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Overview / Gesundheit

Magersucht

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Modbot 45

Modbot

Mythos
362 posts

05/10/12, 04:34 pm

Magersucht ist in unserer heutigen Gesellschaft ein weit verbreitetes Thema und hauptsächlich betrifft es unseren Jugendlichen und jungen Frauen. Durch Medien und dem dadurch projezierten Schlankheitswahn verfallen auch immer mehr Menschen dieser Krankheit. Nun möchte ich Eure Erfahrungen zu diesem Thema lesen und bitte Euch um sachliche Diskussionen.

Kennt ihr Menschen, die Magersucht haben?
Seit oder wart ihr sogar selbst davon betroffen?
Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht und wie kann man jemandem, der Magersucht hat, helfen?
Meint ihr, dass eine ambulante Therapie reicht oder muss der/die Magersüchtige auf jeden fall in eine stationäre Behandlung?

Man darf natürlich auch nicht ausser acht lassen, welche Auswirkungen die Magersucht auf den Köper und den Geist hat und das Magersüchtige Krank sind und dringend die Hilfe von Familie und dem Freundeskreis benötigen. Man sollte hinschauen und nicht wegschauen.

Ich Bitte Euch inständig darum keine Tipps zum Hungern hier zu veröffentlichen und keine Links zu Pro-Ana Seiten zu geben, den diese werden Kommentarlos gelöscht...Die Betroffenen haben es schon schwer genug aus dem Teufelskreis zu kommen...

ConActionStreet 29

ConActionStreet

Regular
8 posts

03/19/19, 12:07 pm

Viele von Magersucht Betroffene fühlen sich unverstanden und allein und ziehen sich deshalb extrem zurück. Sie haben den Eindruck, dass niemand wirklich für sie da ist. Wir als Streetwork Einrichtung in München haben viel Erfahrung mit jungen Menschen in solchen Situationen und stehen Euch gerne vertraulich, anonym und parteilich. Wir finden eine Lösung und begleiten Euch. Meldet Euch bei uns unter conaction@condrobs.de oder auf IG condrobs_conaction.

Euer Team von ConAction

Zoowaerterin 29

Zoowaerterin

Stammkwickie
27 posts

03/09/19, 11:43 am
Ist eine Plage! Forsiert durch die Medien, fördert vieles zu Tage, den Kuchen, die Verzichtsgabe...
Du gibst alles auf, lebst nur noch mit ihr, sie macht Dich nur runter, Du dankst ihr dafür... Haarausfall, Probleme mit Organen, lasse Dir helfen, vergiss ihren Namen!

CoLd_DeAd_SoUl 21

CoLd_DeAd_SoUl

Superuser
877 posts

03/08/19, 05:48 pm
Unter Magersucht können diejenigen leiden, die aufgrund von Mobbing oder vom Partner gesagt bekommen haben, sie seien zu dick, jemand nahe stehendes aus der Familie verloren haben und keinen Anhaltspunkt mehr finden und somit keinen Appetit mehr haben.
Oder (was ich schlimm finde) eine Karriere als Model machen wollen und dafür hungern.

Schlecht genug finde ich schon, dass man so vertieft auf das Abmagern ist, sodass betroffene Menschen Oberhaupt nicht mehr erkennen, wie ungesund und krank das eigentlich aussieht.
Vor allem den Magen macht es zu schaffen, da er sich an eine einseitige Ernährung gewöhnt und der Körper nicht mehr auf natürliche Fette die als Bestandteile dienen eingestellt ist.
Im Krieg hatten die Menschen nichts zu essen und manche wollen freiwillig verhungern?
Für mich ist das schon eine Art Suizid.

Unregistered

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11/23/15, 11:44 am

 Ich denke, dass wenn man einmal in eine Essstörung geraten ist. Nie ganz davon weg kommt, sondern immer wieder mit den Gedanken und Essgestörten Verhaltensweisen kämpfen muss, die bei allem aufkommen, was mit essen zu tun hat. In unserer Gesellschaft ist es extrem schwierig ein gutes Selbstbild von sich zu bekommen. Überall wird einem gezeigt, wie man als Frau sein sollte, schlank, am besten wie ein Model, perfekte Haut, perfekte Kleidung, immer perfekt gestylt. Wie soll man da gesund werden?!

Ich bin selbst betroffene: Bulimie mit anorektischen Phasen.

Ich habe seit fast 3 Monaten nicht mehr erbrochen, aber der magersüchtige Teil ist immer noch da.

Die Gedanken und Verhaltensweisen wird man wahrscheinlich nie ganz los :/ Man muss eben immer stark bleiben und versuchen sich zu lieben, so lange bis man es verinnerlicht hat :)

Alles Liebe

Lichtwesen

 

 

Unregistered

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11/22/15, 08:00 am
Post from Lightning-- 22 :

Nein, nicht zwingend. Zum Beispiel kann ein Reizdarmsyndrom zu einer Anorexia führen, da durch die Schmerzen kein Hunger mehr verspürt wird. Das Reizdarmsyndrom kann auch durch eine Fehlbesiedlung von Darmbakterien ausgelöst werden und somit …

Ok, das weiß ich, deswegen hatte ich auch von Essstörungen geschrieben, von denen hier die Rede ist. Eine Anorexia entstanden durch ein Reizdarmsyndrom ist doch eher die Seltenheit.

Unregistered

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11/22/15, 07:53 am
Post from Lightning-- 22 :

Nein, nicht zwingend. Zum Beispiel kann ein Reizdarmsyndrom zu einer Anorexia führen, da durch die Schmerzen kein Hunger mehr verspürt wird. Das Reizdarmsyndrom kann auch durch eine Fehlbesiedlung von Darmbakterien ausgelöst werden und somit …

Eine Speiseröhrenentzündung kann auch dazu führen. 
Entzündete Speiseröhre -> Schmerzen und das Gefühl zu ersticken beim Essen. 
Wenn die Entzündung abgeklungen ist, verbindet man dennoch schlechte Erinnerungen mit dem Essen.
was zu Vermeidungsverhalten führt und die Nahrungsaufnahme größtenteils vermieden oder gar verweigert wird.

Lightning-- 22

Lightning--

Myth
4,572 posts

11/22/15, 02:51 am
Post:

Entstehen Essstörungen von denen hier die Rede ist nicht zwingend durch psychische Probleme?

Nein, nicht zwingend. Zum Beispiel kann ein Reizdarmsyndrom zu einer Anorexia führen, da durch die Schmerzen kein Hunger mehr verspürt wird. Das Reizdarmsyndrom kann auch durch eine Fehlbesiedlung von Darmbakterien ausgelöst werden und somit sind die psychischen Probleme kein Auslöser sondern nur eine Folge.

miau :3

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11/20/15, 05:46 pm
Post from Lightning-- 22 :

Magersucht ist keine einfache Sache, auch nicht, wenn sie älter wäre. Ich denke, die Klinik ist nur auf Essgewohnheiten spezialisiert und nicht auf mögliche psychische oder körperliche Krankheiten, die diese Magersucht auslösen. Wenn sie sich …

Entstehen Essstörungen von denen hier die Rede ist nicht zwingend durch psychische Probleme?

Unregistered

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11/18/15, 04:55 am

Magersucht (Anorexia nervosa) ist eine Essstörung, die vor allem bei Teenagern und jungen Erwachsenen vorkommt. Frauen trifft sie deutlich häufiger als Männer. Charakteristische Symptome sind: 

  • ein starker, selbst verursachter Gewichtsverlust bis hin zum Untergewicht: Magersüchtige hungern, vermeiden hochkalorische oder besonders fetthaltige Speisen, treiben exzessiv Sport, tun alles um ihr Gewicht zu senken.
  • die falsche Überzeugung, trotzdem noch zu dick zu sein: Auch wenn sie bis auf die Knochen abgemagert sind, sehen die Betroffenen an ihrem Körper noch etliche "Problemzonen", finden Speckpolster wo gar keine sind. Körperschemastörung nennen Mediziner dieses Phänomen.