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Übersicht / Glaube & Philosophie

Buddhismus

  • 793 Beiträge
Autor Beitrag

Adracir 35

Adracir

Halbgott
463 Beiträge

10.07.05, 19:14 Uhr
Beitrag:
Der zitierte Beitrag wurde gelöscht.
Was hält uns im Innern zusammen, wofür leben wir, woran glauben wir? Auf der Suche nach Lebenssinn zieht es immer mehr Deutsche zum Buddhismus. Botschaft der fernöstlichen Religion: Finde zu dir selbst.

Eine gute Alternative zu Gott?

Die Philosophie aus dem Osten hat im Westen viele Erscheinungsformen, mit jedem nur denkbaren Grad von Ernsthaftigkeit. Wer an Gott nicht glauben mag und trotzdem religiös bleiben will, der ist bei Buddha offenbar gut aufgehoben. Keine andere Glaubensrichtung hatte in den vergangenen Jahrzehnten in Deutschland einen ähnlichen Zuwachs: Anfang der 1970er Jahre gab es hierzulande 15 buddhistische Gruppen, inzwischen spricht man von mehr als 300 unterschiedlichen Schulen und Strömungen, in denen Menschen meditieren, Bogenschießen für ein besseres Karma üben oder in Kleingruppen Sanskrit-Schriften lesen.

Das Interesse der Deutschen am Buddhismus wächst:

eure Meinung dazu würde mich sehr interessieren

Eines der gefährlichsten Geräusche, die man machen kann, ist laut denken
"My religion is very simple, my religion is kindness"

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Einsteiger
0 Beiträge
01.12.17, 09:35 Uhr

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Justadream 41

justadream

Superkwickie
2.676 Beiträge

30.11.17, 18:31 Uhr
Beitrag von Bourdalou 30 :

Naja, die Theravada-Buddhisten oder zumidnest deren Schule sehen das aber schon etwas anders als du. Da ist mit Wiedergeburt nicht nur das Ego gemeint sondern die tatsächliche Existenz. Drum gucken die ja acuh so dolle danach, dass sie tam bun…

Die dürfen das sehen wie sie wollen, das hat ja mit uns hier nichts zu tun, ich behalte mir vor mich direkt von der Quelle zu bedienen und das so zu sehen wie ich es für richtig empfinde. Genau das ist es ja auch was Buddha uns mit geben wollte, dass wir selbst, jeder einzelne für sich, prüft, ob das was er gelehrt hat wahr ist.

Mit den einzelnen Strömungen im Buddhismus hab ich mich daher auch "0"auseinander gesetzt. Ich vertrete, wenn überhaupt, hier dann eh nur das was ich darin wieder gefunden habe. Und das Schriftstück, ist ja eine Zusammenfassung eines Vortrags, mit verschiedenen Vertretern verschiedener Strömungen... und soll ja auch für ein Verständnis unter den verschiedenen Religionen dienen. In dem er zum Schluss kommt, es gibt eigentl. gar keinen Buddhismus bzw. Religion. Ich denke das zu verstehen ist sehr wichtig und dann erübrigt sich auch die Diskussion darüber.

Evangelisch und Katholisch sind doch auch nur verschiedene Interpretationen des gleichen Buches, naja nicht ganz, aber unterschiedlicher Auflagen des selben Buches.

It´s between the living and the dead

Bourdalou 30

Bourdalou

Praktikant
126 Beiträge

30.11.17, 12:31 Uhr
Beitrag von Justadream 41 :

Das es für Dich nicht so ganz passt, liegt bestimmt daran, dass Du gewisse Werte im Kopf hast die Dir beigebracht wurden, wahrscheinlich kenne ich das selbst so in der Art ganz gut, jedoch bleiben halt immer gewisse Zweifel im Raum, wenn man…

Naja, die Theravada-Buddhisten oder zumidnest deren Schule sehen das aber schon etwas anders als du. Da ist mit Wiedergeburt nicht nur das Ego gemeint sondern die tatsächliche Existenz. Drum gucken die ja acuh so dolle danach, dass sie tam bun machen und sich Pluspunkte fürs nächste wechseln der Manifestationen zu erscheffeln.

Nirvana markiert nur einen formalen Punkt, ab wann dieser ewige Kreislauf unterbrochen ist.

\edit: tpcoef {0.3} ==> komm mal zu Potte bzw. aus dem Quark...

Justadream 41

justadream

Superkwickie
2.676 Beiträge

28.11.17, 15:01 Uhr
Beitrag von Bourdalou 30 :

Dein Ansatz ist nicht ganz uninteressant, obschon er mit dem "Sterben" wie du es aus der Bibel zitiert hast, meiner Ansicht nach nicht viel gemein hat.

Nach chrsitl. Verständnis ist mit dem Tod, der ja der Sünde Sold ist, der geistige T…

Das es für Dich nicht so ganz passt, liegt bestimmt daran, dass Du gewisse Werte im Kopf hast die Dir beigebracht wurden, wahrscheinlich kenne ich das selbst so in der Art ganz gut, jedoch bleiben halt immer gewisse Zweifel im Raum, wenn man nicht gerade radikal blindgläubig ist! Das Du dies hinterfrägst, ist schonmal ein (guter) Ansatz um evtl. eine tiefere Wahrheit zu finden!

Wiedergeburt, Karma, Nirvana, das sind alles Begriffe die wir in der westl. Welt anderes interpretieren, zumindest mit allen denen, mit denen ich bisher darüber gesprochen habe. Wiedergeburt hat z.B. nichts mit dem Leben nach dem Tod zu tun, sondern ist eine Sache die mehrfach pro Minute passieren kann, ein EGO zu erzeugen, das ist Wiedergeburt. Karma heisst nicht, wer gutes tut, dem wird auch gutes widerfahren, Karma ist das Rad des Lebens und wer im Rad des Lebens wiedergeboren wird, der leidet, so lehrt es der Buddha. Nirvana heißt nicht, das man aufhört zu existieren, Nirvana heißt wörtl. übersetzt "kühl", was dann heißt einen kühlen Kopf zu haben und das erreicht man nur in dem man Selbstlos (Ego-frei) lebt. Der Weg dahin ist daher einfach sich stetig weiter abzukühlen, und seine EGO´s zu töten... daher heißt es auch, der Tod des Egos wird der beginn eines neuen Lebens sein. 

Dieser Ansatz, hat nichts mit Glauben an ein Paradis zu tun, das man nur erreichen kann, wenn man sein Leben lang gottgefällig gelebt hat, das Paradis ist nur einen kleinen Augenblick weit entfernt und man hat es schon erreicht, wenn man sich selbst nicht als ein Induviduum sieht, sondern als Teil des ganzen. Mit der Hölle ist das genauso, ich brauch nur ein Ego zu haben, das sich Einsam fühlt und schon schmore ich im Höllenfeuer (mittelalterlich betrachtet).

Ich schreibe das hier auch nicht um Dich oder andere davon zu überzeugen...mir ist das, ich sage einfach mal EGAL. Ich habe einfach etwas gelernt, so wie das 1+1 =2 ist. Und ich habe es erlebt und gesehen das es heilsam bzw. sinnvoll für mich ist das so zu leben/sehen. Dadurch hat sich dann einfach erstmal alles geklärt und es lebt sich so bedeutend einfacher, wenn man gewisse Lasten ablegt. Was wohl das Problem mit Gott ist den man ständig mit sich rumschleppen muss.

Für mich ist das sterben meiner menschlichen Hülle auch nur noch eine Veränderung, so wie wenn die Sonne aufgeht und es dadurch wärmer wird. Da ich Teil des ganzen bin, gehe ich auch nicht verloren oder werde nach dem Tod auch nicht in einer der beiden fiktiven Welten gefangen sein. Ich erachte es als sinnlos, sein ganzes Leben lang auf den Tod zu warten und auf den Einzug ins Paradis zu hoffen,... oder Dinge zu tun die mir nicht gefallen nur um einem Schöpfer zu gefallen zu wollen,...Dinge die dann zu dem führen, was Religionen in der Welt angerichtet haben und das auch immer noch tun. Beide Parteien schreieb "Gott will es" und schlachten sich dann untereinander ab... da bleibt echt nur noch die Hoffnung für diese verwirrten Seelen auf ein besseres Leben nach dem Tod!

 

 

It´s between the living and the dead

Bourdalou 30

Bourdalou

Praktikant
126 Beiträge

28.11.17, 12:29 Uhr
Beitrag von Justadream 41 :

Hier ein kleiner Auszug aus dem genannten Text.

 

Das Wort "Sterben" liefert ein anderes Beispiel.

In der Umgangssprache heisst "Sterben", dass die körperlichen Funktionen geendet haben, was die Art von Tod ist, die wir mit…

Dein Ansatz ist nicht ganz uninteressant, obschon er mit dem "Sterben" wie du es aus der Bibel zitiert hast, meiner Ansicht nach nicht viel gemein hat.

Nach chrsitl. Verständnis ist mit dem Tod, der ja der Sünde Sold ist, der geistige Tod gemeint: die ewige Gottferne und das dahinsiechen im Totenreich (auch Hades oder Hölle).

Im NT macht einer alles neu und baut eine Brücke zu Gott: durch Annahnme des Opfers, erbracht durch einen sündlosen, kann der Mensch wiedergebohren aus Wasser und Geist zum neuen Menschen werden, der sich dann in der erlauchten Gesellschaft Gottes aufhalten kann, wo die Sünde und damit der alte Mensch keinen Platz haben kann.

\edit: tpcoef {0.3} ==> komm mal zu Potte bzw. aus dem Quark...

Justadream 41

justadream

Superkwickie
2.676 Beiträge

27.11.17, 12:52 Uhr (geändert 27.11.17, 12:56 Uhr)
Beitrag von Bourdalou 30 :

"Es gibt keine Religion weil der Kern aller Religionen, der gleiche ist"

Dieser Kern mag für den Buddhissmus, Islam und div. animistische "Religionen"  der selbe sein, denn diese "Religionen" propagieren, dass man durch regelkonforme…

Hier ein kleiner Auszug aus dem genannten Text.

 

Das Wort "Sterben" liefert ein anderes Beispiel.

In der Umgangssprache heisst "Sterben", dass die körperlichen Funktionen geendet haben, was die Art von Tod ist, die wir mit unseren Augen sehen können."Sterben" jedoch, in der Sprache die Gott benützt, hat eine ganz andere Bedeutung.

Als er im Garten Eden zu Adam und Eva sprach und ihnen sagte die Früchte eines bestimmten Baumes nicht zu essen, "denn welches Tages du davon issest, wirst du des Todes sterben" (Gen.2:17). Adam und Eva assen jene Frucht, wir wissen aber, dass sie dabei nicht in der gewöhnlichen Bedeutung starben, wobei die Leute im Sarg enden.

Das heisst, ihre Körper starben nicht. Statt dessen starben sie in anderer Hinsicht, im Sinne der Dhamma-Sprache, den spirituellen Tod, viel schrecklicher als im Sarg begraben zu sein. Dies Schicksal, schlimmer als der Tod, war das Auftreten einer enormen Sünde in ihrem Geist, das heisst, sie begannen in dualistischer Weise zu denken - gut und böse, männlich und weiblich, nackt und bekleidet, Gatte und Gattin, und so weiter. Das Übermass an Gegensatzpaaren erschwerte die Pein so sehr, und ihr Gemüt wurde von so argem Leid überflutet, dass es unmöglich zu beschreiben ist.

All das wurde durch die Jahre weiter gereicht und jeder der in der heutigen Zeit lebt hat es geerbt. Die Konsequenzen sind so unheilvoll gewesen, dass die Christen dem ersten Auftreten von dualistischem Denken die Bezeichnung "Sündenfall" gaben. Diese ursprüngliche Sünde geschah erstmals bei diesem ersten Paar und wurde dann an alle Nachkommen weitergereicht, bis auf den heutigen Tag.

Das ist es was Gott mit dem Wort Tod meinte; wann immer wir die Frucht des Dualismus (vom "Baum der Erkenntnis von Gut und Böse") zu uns nehmen, müssen wir an Ort und Stelle sterben.

Das ist die Bedeutung von "Tod" in der christlichen Sprache.
"Tod" hat die gleiche Bedeutung in der Sprache des Buddha. Warum ist das so? Weil beide Religionen bezüglich Anhaften und Dualismus auf die gleiche Wahrheit hinweisen. Immer wenn dualistische Gedanken aufsteigen, ist Leid daran gebunden, das heisst Tod. Tod bedeutet das Ende von allem Guten, das Ende von Glückseligkeit, das Ende von Frieden, das Ende von allem was
der Mühe lohnt. Dies ist die Bedeutung von "Tod" in der Dhamma-Sprache. Die meisten von uns
sterben auf diese Weise mehrmals am Tag.

It´s between the living and the dead

Bourdalou 30

Bourdalou

Praktikant
126 Beiträge

24.11.17, 12:04 Uhr
Beitrag von Justadream 41 :

 

Namastè , meine Zeitgenossen!

 

1.

Was auch immer wir für Worte von uns geben,…

"Es gibt keine Religion weil der Kern aller Religionen, der gleiche ist"

Dieser Kern mag für den Buddhissmus, Islam und div. animistische "Religionen"  der selbe sein, denn diese "Religionen" propagieren, dass man durch regelkonformes Leben und das Tun guter Werke gerecht werden könne.

Das NT lehrt etwas völlig anderes: erst wenn man gerecht gemacht wird, von dem, der gerecht ist, passt alles. Aus sich selbst heraus vermag der Mensch nicht diesen Status zu erlangen.

Also ganz so gleichmacherisch sollte man nicht an die Sache rangehen, aber vermutlich kennt sich dieser Mönch nur mit dem Buddhismus so richtig gut aus.

\edit: tpcoef {0.3} ==> komm mal zu Potte bzw. aus dem Quark...

Justadream 41

justadream

Superkwickie
2.676 Beiträge

10.06.17, 01:40 Uhr

 

Namastè , meine Zeitgenossen!

 

1.

Was auch immer wir für Worte von uns geben,

wir sollten sie vorsichtig wählen,

weil Menschen sie hören und von ihnen beeinflußt werden!

 

2.

In dem Moment in dem wir in einer Auseinandersetzung Wut fühlen,

haben wir bereits aufgehört nach der Wahrheit zu streben

und haben begonnen nach uns Selbst zu streben!

 

3.

Im Himmel gibt es keine Grenzen zwischen Ost und West,

Menschen schaffen Grenzen mit ihrem Verstand

und glauben dann sie wären echt! 

 

4.

Ich sehe nie was getan wurde, aber ich sehe was noch da ist um getan zu werden.

 

9.gif

 

...

->

Ajahn Buddhadasa, buddhistischer Mönch *1967*, Bangkok

-> (sagte)

"Es gibt keine Religion weil der Kern aller Religionen, der gleiche ist"

 

https://www.youtube.com/watch?v=pEdhETSf8fk

 

Und weil der Mensch, nach selbst erstellten und religiös beeinflußten Regeln und Gesetzen lebt,

und materialistisch ist,... siehts dann halt eher so aus... das Ganze...

 

https://www.youtube.com/watch?v=wWSFQLg4ZFs

 

 

habt Qi!

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It´s between the living and the dead

Trischa_Sharon 56

Trischa_Sharon

Guru
59.687 Beiträge

08.06.17, 08:40 Uhr
Beitrag von Trischa_Sharon 56 :

Durch Menschenhand verunreinigt?  

Ohne Menschen würde es doch keine Religion geben.  

Ich vermisste immer noch eine Antwort auf meine Frage @Justadream

♥ Man muss mich nicht immer verstehen,lieb haben reicht ♥

____"Wir sind alle unsichtbar miteinander verbunden,nur der Verstand trennt uns."____ Zitat von Trischa_Sharon

♥ "Es gibt Menschen die die Welt verzaubern,einfach weil sie da sind." ♥