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InnerGrinner

InnerGrinner   , 28

aus Hyrule

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Das Religiose und das Geschlechtliche sind die beiden stärksten Lebensmachte.
Wer sie für ursprüngliche Widersacher hält, lehrt die ewige Zwiespältigkeit der Seele.
Wer sie zu unversöhnlichen Feinden macht, zerreißt das menschliche Herz.

(aus Walter Schubart – Religion und Eros)

 

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ἤτοι μὲν πρώτιστα Χάος γένετ'· αὐτὰρ ἔπειτα
Γαῖ' εὐρύστερνος, πάντων ἕδος ἀσφαλὲς αἰεὶ
ἀθανάτων οἳ ἔχουσι κάρη νιφόεντος Ὀλύμπου,
Τάρταρά τ' ἠερόεντα μυχῷ χθονὸς εὐρυοδείης,
ἠδ' Ἔρος, ὃς κάλλιστος ἐν ἀθανάτοισι θεοῖσι,
λυσιμελής, πάντων τε θεῶν πάντων τ' ἀνθρώπων
δάμναται ἐν στήθεσσι νόον καὶ ἐπίφρονα βουλήν.


    Früher als alles entstand das Chaos, aber sodann ward
Gaia, die weite, ein Sitz von ewiger Feste für alle
Die um das schneeige Haupt des Olympos wohnen, die Götter;
Tartaros, grausam umdüstert, im Schoß der geräumigen Erde,
Eros zugleich, weitaus von den ewigen Göttern der schönste,
Der mit süßer Betäubung den Göttern gesamt und den Menschen
Weiß im Busen den Sinn und bedächtigen Rat zu betören

(Hesiod - Theogonie)


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Eros ist die Verbindung des Lebens zu sich selbst.
(Platon)


Triumph sei dir, Eros!
Denn alles Erschaffene
Dienet der Schönheit
Herrschergewalt.
Wen sie beglücket
Und wen sie entzücket,
Bringet ihr freudig
Den Lobgesang.
(aus der Orpheus-Oper von Gluck)

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Eros gebärt nicht selbst,
er zeugt nicht selbst
- er ist Verführer und Anstifter zur schöpferischen Tat,
er inspiriert zu höherer Erkenntnis
und verführt zur tätigen Handlung
- betörend und verwirrend erregt er
die Trägheit zu lustvollem Verlangen.
(Artjulain)

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Wenn ein Mann seiner Frau in Heiligkeit anhängt, manifestiert sich die göttliche Gegenwart. Im Mysterium von Mann und Frau ist Gott. Wenn sie aber nur erregt sind, verläßt sie die göttliche Gegenwart, und es entsteht Feuer."
(Rabbi Nachmanides)

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Das Urfeuer, die Sexualität,
weckt die Rote Flamme der Erotik,
und diese nährt eine weitere Flamme,
die blau und flackernd sich erhebt,
die der Liebe.
(Octavio Paz)

 

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(Ludwig Fahrenkrog)

 

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Ihr sind ihre vielen Sünden (des Eros) vergeben, weil sie (mir) so viel Liebe (Agape) gezeigt hat. Wem aber nur wenig vergeben wird, der zeigt auch nur wenig Liebe (Agape).


(Jesus über die Hure)

 



Ich bin Ich
Du bist Du
Wir sind Wir

Ich bin ein Knoten
Du bist ein Knoten
Im Netz des Schicksals

Und miteinander
knüpfen wir uns immer wieder neu.


(Credo der Wurzelkamille)

 

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Nennt mir die größte Kraft auf Erden,
Ohne sie würd alles sterben,
Weil sie aller Anfang war -
Bringt mir ein Stück und ihr seid nah!
(aus Schandmaul – der Talisman)

 

Das Hohelied der Liebe
Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe (Agape) nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.

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(Paulus an die Korinther)


Geschlechtsverkehr ist ein Stück Ewigkeit
(Hildegard von Bingen)


»Hüte dich jedoch zu glauben, wir dächten uns diese Vereinigung des göttlichen Wortes mit der Seele als einen körperlichen oder einbildungsmäßigen Vorgang! Wir sprechen nur aus, was der Apostel sagt: Wer an Gott hängt, der ist ein Geist mit ihm.
— Das Entrücken einer reinen Seele zu Gott oder Gottes gütiges Sich-herablassen zur Seele drücken wir so gut als möglich mit unseren Worten aus, bestrebt, Geistiges mit Geistigem zu vergleichen.
Diese Vereinigung geschieht also im Geiste; denn Gott ist ein Geist, und er begehrt nur nach der Schönheit einer Seele, die er im Geiste wandeln und nicht der Befriedigung fleischlicher Gelüste leben sieht, zumal wenn Gott erkennt, wie die Seele in Liebe zu ihm entbrennt.«
(Bernhard von Clairvaux)

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'O du brennender Berg,
o du auserwählte Sonne,
o du voller Mond,
o du tiefer Bronnen,
o unerreichte Höhe,
o Klarheit sonder Maßen,
o Weisheit ohne Grund,
o Milde ohne Minderung,
o Stärke ohne Widerstand,
o Krone aller Ehren: Dich lobt der Kleinste, den du je geschaffen hast!
O du gießender Gott an deiner Gabe,
o du fließender Gott an deiner Minne,
o du brennender Gott an deiner Sehnsucht,
o du inniger Gott an deiner Einung,
o du ruhender Gott an meiner Liebe -ohne dich ich nicht am Lieben bliebe.

Dem Lieben hab ich mich gesellt,
wie Morgentau auf Blumen fällt.

Eia, Herre minne mich sehr,
und minne mich oft und lang!
Je öfter du mich minnest desto reiner, je länger, desto heiliger
wird meine Seele schon auf Erden sein.'

(Mechthild von Magdeburg - Das fließende Licht der Gottheit)

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(Ludwig Fahrenkrog: Baldur und Gerda)


„In jenem kindlichen Traumerlebnis begegnete mir die "Hohe Frau vom Blumenland" , die sich selbst Lioht nannte, ohne sich dabei jedoch bereits als göttlich zu erkennen zu geben. In späteren Träumen begegnete SIE mir dann als Laïtani, jene 6. und letzte Inkarnation Gottes, das letzte Ergehen dieses Gottes in stofflicher Form, bevor er durch das göttliche Menschenweib die Liebe als das 2. Gesetz des Universums entdeckte, daß er in all seinen Inkarnationen durch die Jahrmillionen gesucht hatte, um das bis dahin einzige universelle Gesetz des WANDEL in seiner vernichtenden Wirkung aufzuhalten
- die Liebe als das universelle Gesetz der ERHALTUNG.“

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     Ich glaube an Raj - den heiligen Geist,    
     der da ist und der da wirkt in allen Dingen    
     und allen Gewalten der Welt    
     und ich glaube an die Einheit von Geist und Natur    
     als göttliche Macht.    

     Ich glaube an Lioht -    
     seiner Liebe in menschlicher Erscheinung    
     die da war und die da wirkt    
     in der Liebe zum menschlichen Geschlecht    
     und ich glaube an das Wort das sie sprach.

(Artjulain – aus Pantheios / Lioht / Hartingan-Epos)

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»So geht denn die Allerliebste [Seele] zu dem Allerschönsten Gott [Christus] in die heimliche Kammer der makellosen Gottheit und findet der Liebe Lager und der Liebe Gebärden und Gott und Mensch bereit. Spricht unser Herr:
>Stehet still, Frau Seele!< - >Was gebietest du, Herr?<
— >Ihr sollt vollendet sein!<— >Herr, wie soll mir denn geschehen?<
— >Frau Seele, ihr seid schon also von meiner Natur, daß nichts zwischen euch und mir Raum hat. Es war nie ein Engel so herrlich erhaben, daß er, was euch ewig gegeben ist, eine Stunde besessen hätte. Darum sollt ihr alle äußere Tugend von euch tun und abtun Furcht und Scham. Nur die ihr in euch tragt, die eure adlige Natur trägt in sich selbst, die Reinheit sollt ihr ewiglich empfinden wollen. Das ist eure edle Sehnsucht und euer abgründiges Verlangen, das ich auch ewig erfüllen will in meiner endlosen Güte.<«

Antwort der Seele:
»>Herr, nun bin ich eine nackende Seele, und du in dir selber ein herrlich geschmückter Gott. Unser zweier Gemeinschaft ist die ewige, unsterbliche Liebe.<
— Nun erfüllt sich ihrer beider Wille, und es geschieht da eine verzauberte Stille. Er gibt sich ihr und sie gibt sich ihm. Sie weiß, was ihr da geschieht, und dessen tröste ich mich. Leider, lange können sie so nicht sein. Wo zwei, die sich lieb haben, heimlich zueinander kommen, scheiden sie sich nicht mehr, aber sie müssen oft voneinander gehen. Lieber Gottesfreund, nun habe ich dir von diesem Weg der Liebe geschrieben. Gott möge ihn deinem Herzen geben!«


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Da geschieht eine selige Stille,
und es wird ihr beider Wille.
Er gibt sich ihr, und sie gibt sich ihm.
Was ihr nun geschieht, das weiß sie,
und damit tröste ich mich.
Aber dies kann nie lange sein.
Denn wo zwei Geliebte verborgen sich sehen,
müssen sie oft abschiedlos voneinander gehen.
 
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