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Overview / Politik & Wirtschaft

USA Sammelthread

  • 1062 Posts
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Master-of-Chaos 29

Master-of-Chaos

Halbgott
10,184 posts

01/18/16, 03:16 pm
Post:

Wenn man der Frage nachgeht, wer von Kriegen profitiert, sollte man nicht diejenigen Rüstungs- und Waffenschmieden aussparen, die ein Interesse daran haben, dass ihre Produkte auch Abnehmer finden. Völlig ausgeblendet hast du die Rolle des mil…

Natürlich muss man auch die Rüstungsindustrien berücksichtigen, doch letztendlich haben wir auch erheblich große Ggeenspieler von diesen, die ein größeres Interesse an stabilen Umfeld in der Welt haben. Entsprechend gibt es hier Lobbyarbeit von mehreren Seiten. Inwiefern Politik sich davon einspannen lässt, kann man wohl kaum beziffern. Jedoch halte ich persönlich von verschwörerischen Thesen nicht sonderlich viel. Der Grundstock der Politik muss schon per se affin für bestimmte policys sein.

 

Bezüglich der Rückführung von Problemherden auf die Kolonialgeschichte stimme ich dir zu. Dennoch darf dies nicht zu einem einzigen Grund verklärt werden. Die USA waren auch einst Kolonie, ebenso wie Costa Rica, Hong Kong, Australien, Kanada und zahlreiche weitere.

 

Bezüglich der Einlassungen Schlees kann ich nur bedingt zustimmen. Öl sehe ich hier nicht als treibenden Faktor. Vielmehr würde ich hier auf seinen weiteren Punkt eingehen, in dem er von der Identifikation und letztendlich von einem In- und Outgroupdenken ausgeht. Ich sehe hier die Auseinandersetzung der angloamerikanischen Sphähre mit der "neuen" Bedrohung von nicht-westlichen Mächten und somit gerade eine Manifestation der Gegensätzlichkeit - sprich eine Vorwegnahme des Clash of Civilazations.

Eine starke Behauptung ist besser als ein schwacher Beweis!


Unregistered

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01/18/16, 02:54 pm
Post from Master-of-Chaos 29 :

Ich würde dem Allgemeinplatz der sich wiederholenden Geschichte nicht bedingungslos folgen.

Die Mittel und Wege, Politik zu betreiben, Rohstoffe zu gewinnen und zu verteilen haben sich massiv verändert. Auch die Tehse, Amerika engagiere…

Wenn man der Frage nachgeht, wer von Kriegen profitiert, sollte man nicht diejenigen Rüstungs- und Waffenschmieden aussparen, die ein Interesse daran haben, dass ihre Produkte auch Abnehmer finden. Völlig ausgeblendet hast du die Rolle des militärisch-industriellen Komplexes in den Industrienationen, der massiven Einfluss auf die Politik zur Schaffung von Kriesenherden, zum Waffenexport und zur Förderung der Rüstungsindustrie ausübt.

Zum anderen sollte nicht vergessen werden, dass viele der derzeitigen Konflikte, Ergebnis (post)kolonialer westlicher Politik sind, der es relativ schnuppe ist, von welchem Despoten und mit welchen Mitteln eine Bevölkerung unter Kontrolle gehalten wurde, solange dieser sich als loyaler Verhandlungspartner für wirtschaftliche Interessen instrumentalisieren liess.

hier was sagt Prof. Dr. Günther Schlee vom Max-Planck-Institut (MPI) für ethnologische Forschung:

sueddeutsche.de: Was sind die eigentlichen Konfliktursachen?

Schlee: Das kann der Zugang zu materiellen Ressourcen sein, etwa Öl, Wasser, Weideland, Diamanten. Es können auch Chancen auf dem Arbeitsmarkt sein. In Nordirland wurde ein ganzer Bevölkerungsteil vom öffentlichen Sektor ausgegrenzt. Allerdings sind die Gruppen, die sich gegenüberstehen, natürlich in keinem Fall durch eine umkämpfte Ressource determiniert. Man könnte die Konfliktlinien zwischen ihnen immer auch anders ziehen.

sueddeutsche.de: Den USA und ihren Verbündeten wird häufig vorgeworfen, es wäre ihnen beim Sturz Saddam Husseins vor allem um die Sicherung der Ressource Öl gegangen. Das wirkt ein wenig platt.

Schlee: Den zweiten Irakkrieg muss man als die Verlängerung des ersten sehen, der auf die Invasion von Kuwait folgte. Dass für alle Beteiligten Öl eine große Rolle spielte, lässt sich wohl kaum leugnen. Der Irak-Konflikt ist übrigens ein schönes Beispiel dafür, dass die Identifikation der Konfliktparteien als Christen, Demokraten, Muslime, Islamisten et cetera sich nicht aus der Natur der umkämpften Ressource herleiten lässt.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/serie-konfliktforschung-ethnien-und-religion-sind-keine-kriegsursachen-1.792188

Master-of-Chaos 29

Master-of-Chaos

Halbgott
10,184 posts

01/18/16, 12:48 pm
Post:

Die Geschichte wiederholt sich. Aktuell auch haben wir eine massive Aufrüstung, der Kampf um Kolonialgebiete, der Drang zu bestimmten Rohstoffzugängen usw. google mal zu Afganistan, was für Rohstoffe da so gibt. Man absichert und bewacht eben…

Ich würde dem Allgemeinplatz der sich wiederholenden Geschichte nicht bedingungslos folgen.

Die Mittel und Wege, Politik zu betreiben, Rohstoffe zu gewinnen und zu verteilen haben sich massiv verändert. Auch die Tehse, Amerika engagiere sich der Rohstoffe, vornehmlich des Öles wegen, im Arabischem Raum ist nur teilweise richtig. Anhand der Ausschreibungen von Ausbeuterechten sieht man, dass die USA den kürzeren gezogen haben (insbesondere im Irak).

Das weitaus größere Interesse besteht darin, stabile Strukturen zu schaffen. Ich würde das zumindest so bewerten.

 

Nehmen wir den 11.09.2001, müssen wir beachten, dass es sich gerade für die Staaten um einen regelrechten Supergau handelte. Man siegte, etwa gegen Nazideutschland, man verlor bitter, Korea und Vietnam sind hier zu nennen, aber ein Angriff auf das Festland, ins Herz des Landes in diesem Umfang lässt das Sicherheitsgefühl, den Stolz und das Selbstverständnis wanken. Hieraus ergab sich eine fatale Strategie der Terrorismusbekämpfung, die den Rest der Welt nicht einbezog (EU, UN, Russland, Arabische Staaten etc).

 

Für dich interessant könnten auch die Werke von Paul Collier sein oder aber die Cleavage-Theorie. Letztere beschreibt Konfliktlinien in einer GEsellschaft, die dann weitere Konflikte nach sich ziehen. Lipset hat vier Gegenpaare identifiziert: Peripherie - Zentrum, Land - Stadt, Staat - Kirche und Kapital - Arbeit. Mit dieser wird auch versucht, Wahlverhalten zu erklären. Gemäß deines Lieblingsartikels könnte dich Lipset durchaus weiterbringen.

Eine starke Behauptung ist besser als ein schwacher Beweis!


Unregistered

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Newbie
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01/15/16, 05:05 am
Post from Master-of-Chaos 29 :

Die "Kriegsschuldfrage" des Ersten Weltkrieges wurde bereits deutlich sachlicher aufgearbeitet, als dies Anfang des 20. Jhd der Fall war. Massive Aufrüstung, der Kampf um Kolonialgebiete, der Drang zu bestimmten Meerzugängen usw., was in der …

Die Geschichte wiederholt sich. Aktuell auch haben wir eine massive Aufrüstung, der Kampf um Kolonialgebiete, der Drang zu bestimmten Rohstoffzugängen usw. google mal zu Afganistan, was für Rohstoffe da so gibt. Man absichert und bewacht eben Rohstoffgebiete.

 

Genauso ist die Sahelzone in Afrika. Da wo viele Rohstoffe gibt, gibts Kriege. Zufall?

 

"Auge um Auge und die ganze Welt wird blind sein"(Gandhi). Weil in dieser Form läuft es seit dem 9.September 2001. Bush nannte es die Achse des Bösen, die er bekämpfen wolle. Die USA wollen ihre wirtschaftliche Interessen mit allen Mitteln durchsetzen.

 

hier nochmal mein Lieblingsartikel:

http://www.sueddeutsche.de/wissen/serie-konfliktforschung-ethnien-und-religion-sind-keine-kriegsursachen-1.792188

sueddeutsche.de: Was sind die eigentlichen Konfliktursachen?

Schlee: Das kann der Zugang zu materiellen Ressourcen sein, etwa Öl, Wasser, Weideland, Diamanten. Es können auch Chancen auf dem Arbeitsmarkt sein. In Nordirland wurde ein ganzer Bevölkerungsteil vom öffentlichen Sektor ausgegrenzt. Allerdings sind die Gruppen, die sich gegenüberstehen, natürlich in keinem Fall durch eine umkämpfte Ressource determiniert. Man könnte die Konfliktlinien zwischen ihnen immer auch anders ziehen.

Compton_Wealth 36

Compton_Wealth

Legende
15,178 posts

12/28/15, 06:30 pm

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"Stell dir vor es ist 1 Krieg aber keiner gehts hin" (Jon Lemon)

Master-of-Chaos 29

Master-of-Chaos

Halbgott
10,184 posts

12/16/15, 04:01 pm
Post from Jiji67 51 :

Sach mal, da kommst du angeblich aus Karlsruhe, und dampfplauderst hier etwas über ein vermeintlich eigenständiges Deutschland, in diesem oh Zufall, die selben Dinge betrieben würden wie bei ihren Kolonialherren?

Und war es nicht Napole…

Die "Kriegsschuldfrage" des Ersten Weltkrieges wurde bereits deutlich sachlicher aufgearbeitet, als dies Anfang des 20. Jhd der Fall war. Massive Aufrüstung, der Kampf um Kolonialgebiete, der Drang zu bestimmten Meerzugängen usw., was in der historischen Debatte sowohl der Entene als auch den Mittelmächten zugeschrieben wird.

Selbst beim Zweiten Weltkrieg ist die Diskussion in der Fachwelt deutlich aufgeschlossener, als man dies in Deutschland wahrnimmt.

 

Wenn hier nun über ein noch Bestehen des Krieges gemutmaßt wird, wirkt das doch sehr anachronistisch. Anhand welcher Belege würdest du das denn festmachen? Insbesondere die Tatsache, dass ehemalige Feinde inzwischen in einem gemeinsamen Bündnis, bekannt als Nato, zusammen kämpfen oder das engste Wirtschaftsbeziehungen bestehen zeigt auf, dass die These schlichtweg falsch ist. Weiterhin besteht etwa zwischen mehreren Staaten und Japan ein expliziter Friedensvertrag (Fiedensvertrag von San Francisco). Und auch Italien schloss mit den Siegermächten noch in den 40er Jahren einen Friedensvertrag.

Die Situation Deutschlands ist Ergebnis eines spezifischen Sonderwegs, der dem Umstand der Teilung in BRD und DDR geschuldet ist. Und selbst hier muss der Krieg als beendet betrachtet werden, da völkerrechtlich kein "Friedensvertrag" notwendig ist.

Eine starke Behauptung ist besser als ein schwacher Beweis!


ElderOfZion 29

ElderOfZion

Dinosaur
282 posts

11/30/15, 10:12 am
Post from Jiji67 51 :

Sach mal, da kommst du angeblich aus Karlsruhe, und dampfplauderst hier etwas über ein vermeintlich eigenständiges Deutschland, in diesem oh Zufall, die selben Dinge betrieben würden wie bei ihren Kolonialherren?

Und war es nicht Napole…

Hey, da ist ja dieser Dysthymie! Bist du nicht rausgeflogen, weil du nen Witz über die Neckbeards beim IS gemacht hast? :D

Deutsch ist ein Tunwort ein sogenanntes Wiewort
Weil man kann auch fragen: "Wie ist die Sprache?"
Und dann sagen: Sie ist das Deutsch.

Jiji67 51

Jiji67

Legend
4,371 posts

11/30/15, 03:52 am
Post from Runofthemill 38 :

Wie dieser strenge, evangelikal-pietistische Glaube 

Auch in den USA gibt es Hassprediger. Die gegen Homosexuelle, Afroamerikaner und Anhänger anderer Religionen hetzen. Nicht nur im Islam gibt es Hassprediger, sondern AUCH in ganz Deu…

Sach mal, da kommst du angeblich aus Karlsruhe, und dampfplauderst hier etwas über ein vermeintlich eigenständiges Deutschland, in diesem oh Zufall, die selben Dinge betrieben würden wie bei ihren Kolonialherren?

Und war es nicht Napoleon der sagte, das Geschichtsbücher besser nur mit Bleistift geschrieben werden sollten, da auch er bereits schon wußte,das die herrschende Geschichtsschreibung  die Geschichtsschreibung der Herrschenden ist, wie es olle Marx formulierte?

Sprich stelle wohl nicht nur ich stark in Frage, ob Deutschland für WK1 und WK2 die wirklichen Verursacher waren, diese wohlgemerkt bis heute noch immer nicht wirklich beendet sind, oder gar durch einen Friedensvertrag mit Deutschland, Italien und Japan beendet werden soll, womit wir wieder bei dem Kriegstreiber USA wären.

"Wir haben nicht die Verfassung Deutschlands oder Westdeutschlands zu machen. Wir haben keinen Staat zu errichten.” Dr. Carlo Schmid vor dem Parlamentarischen Rat am 8. September 1948.

Der Bund tritt in die Rechte und Pflichten der Verwaltung des Vereinigten Wirtschaftsgebietes ein. Art.133 GG

Runofthemill 38

Runofthemill

Guru
554 posts

11/29/15, 05:18 pm
Post:

Für mich sind die USA ein sehr zwiegespaltenes Land. Dies setzt sich durch die komplette Historie dieses Staatengebildes fort.

Die z.T. doch sehr frommen Pilger, die oft aus Notlagen heraus ihr Land verlassen haben und nach Nordamerika a…

Wie dieser strenge, evangelikal-pietistische Glaube 

Auch in den USA gibt es Hassprediger. Die gegen Homosexuelle, Afroamerikaner und Anhänger anderer Religionen hetzen. Nicht nur im Islam gibt es Hassprediger, sondern AUCH in ganz Deutschland gibt es in manchen Kirchen Hassprediger.

http://www.br.de/nachrichten/oberpfalz/inhalt/pfarrer-deining-versetzung100.html

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadtreport_artikel,-Vorwurf-Pastor-schuert-Hass-_arid,1044316.html

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/friedrichshafen/riedlinger-pfarrer/-/id=1542/did=16352480/nid=1542/1ajxho2/index.html

Da ist nichts altes dabei. Das ist alles von diesem Jahr.

zig Angriffskriegen gegenüber souveränen Staaten

Wir Deutsche haben zwei Weltkriege begonnen. Wir haben in den letzten 100 Jahren mehr Menschen ermordet, als die USA in den letzten 200 Jahren. 

Kapitalismus in sehr extremer Form

Obama hat in den letzten Jahren sehr viel erreicht! In den USA geht es heutzutage VIEL sozialer zu als es vor Obama der Fall war! Auch der Arbeitsmarkt der USA ist solidarischer geworden. INZWISCHEN ist der Arbeitsmarkt der USA sogar solidarischen als der Arbeitsmarkt in Deutschland! Wir Deutsche bekommen einfach die Werksverträge, die Zeitarbeit und die befristeten Arbeitsverträge nicht in den Griff. Diese "Seuche" nimmt in Deutschland immer größere Ausmaße an. 

In der SPD wird seit 2 Jahren versucht diese Auswüchse in den Griff zu bekommen.

http://www.badische-zeitung.de/wirtschaft-3/andrea-nahles-will-leiharbeit-und-werkvertraege-beschraenken--113744548.html

 

Aber die CDU tut alles was sie kann um es zu verhindern! Auch in diesem Punkt wird sich die CDU leider durchsetzen, so wie es momentan aussieht. Seit über 20 Jahren verschlechtert sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt Deutschlands immer mehr! Auch der gesetzliche Mindestlohn hat nicht wirklich etwas an der Lage verbessert. Wenn letztes Jahr jemand z.B. 7,- € pro Stunden bekam und seit diesem Jahr 8,50 € bekommt. Wirkt sich das trotzdem nicht auf den Geldbeutel aus. So jemand hat NICHT einen einzigen Euro mehr im Geldbeutel! Wenn jemand letztes Jahr z.B. 7,- € pro Stunde bekam, ist so jemand letztes Jahr ins Arbeitsamt bzw. ins Jobcenter gegangen und hat ergänzendes Hartz4 beantragt. Der gesetzliche Mindestlohn hat NICHTS mit sozialer Gerechtigkeit zu tun sondern gehört in die Rubrik - Senkung der öffentlichen Verwaltungskosten. 

Amokläufen an Schulen

Das gab es AUCH schon in Deutschland.

Emsdetten, Winnenden, Erfurt. 

ausufernder Polizeigewalt

Auch das gibt es AUCH in Deutschland.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/stuttgart-21-polizeigewalt-gegen-demonstranten-war-rechtswidrig-a-1063391.html

http://www.sueddeutsche.de/panorama/polizeikultur-in-deutschland-bei-der-polizei-gelten-whistleblower-als-kameradenschweine-1.2485586

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/05/15/deutschland-polizei-pruegelt-auf-harmlosen-autofahrer-ein/

Bespitzelung befreundeter Nationen, Eingriff in polit. Strukturen souveräner Staaten, panische Kommunistenphobie u.v.a. 

Das gab es alles auch schon in Deutschland. 

Es kommt darauf an WIE die Gesellschaft darauf reagiert und ob die Schuldigen bestraft werden und NICHT ob es solche Taten gibt. Wenn in den USA jemand einen Afroamerikaner erschießt, dann wird dem Mörder der Prozess gemacht. Weil in den USA Rechtsstaatlichkeit gilt, werden die Täter bestraft. In den USA gibt es INZWISCHEN einen solidarischeren Arbeitsmarkt als in Deutschland. In den USA gibt es seit diesem Jahr die rechtliche Gleichstellung der Homo-Ehe mit der Hetero-Ehe und in Deutschland noch nicht. Die negativen Punkte, die du aufgezählt hast, gibt es alle AUCH in Deutschland! 

Wenn trotz all dieser Punkte die USA ein failed state sein sollen, dann ist AUCH Deutschland ein failed state!

Unregistered

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11/29/15, 09:27 am

Für mich sind die USA ein sehr zwiegespaltenes Land. Dies setzt sich durch die komplette Historie dieses Staatengebildes fort.

Die z.T. doch sehr frommen Pilger, die oft aus Notlagen heraus ihr Land verlassen haben und nach Nordamerika ausgewandert sind, haben sich gegenüb. den Ureinwohnern sehr schlecht benommen und diese oft genug massakriert.

Wie dieser strenge, evangelikal-pietistische Glaube mit der Sklavenhaltung, Rassentrennung inkl. aller damit verbundenen Übeln, der Todestrafe, zig Angriffskriegen gegenüber souveränen Staaten, Kapitalismus in sehr extremer Form, zig Amokläufen an Schulen, ausufernder Polizeigewalt, geheimdienstliche Bespitzelung befreundeter Nationen, Eingriff in polit. Strukturen souveräner Staaten, panische Kommunistenphobie u.v.a. vereinbar ist, verstehen die Amis womöglich selbst nicht.

Moralisch gesehen sind die USA für mich ein failed state.