek 28

Anek

Halbgott
12,126 posts

04/18/18, 02:00 pm (modified 04/18/18, 02:00 pm)

6545849903972366308.jpg

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100% ist 1% zu wenig!

YouTube-Channel https://www.youtube.com/user/HighspeedAnek

CoLd_DeAd_SoUl 21

CoLd_DeAd_SoUl

Superuser
877 posts

04/18/18, 01:57 pm

Ich spreche fast mit niemandem über seelische Verletzungen, die ich erlebt habe. Die meisten Leute verstehen das sowiso nicht und auf blöde Vorwürfe, dass ich schuld an allem sei oder Mitleid habe ich keine Lust. Das ist auch besser so und mir geht es dadurch wieder gut. Ok vielleicht habe ich mich dadurch persönlich etwas verändert. Das ist mir aber ziemlich egal. Mich muss man mit meinen Narben akzeptieren, dennn sie gehören zu meinem Leben dazu.

Lilly1509 41

lilly1509

Myth
132 posts

03/08/17, 12:37 pm
Post:

Dem kann ich nur zustimmen. Manche Situationen sind so krass, dass z.B ein Vergewaltiger die Vertrauensperson des Betroffenen kennt. Ich würde mich nicht sofort trauen, dies meinen Eltern zu  schildern. Klar wäre es besser, um eine weitere Kö…

Welche Folgen?Dass die Eltern den Kontakt abbrechen zu Verwandten,die es nicht anders verdient haben-sorry,ich halte das für den falschen Weg.Man sollte seinen Peiniger niemals schützen,das hat er auch nicht gemacht.Aus Erfahrung kann ich sagen,offen damit umgehen-auch wenn Scham und Angst da sind.Man muss sich damit auseinandersetzen und offen damit umgehen.Nur so kommt man aus dem teufelskreis von Angst/Scham heraus.

Solche Leute müssen ihre gerechte Strafe bekommen-wobei,das mit dem gerecht lassen wir mal so hingestellt,was ist schon gerecht,wenn einer meint einer anderen Person das Leben kaputt zu machen!

Unregistered

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Newbie
0 posts
03/08/17, 10:05 am
Post:

Sich damit auseinander zu setzen ist meist mit vielen Emotionen, Gedanken und oftmals Ängste verbunden. Es braucht Zeit, Kraft und positive/gute Unterstüzung, von z.B. Freunde und/oder Familie.

Ich finde es wichtig bei solcher Thematik …

Dem kann ich nur zustimmen. Manche Situationen sind so krass, dass z.B ein Vergewaltiger die Vertrauensperson des Betroffenen kennt. Ich würde mich nicht sofort trauen, dies meinen Eltern zu  schildern. Klar wäre es besser, um eine weitere Körperverletzung zu verhindern, aber es bringt bestimme jede Menge Ärger mit sich. Das klingt jetzt ein wenig naiv, ich weiß. Man befindet sich eben in einer Zwickmühle und steht unter Schock. Die Eltern wären mit Sicherheit maßlos enttäuscht und wüttend über ihre Freunde/Verwandte und brechen sofort den Kontakt ab. Prinzipiell möchte ich Streit zwischen meinen Eltern und ihrer Verwandtschaftvermeiden. (Auch wenn es nicht meine Schuld gewesen wäre) 

Es ist schwer darüber zu sprechen, weil der Hintergedanke an die Folgen da ist.

Gwynbleidd83 35

Gwynbleidd83

Meister
10 posts

03/01/17, 01:23 am
The post has been deleted by the user.

Lilly1509 41

lilly1509

Myth
132 posts

02/28/17, 12:02 pm
Post from Ison 32 :
Ich kann zwar den Ursprungsbeitrag nicht mehr bis ins Detail lesen, der Ersteller hat ihn gelöscht, aber ich antworte jetzt mal auf deinen Beitrag.

Mal ganz ehrlich, wieso ist es bullshit, wenn jemand von medizinischer Inkompetenz spricht. Ic…

Ich nenne es Bullshit-weil es für mich so ist.Klar ist professionelle Hilfe wichtig,das habe ich nie bestritten,aber die Hilfe vom Umfeld ist genauso wichtig,egal ob es aus demdirekten Umfeld ist oder von Menschen wie hier im Forum.

Ich zB bin erst durch eine Person von hier dazu gekommen mich in stationäre Hilfe zu begeben und die Person hat auch überbrückt bis ich eine Psychotherapie hatte bzw auch daneben begleitet.

Ich spreche da von mir-andere mögen es anders sehen,so wie du zB,aber ich habe eben eine andere Meinung darüber.

Und was das sitzen im Raum angeht und einer schreibt und gibt dann schulgelernte Tipps aus dem Lehrbuch-das habe ich selbst schon so erlebt und in dem Fall war mir dann die Person aus meinem Umfeld eine grössere Hilfe als der Psychologe.

Es gibt bei dem Thema nicht nur schwarz und weiss,auch grau!

Ison 32

Ison

Dinosaurier
13,868 posts

02/28/17, 10:52 am
Post from Lilly1509 41 :

Medizinisch inkompetent?

Alsom mal ganz ehrlich,das ist ja vollkommener Bullshit.

Ich habe mich auch in professionelle Hände begeben.Dennoch waren mir die Menschen um mich herum wichtig mit ihren Ansichten,auch hier im Forum o…

Ich kann zwar den Ursprungsbeitrag nicht mehr bis ins Detail lesen, der Ersteller hat ihn gelöscht, aber ich antworte jetzt mal auf deinen Beitrag.

Mal ganz ehrlich, wieso ist es bullshit, wenn jemand von medizinischer Inkompetenz spricht. Ich behaupte, dass in diesem Thread die wenigsten aus einer professionellen, medizinischen Sicht heraus antworten können.

Hier wimmelt es nur so von Hobbypsychologen.

Du selbst hast dich auch in professionelle Hilfe geben. Warum?

Das kann ich dir beantworten, weil eben Unterstützung von Freunden, Familie oder wie auch immer nicht aussreichend ist.

Es geht bei seelischen Verletzungen in der Tat nicht um eine vorübergehende Depression, die jeden mal treffen kann. 

Menschen um dich herum sind wichtig, aber sie haben nur eine unterstützende Funktion. Wie weit die Menschen dir Hilfe geben können, hängt auch vom Schweregrad der Erkrankung ab. Es soll sogar Menschen geben, die sich bei seelischen Erkrankungen vollkommen zurückziehen und gar niemanden mehr an sich heranlassen.

Natürlich gibt es auch Ärzte, Psychologen oder Psychater, die einen schlechten Job machen. Viel schlimmer ist aber die Wartezeit für einen geeigneten Therapieplatz.

Außerdem sitzt man nicht in einem Raum und bekommt gebetsmühlenartig Tipps aufgesagt oder vorgelesen. Zuerst muss ja die Ursache bzw. das Problem erkannt werden. Und dann erarbeitet man gemeinsam einen Plan. 

Bei einem seelischen Problem ist professionelle Hilfe unerlässlich, weil man eben nicht mehr in der Lage ist herauszufiltern, was gut oder schlecht für einen ist. Unprofessionell Hilfe kann in einem solchen Fall mehr schaden als nutzen. Es geht eben nicht einfach nur um irgendwelche Ratschläge, die du dir auch beim Bäcker holen kannst oder gar einen falschen Weg, den man mal beschritten hat

 

 

 

 

"Schmeichler sind Katzen, die vorne lecken, aber hinten kratzen"

Schau mich nicht in diesem Ton an ^^