Samstag, 27.10.2007

Mobbing in der Schule weit verbreitet

Schüler sind deutlich häufiger von Mobbing betroffen als oft vermutet. In einer Umfrage gaben 54 Prozent von 2000 Jungen und Mädchen an, innerhalb von zwei Monaten mindestens einmal gemobbt worden zu sein, teilt die Universität Koblenz-Landau mit.

An Schulen wird beleidigt, ausgegrenzt, geschlagen.
Quelle: Konstantin Gastmann / pixelio.de

„Selbst wenn man bedenkt, dass vermutlich Betroffene eher an der Befragung teilgenommen haben als Nicht-Betroffene, müssen diese Zahlen bedenklich stimmen", sagte der Projektleiter Prof. Reinhold Jäger.

Während in der Grundschule vor allem beleidigt, ausgegrenzt und geschlagen wird, sind ältere Schüler den Angaben zufolge vor allem vom sogenannten Cyber-Mobbing betroffen. Damit sind unter anderem Gerüchte und Beleidigungen gemeint, die über Instant Messaging in Umlauf gebracht werden. Ab der achten Klasse sei diese Mobbing-Form am häufigsten. Insgesamt sind knapp 20 Prozent aller Schüler vom Cyber-Mobbing betroffen.

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