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Übersicht / Glaube & Philosophie

Philosophische Fragen

  • 1352 Beiträge
Autor Beitrag

Modbot 45

Modbot

Mythos
362 Beiträge

10.02.12, 22:15 Uhr (geändert 08.04.17, 15:36 Uhr)

Der Originalbeitrag wurde vom Moderator neu eingestellt, da sich der User inzwischen abgemeldet hat.


Demokrit, Sokrates, Platon und Aristoteles haben sich mit vielen interessanten Fragen beschäftigt. Doch was sagt ihr dazu?

Was glaubt ihr ist der Grundstoff aus dem allen entstandt? Oder gab es mehrere?

Was geschah vor dem Urknall? Gibt es einen Gott?

Glaubt ihr wie Platon an eine "Ideenwelt", von der alle Lebewesen nur ein schlechtes Abbild sind? Hat der Mensch eine unsterbliche Meinung?

Eure Meinung würde mich sehr interessieren!

 

Anmerkung: Es wird hier NICHT nach dem Sinn des Lebens gefragt, sondern nach dem Urstoff allen Seins. Für Diskussionen über den Sinn des Lebens bitte hier entlang: https://www.kwick.de/forum/topic/430021/was-ist-der-sinn-des-lebens/

Velgar 46

Velgar

Legende
22.964 Beiträge

26.11.18, 18:25 Uhr
Beitrag von CobraKai 38 :

Unverständlichkeit bedeutet keine Tiefgründigkeit.

Meine Güte. Du stellst Dich echt an.

Das es kein allgemeingültiges "Perfekt" gibt, liegt doch auf der Hand!

Die Frage finde ich deswegen interessant, weil die Antwort je …

"Übrigens: Schau mal hier rein:"

Das HATTEN wir doch schon in der Luft zerrissen. Nur du kannst es dir mal wieder nicht merken.

 

 

Velgar

"Den Irren erkennt man an der Freiheit, die er sich gegenüber der Beweispflicht nimmt, an der Bereitschaft, überall Erleuchtung zu finden"
Umberto Eco: "Das Foucaultsche Pendel"

Velgar 46

Velgar

Legende
22.964 Beiträge

26.11.18, 18:24 Uhr
Beitrag von Ison 32 :

Welche Farbe bekommen Schlümpfe, wenn man sie würgt?

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Velgar

"Den Irren erkennt man an der Freiheit, die er sich gegenüber der Beweispflicht nimmt, an der Bereitschaft, überall Erleuchtung zu finden"
Umberto Eco: "Das Foucaultsche Pendel"

Ison 32

Ison

Dinosaurier
13.356 Beiträge

26.11.18, 07:57 Uhr

Welche Farbe bekommen Schlümpfe, wenn man sie würgt?

"Schmeichler sind Katzen, die vorne lecken, aber hinten kratzen"

Schau mich nicht in diesem Ton an ^^

CobraKai 38

CobraKai

Dinosaurier
8.125 Beiträge

15.11.18, 18:29 Uhr (geändert 15.11.18, 18:59 Uhr)
Beitrag von Velgar 46 :

Ich sags dir mal so, weil du das scheinbar nicht verstehst:

Unverständlichkeit bedeutet keine Tiefgründigkeit.

 

Du kannst halt nur Unverständlich und verwechselst das mit "tiefgründig". Oder "bedeutsam". Oder whatever.

Unverständlichkeit bedeutet keine Tiefgründigkeit.

Meine Güte. Du stellst Dich echt an.

Das es kein allgemeingültiges "Perfekt" gibt, liegt doch auf der Hand!

Die Frage finde ich deswegen interessant, weil die Antwort je nach Sichtweisen eines jeden Indivuums unterschiedlich ausfällt!

Ich könnte auch fragen ob die Frage perfekt gestellt ist! Oder ob ein Mensch der für Dich nicht perfekt ist für einen anderen Menschen sehr wohl perfekt ist!

Ich möchte an dieser Stelle die Ursprungsfrage nochmals vor Augen holen:

"Macht uns die Tatsache nicht perfekt zu sein nicht irgendwie doch perfekt?"

 

Übrigens: Schau mal hier rein:

Trick Nr. 4: Definitionen-Abfrage Fällt unter faule Tricks 10.gif

 

"Das größte Kommunikationsproblem ist, dass wir nicht zuhören um zu verstehen. Wir hören zu, um zu antworten"

Velgar 46

Velgar

Legende
22.964 Beiträge

15.11.18, 01:18 Uhr
Beitrag von CobraKai 38 :

Was dann wieder bedeutet, daß die Phrase nur die subjektive Bedeutung haben kann, die jeder einzelne ihr zumisst.

Geht es bei der Betrachtung meiner Frage nicht genau darum?

 

Für Dich ist es nur Pseudophilosophisches Bl…

Ich sags dir mal so, weil du das scheinbar nicht verstehst:

Unverständlichkeit bedeutet keine Tiefgründigkeit.

 

Du kannst halt nur Unverständlich und verwechselst das mit "tiefgründig". Oder "bedeutsam". Oder whatever.

Dabei ist dein Gefasel schlicht nur unverständlich.

Was nicht zuletzt daran liegt, daß du selbst es nicht erklären kannst oder willst.

 

Eigentlich solte dir das peinlich sein, daß du jedesmal so aufs Maul fliegst. Aber es liegt wohl in der Natur der Sache, daß Leuten wie dir sowas eben nicht peinlich ist.

 

 

Velgar

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Umberto Eco: "Das Foucaultsche Pendel"

CobraKai 38

CobraKai

Dinosaurier
8.125 Beiträge

09.11.18, 17:58 Uhr (geändert 09.11.18, 18:57 Uhr)
Beitrag von Velgar 46 :

"Ich tippe stark auf "Menschliches", also auf den Menschen und seine Eigenarten und Fähigkeiten im speziellen, also das er sich Hauptsächlich darauf beziehen wollte, wenn ich so zurück überlege was er als mal postete."

Vermutlich. Aber …

Was dann wieder bedeutet, daß die Phrase nur die subjektive Bedeutung haben kann, die jeder einzelne ihr zumisst.

Geht es bei der Betrachtung meiner Frage nicht genau darum? 3.gif

 

Für Dich ist es nur Pseudophilosophisches Bla Bla. Das ist ok!

 

"Oder bei "ausartender Philosophie"?"

Was immer das sein soll.

Ich denke er meint das so:

Nicht ausartend:

Auf wissenschaftliche Egebnisse aufbauende, leider nicht mehr greifbare, Denkergebnisse.

Ausartend:

Denkergebnisse die auf Denkergebnisse die auf Denkergebnisse die auf Denkergebnisse die auf Denkergebnisse wissenschaftlicher Ergebnisse aufbauen.

 

"Das größte Kommunikationsproblem ist, dass wir nicht zuhören um zu verstehen. Wir hören zu, um zu antworten"

Velgar 46

Velgar

Legende
22.964 Beiträge

08.11.18, 20:52 Uhr
Beitrag von Ignition 45 :

"Wenn zwei Spieler ein Spiel "Perfekt" beherrschen, kann keiner von beiden immer gewinnen, insofern die Spieler gegeneinander spielen."

Das hängt aber sehr vom jeweiligen Spiel ab.

Zwei Bowler, die jeweils ein perfektes Spiel ab…

"Ich tippe stark auf "Menschliches", also auf den Menschen und seine Eigenarten und Fähigkeiten im speziellen, also das er sich Hauptsächlich darauf beziehen wollte, wenn ich so zurück überlege was er als mal postete."

Vermutlich. Aber dann ist sein pseudotiefgründiges Geschafel erst recht unsinnig, denn in dem Kontext gibt es kein "perfekt".

 

"doch ich habe jemanden im Bekanntenkreis, der den Satz "Der Weg ist das Ziel" für Schwachsinn hält."

Es ist natürlich erstmal nur eine Phrase, schon klar. Was dann wieder bedeutet, daß die Phrase nur die subjektive Bedeutung haben kann, die jeder einzelne ihr zumisst.

 

"Für ihn und andere scheint die Frage von ihm dennoch interessant zu wirken, sonst hätte keiner kommentiert, oder gar geliked."

Um mal ein Zitat aus einem Film zu bringen: Manche Leute mögen auch Blutwurst.

 

"Bei "abgehobener Mathematik" gibt es da noch einen Funken bezug zur "Realität"?"

Hängt davon ab, was du damit meinst. Mußt du mal theoretische Physiker fragen oder Quantenphysiker, was sie mit "imaginären Zahlen" so machen. Wurzel aus minus eins und so.

 

"Oder bei "ausartender Philosophie"?"

Was immer das sein soll.

 

 

Velgar

"Den Irren erkennt man an der Freiheit, die er sich gegenüber der Beweispflicht nimmt, an der Bereitschaft, überall Erleuchtung zu finden"
Umberto Eco: "Das Foucaultsche Pendel"

Ignition 45

Ignition

Meister
446 Beiträge

05.11.18, 19:26 Uhr
Beitrag von Velgar 46 :

"Wenn zwei Spieler ein Spiel "Perfekt" beherrschen, kann keiner von beiden immer gewinnen, insofern die Spieler gegeneinander spielen."

Das hängt aber sehr vom jeweiligen Spiel ab.

Zwei Bowler, die jeweils ein perfektes Spiel abl…

"Wenn zwei Spieler ein Spiel "Perfekt" beherrschen, kann keiner von beiden immer gewinnen, insofern die Spieler gegeneinander spielen."

Das hängt aber sehr vom jeweiligen Spiel ab.

Zwei Bowler, die jeweils ein perfektes Spiel abliefern (i.e. 300) werden zwingend immer ein Unentschieden haben.

Zwei Scratchgolfer, die jedes Loch mit jeweils einem Schlag einlochen, können nur unentschieden spielen. (Haha, als ob es sowas gäbe...)

Genau das meinte ich ja, wenn zwei als perfekt geltende Spieler "ständig" gegeneinander spielen müssten, "Unentschieden" wäre das Ergebnis.

(Was ich nur anders formuliert hatte)

"Hat also "Perfekt" eine Spur von "Einzigartigkeit", und etwas von "Gewinnen", und zwar "immer"?"

Nein, eben nicht.

Selbst ein perfekter Skatspieler kann nicht immer gewinnen. Weil das Zufallselement der Verteilung der Karten dann das letzte Wort hat.

Wie sähe es da beim "Schach" beispielsweise aus?

Klar, bei Spielen, bei denen das "Element Zufall" eine Rolle spielt, ist es nicht sicher, dass ein perfekter Spieler immer gewinnen könnte, doch bei solchen, in denen kein "Würfel fällt", "die Windverhältnisse nicht entscheidend werden können", oder "Karten gemischt werden"?.

"Wenn ein Spieler als "perfekt" gilt, und, da man ja das ganze irgendwann nicht weiter auf die Spitze treiben kann, wenn nämlich ein Nachfolger, oder auch anderer daher kommt, und noch besser spielt, als der, der als "Perfekt" gilt, oder galt."

Abhängig vom Spiel. 300 ist die perfekte Punktzahl beim Bowling. Mehr gibbet nich.

Alle Alten, alle Asse und zwei Zehner dürfte je nach Ansage das Maximum beim Skat sein. Was nicht heißt, daß die Punktzahl je nachdem nicht besser sein könnte, wenn die Gegner "Contra" geben. Was sie bei dem Blatt kaum tun werden.

(*1) Ich meinte deshalb ein "immer gewinnen", solange dies bei Lebzeiten möglich ist. Ab einem gewissen Grad eines nicht mehr perfekt beherrschen war es einmal mit dem "perfekten Spielen".

Und aus dem Grund schrieb führte ich auch weiter aus, mit dem "Heute weiß man mehr als früher ---", siehe folgendes:

"Heute weiß man mehr darüber als früher. Führt also vermehrtes ( aktuelleres ) Wissen auch zu "Abwertung" von damaligen "Deutungen", oder auch "Erkenntnissen", sowie das "verschieben" in eventuelle Nicht-Relevanz?"

Sicher tut es das. Allerdings sehe ich da gerade nicht den Zusammenhang.

Wenn "Wissen" überholt wird, heißt das ja nicht, daß das vorherige "Wissen" bis zu dem Zeitpunkt tatsächlich richtig war. Es war da auch schon falsch. Bzw. da wir ja weiter fortschreiten, unvollständig.

Der Zusammenhang kann beim spielen auch ein "Wissensvorteil" sein. Wenn ein Spieler enorm viel über sein Spiel weiß, dann könnte er doch dazu in der Lage sein das Spiel immer zu gewinnen, bzw. "perfekt" zu spielen? (Unter Vorbehalt wegen (*1)   )
(Kommt natürlich auch mal wieder auf das Spiel an.)

"Wobei du dir ja nicht ganz sicher warst, in welchem Kontext genau der Spruch von ihm nun "greifen" soll?"

Wer weiß bei dem schon, was er sagen will? Er weiß es ja selbst nicht.

Ich tippe stark auf "Menschliches", also auf den Menschen und seine Eigenarten und Fähigkeiten im speziellen, also das er sich Hauptsächlich darauf beziehen wollte, wenn ich so zurück überlege was er als mal postete. 

Der Kontext in diesem Fall war ja gerade nicht das perfekte Spiel beim Bowlen. "Wenn man nicht perfekt bowlt, ist man vielleicht perfekt"? Da ist auch dem Letzten klar, daß es Bullshit ist.

Klar, doch ich habe jemanden im Bekanntenkreis, der den Satz "Der Weg ist das Ziel" für Schwachsinn hält. Ich teile zwar seine Meinung nicht, sondern deine Antwort, deshalb wollte ich dich nach der Meinung dazu fragen. (Siehe weiter unten (*2)  )

"Deshalb meinte ich ja, dass es drauf eine ziemlich einfache Antwort auf die nicht tiefgründige "Frage" gibt: Nämlich ein klares "Nein.""

Das wertet die schwachsinnige Frage unnötig auf. Denn sie ist unsinnig. Eine eindeutige Antwort spräche ihr eine Bedeutung zu, die sie inhaltlich nicht verdient.

Für ihn und andere scheint die Frage von ihm dennoch interessant zu wirken, sonst hätte keiner kommentiert, oder gar geliked.

 (*2)

"Genauso wie "Der Weg ist das Ziel", oder "Was war zuerst da, Huhn oder Ei"?"

Oh nein, keineswegs!

"Der Weg ist das Ziel" ist ja keineswegs sinnfrei. Wenn ich mich aufs Mopped schwinge, ist mit ziemlich wurscht, wo ich ankomme. Das "Ziel" auf der Karte ist nur der Orientierungspunkt. Entscheidend beim Touren ist meist nicht das Ankommen. Sondern die Tour. Beim Wandern ist das Wirtshaus am Ende zwar cool, aber nicht der Sinn der Übung. Dann hätte man auch mit dem Auto fahren können. Und beim Skifahren ist die Jausenstation auch nicht der Grund der Veranstaltung. Sonst hätte man ja auch gleich unten bleiben können.

Gut, die "Henne oder das Ei" ist was anderes. Wobei die Frage beantwortet ist: Eier gibts schon sehr viel länger als Hühner.

 

Das ist ja auch nicht, worum es bei diesem Bild geht. Sondern es geht um Kausalitäten, die es in der Realität manchmal so eben nicht gibt.

Bei "abgehobener Mathematik" gibt es da noch einen Funken bezug zur "Realität"?

Oder bei "ausartender Philosophie"?

"Um was sollte es sich bei ihrem Beitrag als Antwort zu dem vorangegangen Post handeln?"
Gar nicht so schwer, um Substanziell reduzierte, essentiell Antipragmatische Kunst. ;)
"Wie bitte?"
Ich hab einfach etwas hingeschmissen. :D

Velgar 46

Velgar

Legende
22.964 Beiträge

04.11.18, 20:19 Uhr
Beitrag von Ignition 45 :

"Interessanter?  -    finde ich, dass man die gestellte Frage theoretisch sehr einfach beantworten kann."

Findest du?

Da müßte man sich erstmal darauf einigen, was "perfekt" in diesem Kontext sein soll.

Da der Satz von i…

"Wenn zwei Spieler ein Spiel "Perfekt" beherrschen, kann keiner von beiden immer gewinnen, insofern die Spieler gegeneinander spielen."

Das hängt aber sehr vom jeweiligen Spiel ab.

Zwei Bowler, die jeweils ein perfektes Spiel abliefern (i.e. 300) werden zwingend immer ein Unentschieden haben.

Zwei Scratchgolfer, die jedes Loch mit jeweils einem Schlag einlochen, können nur unentschieden spielen. (Haha, als ob es sowas gäbe...)

 

"Hat also "Perfekt" eine Spur von "Einzigartigkeit", und etwas von "Gewinnen", und zwar "immer"?"

Nein, eben nicht.

Selbst ein perfekter Skatspieler kann nicht immer gewinnen. Weil das Zufallselement der Verteilung der Karten dann das letzte Wort hat.

 

"Wenn ein Spieler als "perfekt" gilt, und, da man ja das ganze irgendwann nicht weiter auf die Spitze treiben kann, wenn nämlich ein Nachfolger, oder auch anderer daher kommt, und noch besser spielt, als der, der als "Perfekt" gilt, oder galt."

Abhängig vom Spiel. 300 ist die perfekte Punktzahl beim Bowling. Mehr gibbet nich.

Alle Alten, alle Asse und zwei Zehner dürfte je nach Ansage das Maximum beim Skat sein. Was nicht heißt, daß die Punktzahl je nachdem nicht besser sein könnte, wenn die Gegner "Contra" geben. Was sie bei dem Blatt kaum tun werden.

 

"Heute weiß man mehr darüber als früher. Führt also vermehrtes ( aktuelleres ) Wissen auch zu "Abwertung" von damaligen "Deutungen", oder auch "Erkenntnissen", sowie das "verschieben" in eventuelle Nicht-Relevanz?"

Sicher tut es das. Allerdings sehe ich da gerade nicht den Zusammenhang.

Wenn "Wissen" überholt wird, heißt das ja nicht, daß das vorherige "Wissen" bis zu dem Zeitpunkt tatsächlich richtig war. Es war da auch schon falsch. Bzw. da wir ja weiter fortschreiten, unvollständig.

 

"Wobei du dir ja nicht ganz sicher warst, in welchem Kontext genau der Spruch von ihm nun "greifen" soll?"

Wer weiß bei dem schon, was er sagen will? Er weiß es ja selbst nicht.

Der Kontext in diesem Fall war ja gerade nicht das perfekte Spiel beim Bowlen. "Wenn man nicht perfekt bowlt, ist man vielleicht perfekt"? Da ist auch dem Letzten klar, daß es Bullshit ist.

 

"Deshalb meinte ich ja, dass es drauf eine ziemlich einfache Antwort auf die nicht tiefgründige "Frage" gibt: Nämlich ein klares "Nein.""

Das wertet die schwachsinnige Frage unnötig auf. Denn sie ist unsinnig. Eine eindeutige Antwort spräche ihr eine Bedeutung zu, die sie inhaltlich nicht verdient.

 

"Genauso wie "Der Weg ist das Ziel", oder "Was war zuerst da, Huhn oder Ei"?"

Oh nein, keineswegs!

"Der Weg ist das Ziel" ist ja keineswegs sinnfrei. Wenn ich mich aufs Mopped schwinge, ist mit ziemlich wurscht, wo ich ankomme. Das "Ziel" auf der Karte ist nur der Orientierungspunkt. Entscheidend beim Touren ist meist nicht das Ankommen. Sondern die Tour. Beim Wandern ist das Wirtshaus am Ende zwar cool, aber nicht der Sinn der Übung. Dann hätte man auch mit dem Auto fahren können. Und beim Skifahren ist die Jausenstation auch nicht der Grund der Veranstaltung. Sonst hätte man ja auch gleich unten bleiben können.

Gut, die "Henne oder das Ei" ist was anderes. Wobei die Frage beantwortet ist: Eier gibts schon sehr viel länger als Hühner.

Das ist ja auch nicht, worum es bei diesem Bild geht. Sondern es geht um Kausalitäten, die es in der Realität manchmal so eben nicht gibt.

 

"Man kann auch aus merkwürdigen, auch mal einfach gestrickten Fragen ein komplexes (Edit: interessantes - ) Thema machen. Ein kleiner Anreiz reicht manchmal bereits aus."

Oh, durchaus. Nichts und niemand ist so unsinnig, daß er nicht als schlechtes Beispiel dienen könnte.

 

Man kann sich in diesem Fall durchaus mit der Frage beschäftigen, was "perfekt" ist, ob es eine allgemeingültige Antwort gibt und ob dieser Begriff (abseits vom Bowlen etc.) überhaupt einen Sinn ergibt.

Abseits der dämlichen Eingangsfrage, die schon einen Widerspruch in sich enthielt.

 

 

Velgar

"Den Irren erkennt man an der Freiheit, die er sich gegenüber der Beweispflicht nimmt, an der Bereitschaft, überall Erleuchtung zu finden"
Umberto Eco: "Das Foucaultsche Pendel"