Post from Kunibert_112 38 :

Mal kurz vorweg, wer wirklich Interesse an einer Unterhaltung hat, bemüht wegen eines unbekannten Wortes ggf auch mal schnell ne Suchmaschine. simple as that :)

Davon ab, solange man sich nicht in Fachforen bewegt, darf meiner Ansicht …

Kurz auf die Fremdworte zuzurückzukommen, ich habe den Anspruch an mich selbst, Texte so zu schreiben, daß jeder ihn versteht, weil ich es zum respektvollen Umgang dazu zähle. Ja ich persönlich seh es so. In meinem Freundeskreis befinden sich viele Studierte, und auch sie sind in der Lage, sich einfach und verständlich auszudrücken. Und warum? Auch sie erachten es als Zeichen des respektvollen Umgangs. Mein Bruder, Dipl-Ing der physikalischen Technik sagt immer: Er wisse warum er sich nicht in sozialen Netzwerken bewegt, weil er sich nur ärgern müsse, über Arroganz, Intoleranz, und Möchtegerns. Auch er bevorzugt im privaten Umgang eine leicht verständliche Sprache. Beruflich, er ist selbständig, sieht es evtl anders aus, interessiert mich kaum. Ihm geht es gut, das zählt.
Zum Thema. Im großen und ganzen habe ich Deine aufgeführten Punkte schon angebracht, mangelnde Kommunikation, voreiliges abstempeln, und was ich noch ergänzen möchte, schnelles Handeln war gefragt. Da passieren auch Fehler. Drum meinte ich auch, wenn man es sich selbst eingesteht, ist es schwer zu beurteilen, ob und was man anders gemacht hätte. Ich habe meine Wahrnehmung, auch was mich selbst betrifft, zu beschreiben, insofern, warum ich auch mißtrauischer, sorgenvoller, etc geworden bin. Das kann und will ich nicht leugnen.
Zur AfD schreib ich nur soviel, sie war für mich nie wählbar, und wird es auch nicht sein.
Zu den Briten, ich finde schade, das es wohl zum Brexit kommt. Mir wäre lieber, sie würden in der EU verbleiben. Muß man abwarten, wie es da weitergeht.
Zum Thema Erdogan seh ich es auch, wie Du. Alles in allem, die Flüchtlingsfrage ist sehr komplex, auch das Thema Globalisierung, Digitalisierung, etc. Und die innerpolitischen Themen, Altersarmut, steigende Mieten, etc.
Mir kommt es so vor, die etablierte Politik ist überfordert, und so dümpelt alles vor sich hin. Sieht man auch beim Thema Klimawandel und Umweltschutz. Wir bräuchten dringend Vollzeitpolitiker, ohne diverse Nebenjobs, ohne Parteienspenden, ohne Lobbyismus, dafür durchaus wesentlich größeres Gehalt, damit auch Spitzenkräfte in die Politik gehen, und auch neutral ihre Arbeit tun, nach bestem Wissen und Gewissen, ohne sich durch anderweitige Aufgaben, wie z.B. Nebenjobs, beeinflußbar machen. Eigentlich sollte der Job eines Politikers ausgelastet damit sein, für Volk und Vaterland das Beste erreichen zu wollen, und alles zu tun, um dem Allgemeinwohl zu dienen, und nicht irgendwelch Klientel!