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Übersicht / Gesundheit

Wie kann man depressiven Menschen helfen?

  • 1095 Beiträge
Autor Beitrag

CheyenneX 54

CheyenneX

Halbgott
17.217 Beiträge

31.12.10, 18:39 Uhr (geändert 08.04.17, 14:58 Uhr)

Eine Vorbemerkung aus gegebenem Anlass zu diesem Thread:

Für medizinische Ratschläge und Einschätzungen ist eine Diskussionsrunde bei Kwick nicht zuständig. Depressionen sind eine von Medizinern definierte Erkrankung und ihre Diagnose wie auch ihre Behandlung gehört in fachkundige Hände. Hier steht, ausgehend vom Erstbeitrag, die Frage im Vordergrund, wie man als Angehöriger, als Freund, Bekannter oder Kollege mit Betroffenen umgehen kann.

 

Hallo, ich habe eine Freundin die meiner Meinung nach depressiv ist. Sie hat in ihrer Vergangenheit schon viele Enttäuschungen mitmachen müssen, ihre Familie hat sie im Stich gelassen und tut so als hätte sie keine Probleme. Darüber sprechen möchte sie nur teilweise, sie sagt das sie nicht einfach so los erzählen kann weil zuviel passiert ist. Ich möchte ihr gerne helfen, komme aber fast nicht an sie ran. Wenn es ihr zuviel wird verschanzt sie sich in ihrem Zimmer, lässt niemanden an sich heran und frisst alles in sich hinein. Ich habe ihr schon angeboten eine Beratungsstelle aufzusuchen, darauf habe ich aber noch keine Antwort von ihr erhalten.

Ich habe auch schon gehört das ein Betroffener immer von sich selbst heraus das Problem in Angriff nehmen muss aber ich kann sie doch nicht einfach so hängen lassen?

Gibt es jemanden der mir Tips geben kann bzw. etwas ähnliches auch schon erlebt hat?

Nachtrag am 27.06.2008

Zuerst einmal vielen herzlichen Dank für die zahlreichen Beiträge. Ich möchte euch auf den neuesten Stand bringen wie es mit mir und der Freundin weiterging: ich habe sie wissen lassen dass ich für sie da sei wenn sie reden möchte. Sie ist mittlerweile von zu Hause ausgezogen. Vor ein paar Wochen hat sie mir einen Brief geschrieben dass sie die Freundschaft mit mir erst einmal auf Eis legen möchte weil sie mit mir nicht über ihre Probleme reden kann, warum weiss sie auch nicht genau (anscheinend ist sie doch noch nicht so weit). Sie konnte mir das nicht mal persönlich sagen weil sie nicht den Mut hatte. Ich habe ihr gesagt dass ich es wohl so akzeptieren muss, mache mir halt schon weiterhin Sorgen dass sie sich jetzt in ihrer Wohnung verkriecht oder ähnliches. Naja, auf jeden Fall möchte ich dieses Thema weiterhin hier stehen lassen weil ich schon merke dass es da viel zu diskutieren gibt. bei mir gings leider nicht gut aus aber ich denke schon dass viele eurer Beiträge den Betroffenen hier weiterhelfen können.

***** Erstbeitrag neu eingestellt*****

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Meine Freiheit nehme ich mir...
Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will,
sondern darin, daß er nicht tun muß, was er nicht will.
Jean-Jacques Rousseau (1712-78)
Mit Kritik kann ich super umgehen. Und mit einer Axt auch.

Lunaboy1984 33

lunaboy1984

Praktikant
1 Beitrag
22.04.18, 14:34 Uhr
Ja also ich litt selber viele Jahre an starken Depressionen und habe kein Problem dass auch offen zu legen und dazu zu stehen. Auch heute merke ich es, obwohl es deutlich besser ist.
Menschen mit Depressionen ist ganz schwierig zu helfen, weil diese Menschen sehr verschlossen sind. Man kann denen nur helfen wenn man denen keine Vorwürfe macht. Aber gleichzeitig muss der Mensch der an Depressionen leidet, selber alles was möglich ist tun um Besserung herzustellen, auch wenn es für Jemand der daran leidet unfassbar schwer ist.
Was mir jetzt zum Beispiel sehr geholfen hat sind Entspannungsübungen und Traumreisen. Das Gehirn macht kein Unterschied ob man wirklich im Urlaub ist oder nur in der Phantasie. Solche Sachen setzen Botenstoffe wie Endorphine im Gehirn frei die für unsere Glücksgefühle zuständig sind.
Man kann Jemand der sehr depressiv ist helfen, aber der Betroffene muss selber alles was nur erdenklich möglich tun, damit es besser wird, auch wenn es sehr schwer ist. Psychologen können auch helfen und auch Medikamente, aber das alleine heilt bei weitem nicht

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04.03.18, 09:34 Uhr
Beitrag von Jiji67 50 :

Wie kommst du nur auf das schmale Brett zu verallgemeinern, das vermeintlich oder auch real depressive Menschen bereits mit dem Leben abgeschlossen hätten, nur weil sie zwischenzeitlich ihr Leiden, oder wie auch immer mal hinter sich ließen,…

Da ich hier nichts verallgemeinere, geht dein Einwand geradewegs ins Leere und richtet sich an etwas, das so nicht kommuniziert wurde, was ihn wiederum zu einem astreinen Strohmann macht.

Ironic666 33

Ironic666

Halbgott
12.439 Beiträge

02.03.18, 12:11 Uhr
Beitrag von Jiji67 50 :

Wie kommst du nur auf das schmale Brett zu verallgemeinern, das vermeintlich oder auch real depressive Menschen bereits mit dem Leben abgeschlossen hätten, nur weil sie zwischenzeitlich ihr Leiden, oder wie auch immer mal hinter sich ließen,…

Erstens hab ich keine ahnung, wieso du in dem kontext wuerdentraeger auf den plan rufst,
Zweitens scheinst du wirklich gänzlichst ausser stande zu sein dich auch nur im ansatz respektvoll oder angemessen mit anderen menschen auseinander zu setzen.

Selbst wenn @bourdalou einen aspekt beleuchtet hat ohne auf andere mögliche aspekte hinzuweisen, musst du doch nicht derart unverschämt auf seinen beitrag reagieren.
Natürlich kann es verscheidene gründe für eine plötzliche gelöstheit mitten in einer depressiven episode geben.
Er hat auch einen aspekt hingewiesen. Fertig. Er hat nicht gesagt, dass alle depressiven menschen suizidal sind.
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Jiji67 50

Jiji67

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28.02.18, 23:27 Uhr
Beitrag:

Man kann da als Laie relativ wenig tun - ausser sich Wissen zu der Krankheit aneignen und ein sehr gutes Auge/Empathie für den Betroffenen entwickeln.

Vorsicht ist geboten, wenn ein depressiver Mensch, der recht lange down war und kein …

Wie kommst du nur auf das schmale Brett zu verallgemeinern, das vermeintlich oder auch real depressive Menschen bereits mit dem Leben abgeschlossen hätten, nur weil sie zwischenzeitlich ihr Leiden, oder wie auch immer mal hinter sich ließen, und sich erdreißten einfach mal glücklich zu erscheinen, wo ja auch das Eine das Andere nicht ausschließt, und man trotz Depressionen auch Glücksmomente hat, oder depressive Menschen zwangsläufig suiziggefährdet wären, Dr. Prof. Wuerdentraeger?

"Wir haben nicht die Verfassung Deutschlands oder Westdeutschlands zu machen. Wir haben keinen Staat zu errichten.” Dr. Carlo Schmid vor dem Parlamentarischen Rat am 8. September 1948.

Der Bund tritt in die Rechte und Pflichten der Verwaltung des Vereinigten Wirtschaftsgebietes ein. Art.133 GG

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26.02.18, 20:07 Uhr
Beitrag von Ironic666 33 :
Oder er ist schlicht bipolar und nicht nur depressiv

Wenn man überhaupt eine spezielle Erkrankung eindeutig diagnostizieren kann.

 

Ironic666 33

Ironic666

Halbgott
12.439 Beiträge

25.02.18, 10:31 Uhr
Beitrag:

Man kann da als Laie relativ wenig tun - ausser sich Wissen zu der Krankheit aneignen und ein sehr gutes Auge/Empathie für den Betroffenen entwickeln.

Vorsicht ist geboten, wenn ein depressiver Mensch, der recht lange down war und kein …

Oder er ist schlicht bipolar und nicht nur depressiv
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22.02.18, 18:10 Uhr

Man kann da als Laie relativ wenig tun - ausser sich Wissen zu der Krankheit aneignen und ein sehr gutes Auge/Empathie für den Betroffenen entwickeln.

Vorsicht ist geboten, wenn ein depressiver Mensch, der recht lange down war und kein Land mehr gesehen hat, plötzlich sehr gelöst, froh und fast schon euphorisch/glücklich erscheint, denn dann kann es sein, dass er seinen Suizid bereits geplant hat und diesen in kürze ausführen wird.

Für ihn ist daher eine "Lösung" und ein Ende seiner Pein in Sicht, was ihn euphorisch erscheinen lässt.

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0 Beiträge
20.02.18, 08:46 Uhr

 

 Bestimmte Leute helfen dir da sicherlich nicht?

Du muss dir da schon auch selber helfen oder helfen lassen?

Bin aber kein Profi darum nur ne kleine Vermutung...

 

Justadream 41

justadream

Superkwickie
4.315 Beiträge

01.02.18, 12:04 Uhr

https://www.youtube.com/watch?v=q0ChZpIBgSo

 

Mir hat es geholfen zu lernen...