Beitrag von Tina4911 49 :

Mir ginge es darum, den Täter "ranzubekommen", ja. Aber auf dem rechtlichen Weg. Dass es immer auch Freisprüche aus Mangel an Beweisen gibt: ja, weiß ich. Oder dass die Ermittlungen eingestellt werden. "In dubio pro reo" gilt nun mal in unse…

Es tut mir leid, aber ich verstehe Deine Argumentation überhaupt nicht. Und: Du fällst Deinen Geschlechtsgenossinnen noch in den Rücken.

Welches Geschlecht gilt als das Schwächere und welches Geschlecht wird begeehrt? Schwierige Frage, gell. Ich habe sie gestellt, weil die Welt voll ist von sexueller Ausbeutung von Männern gegenüber Frauen und das vermutlich schon solange, seit es Menschen gibt.

Vergewaltigung in der Ehe ist erst seit 1995 in Deutschland strafbar. Die Frauenhäuser waren davor voll und sind heute noch voll. Warum wohl? Viele Frauen sind nicht nur von Ihrer Arbeitsstelle abhängig, sondern auch von Ihren Ehemännern. Je nach Konstellation.

In der Huren;- und Drogenszene gibt es keine weiblichen Bosse. Die Frauen sind abhängig von Männern und du nimmst die Täter in Schutz?

Kann ich nicht verstehen und wenn es Einzelfälle geben sollte, die sich nicht so verhalten, dass der Mann der Täter ist, dann ist das die Ausnahme und daraus kann man doch keinen Präzedenzfall machen.

Deine Argumentation ist deshalb verkehrt, weil du in diesem Kontext an der völlig falschen Stelle anfängst. Der Beginn ist, dass ein Mann Grenzen überschreitet und keinen einvernehmlichen Sex erzwingt. Das ist ein Straftatbestand und muss immer angezeigt werden, nach meiner Meinung.

Wenn Dir ein Flüchtling die Geldbörse stiehlt, denkst du Dir dann auch. Na ja, der arme Flüchlinge hat ne Familie zu Hause und kaum zu essen. Da lasse ich mir die Geldbörse doch mal gerne stehlen. Ich habe nix gegen Flüchtlinge und Hilfe wäre manchmal gut, aber nicht so.

Du nimmst erst auf die Belange des Täters Rücksicht, als das ganz klare Vergehen an der Frau zu verurteilen. Es ist ja nicht falsch, was du anführst, nur nicht im rechtlichen Sinne.