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aus Donzdorf √

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Kakà und Inzaghi schreiben Geschichte

Die Qualifikation fürs Achtelfinale der UEFA Champions League ist für den AC Milan nach drei Endspielteilnahmen in den letzten fünf Jahren lediglich Routine. Dennoch war der 1:0-Sieg über Celtic FC, durch den sich die Rossoneri in der Gruppe D den ersten Platz sicherten, zumindest für Kakà und Filippo Inzaghi ein besonderes Spiel.

Kakà geehrt
Was die Begegnung für beide so besonders gemacht hat? Vielleicht, dass Kakà von den uefa.com-Nutzern zum Spieler des Spiels gewählt wurde und Inzaghi den Siegtreffer erzielt hat? Falsche Antwort – das ist für die beiden Alltag. Allerdings war es das erste Spiel für Kakà, nachdem er mit dem Goldenen Ball als Fußballer Europas ausgezeichnet wurde. Diesen zeigte er vor dem Spiel stolz den Milan-Tifosi. Und Inzaghi schoss sich mit seinem 63. Europapokaltreffer in der 70. Minute an Gerd Müller vorbei zum erfolgreichsten Torschützen aller Zeiten in UEFA-Vereinswettbewerben.

Usergrafik   Das mein Name nun in der Liste der Sieger steht, ist eine große EhreUsergrafik   

"Große Ehre"
uefa.com traf sich, einen Tag nachdem er den Ballon d'Or gewonnen hatte, mit Kakà auf dem Mailänder Trainingsgelände in Milanello. Als er den Raum betrat, hatte er die Trophäe in einer schwarzen Tasche dabei. "Es ist eine große Ehre, meinen Namen auf diese Art und Weise in die Geschichte des Fußballs zu schreiben", sagte er uns. "Es ist eine sehr wichtige Auszeichnung in Europa und ich würde sogar sagen, die wichtigste, die ein Fußballer alleine gewinnen kann. Das mein Name nun in der Liste der Sieger steht, ist eine große Ehre."

Milans Legenden
Der Brasilianer ist der sechste Milan-Spieler, der die Trophäe nach Gianni Rivera, Ruud Gullit, Marco Van Basten (dreimal), George Weah und Andriy Shevchenko gewinnen konnte. Schlüssel zu diesem Erfolg waren mit Sicherheit seine zehn Tore in der UEFA Champions League, mit denen er Milan zum Titel schoss. "Um Preise wie den Ballon d'Or zu gewinnen oder UEFA-Klub-Fußballer des Jahres zu werden, muss man in der Champions League sehr gut spielen, besonders in einem Jahr ohne Weltmeisterschaft oder Europameisterschaft. Die Champions League war letztes Jahr definitiv der wichtigste Titel und wir haben ihn geholt."

Verantwortung
Kakà wird im nächsten Jahr zum ersten Mal Vater und hat bereits bekannt gegeben, Theologie studieren zu wollen, um eines Tages evangelischer Pfarrer zu werden. Sein Hunger nach weiteren Erfolgen auf dem Rasen ist aber noch lange nicht gestillt. "Auf diesem Level zu sein bedeutet, dass ich die nötige Qualität habe und sie halten kann, wenn ich hart arbeite. Das ist für mich eine große Verantwortung, die ich aber mag, da es eine Herausforderung ist. Nächstes Jahr will ich all die Titel gewinnen, die ich dieses Jahr gewonnen habe. Das ist meine neue Herausforderung."

"Alles wiederholen"
Genau da will Kakà in der Zukunft weiter machen. "Ich habe immer gesagt, dass ich ein Aushängeschild dieses Vereins werden möchte, einer der Anführer und der Kapitän, mit Respekt vor der Hierarchie im Team. Paolo Maldini ist für mich ein großes Vorbild. Aber nicht nur er. Es gibt viele Spieler hier, die alles gewonnen haben, aber immer noch den gleichen Siegeswillen haben. Mit 25 habe ich nun bereits fast alles in meiner Karriere gewonnen. Das will ich jetzt alles wiederholen." Den nächsten Titel kann er schon in diesem Monat in Japan bei der FIFA Klubweltmeisterschaft gewinnen, bei der Milan antritt. "Es ist der letzte große Titel, der mir noch fehlt. Genauso geht es meinen Teamkollegen, auch den italienischen Nationalspielern, die letztes Jahr die Weltmeisterschaft gewonnen haben."

Inzaghis Rekord
Zu denen gehört auch Inzaghi, der nach dem Celtic-Spiel mit uefa.com über seinen Rekord gesprochen hat. Wie auch Kakà gibt sich der 34-Jährige mit dem Erreichten noch lange nicht zufrieden. "Es ist ein tolles Gefühl, besonders weil ich es im San Siro vor unseren Fans geschafft habe. Nun werde ich versuchen weiterzumachen und viele Tore zu schießen, denn viele der Spieler, die in der Rangliste hinter mir stehen, sind jünger als ich und werden noch einige Möglichkeiten haben, mich einzuholen."

Erstes Tor
Viele Spieler erinnern sich nicht mehr an die vergangenen Tore oder Spiele – nicht so Inzaghi. Wenn man ihn interviewt, sollte man mit den Zahlen nicht durcheinander kommen. Er erinnert sich an all seine Europapokaltore. Auch an das erste, das er am 28. September 1995 erzielte, als er mit Parma FC 2:0 gegen das albanische Team KS Teuta gewann. "Ich kann mich noch gut an das Tor erinnern", sagte er. "Es war sehr wichtig, denn es war mein erstes Europapokaltor und ich habe es in der letzten Minute geschossen. Ich glaube nicht, dass man jemals sein erstes Europapokaltor vergisst."

Triumph in Athen
"Meine Lieblingstore sind auf jeden Fall die beiden, die ich in Athen erzielt habe", ergänzte er. "Darüber gibt es überhaupt keinen Zweifel. Ich möchte mich bei allen Klubs bedanken, für die ich gespielt habe und bei allen Mannschaftskollegen." Bei Kakà kann er sich für den zweiten Treffer bedanken. Der Brasilianer sprengte mit einem tödlichen Pass die Abwehr von Liverpool FC, so dass Inzaghi nur noch abschließen musste. Das war bei seinem unfassbaren Torinstinkt natürlich kein Problem, so dass der Treffer von Inzaghi gleichbedeutend mit dem siebten Titel in der Königsklasse für Milan war. Kakà und Inzaghi sind zwar zwei total unterschiedliche Spielertypen, aber von den gegnerischen Verteidigern gleichermaßen gefürchtet. Man kann davon ausgehen, dass beide noch mehr von diesen unvergesslichen Wochen erleben werden.

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