Beitrag von Nihim 22 :

Man könnte sogar soweit gehen zu sagen, dass die Flüchtlinge eigentlich eher ein Anrecht auf Sozialleistungen hätten, da sie nicht in der gesellschaftlichen Pflicht stünden, die Nutzung der solidargemeinschaftlich finanzierten Dienstleistungen (…

Die Pflegekosten der alten Frau, die hypothetisch 40 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt hat, sind doch nun von den Steuern überhaupt nicht betroffen. Auf gut deutsch: die Oma hatte vor den Flüchtlingen nicht eine Minute Pflegezeit mehr zu erwarten. Die wird ausschließlich zur Stimmungsmache benutzt. Darum ging es mir.

Der Riss durch die Gesellschaft ist mir auch bewusst. Ich denke aber, der ist weniger durch Fakten begründet als durch diffuse Ängste. Denen muss man begegnen, die sollte man auch sehr ernst nehmen und weder mit "wir werden alle Asylanträge ablehnen und die Leute wieder mit einem Schlauchboot aufs Mittelmeer jagen" noch mit "wer da Angst hat, ist ein Nazi!" abbügeln. Auch Kontrollen und Registrierung finde ich sehr notwendig, eine zügige Entscheidung und ggf schnelle Ausweisung, wenn kein Asylanspruch besteht.