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Ninivee

Ninivee , 28

from Pforzheim

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Erich Fromm über die Liebe..

  • 09/10/11 2:47 pm

Wenn ich einen Menschen wahrhaft liebe, so liebe ich alle Menschen, so liebe ich die Welt, so liebe ich das Leben. Wenn ich zu einem anderen sagen kann: "Ich liebe dich", muß ich auch sagen können: "Ich liebe in dir auch alle anderen, ich liebe durch dich die ganze Welt, ich liebe in dir auch mich selbst."


Buddah:

  • 02/24/11 12:48 pm

„Glaube nicht an irgendetwas einfach nur, weil du es gehört hast.Glaube nicht an irgendetwas einfach nur, weil viele darüber sprechen. Glaube nicht an irgendetwas einfach nur, weil du es in einem religiösen Buch geschrieben fandest. Glaube nicht an irgendetwas nur wegen der Autorität deiner Lehrer und der Alten. Glaube nicht an Traditionen, weil sie über viele Generationen überliefert worden sind. Wenn du aber beobachtet und analysiert hast, wenn du zu der Auffassung gelangt bist, dass etwas vernünftig ist und zum Guten hinführt und dem einzelnen und der Allgemeinheit nützt, dann akzeptiere es und lebe dementsprechend.“


aus "Jenseits - welten" von "James van Praagh"

  • 12/16/10 2:34 am

 

Erinnerungen an unser wahres Selbst

 

Wär nicht das Auge sonnenhaft,

die Sonne könnt es nie erblicken.

Läg nicht in uns die Gottes eigne Kraft,

wie könnt`uns Göttliches erquicken.

JOHANN WOLFGANG VON GOETHE,

Zahme Xenien III

 

Wir leben am Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts in einer Zeit voller unglaublicher Durchbrüche in Wissenschaft und Technik, die uns globale Kommunikationsmöglichkeiten, die Gehntherapie und viele andere Errungenschaften bescheren. Nie zuvor waren Menschen so gut miteinander vernetzt wie heute, und doch erscheinen sie einsamer denn je. Wohin wir unseren Blick auch wenden, überall sehen wir unausgefüllte, unglückliche Menschen. Sie wirken roboterhaft und mit sich selbst beschäftigt, und es scheint, als würden sie das Leben wie eine Routineveranstaltung absolvieren.

Andere sind Sklaven ihrer Wut, Krankheit, Depression; im Griff von Angst, Gier oder Hass. Warum ist das so? Ich glaube es liegt an dem Wertesystem unserer Gesellschaft, das auf Illusionen und falschen Vorstellungen gründet. Wir haben gelernt, die Jagd nach Geld für etwas Großartiges zu halten und zu glauben, dass Reichtum ein Synonym für Glück und Zufriedenheit ist. Materieller Wohlstand heißt Macht, und Macht heißt Erfüllung - diese Gleichung ist uns eingeimpft worden. Beten wir aber die Götzen Macht und Geld an, müssen wir uns von der Gesellschaft gleichzeitig permanent unsere eigene Unzulänglichkeit vor Augen führen lassen.

Und wie sieht es mit jenen aus, die in Macht und Würden sind? Immerzu setzten wir Menschen auf ein Podest und erwarten von ihnen, perfekt zu sein; sind sie es nicht, fühlen wir uns betrogen. Wir geben unsere Macht an andere ab, und setzten diese sie anders ein, als es uns lieb ist, fühlen wir uns als Opfer. Haben wir uns erst einmal selbst in die Rolle des Opfers manövriert, ruft das Vergeltungsgefühle wach, deren Schwingungen uns in einen Teufelskreis ziehen. Empfinden wir nämlich Angst, Ärger und Widerwillen, so ziehen wir Situationen an, die neuerlich Angst, Ärger und Wiederwillen auslösen. Je mehr wir unser Bewusstsein auf die äußere Welt richten, desto weiter entfernen wir uns vom geistigen Weg.

Die Welt leidet an einem massiven spirituellen Defizit - einem Hunger, der nicht gestillt wird. Im Idealfall sollte uns die Religion das Tor zu unserer Spiritualität öffnen, doch allzu oft ist dies nicht der Fall. Es reicht nicht, zur Kirche zu gehen, zu beten, zu singen, zu predigen und Geld zu spenden, um spirituell zu sein. Wir müssen die geistigen Prinzipien verstehen und sie in unserem Alltag in die Tat umzusetzen. Leider sind die von den Religionen gelehrten Wahrheiten durch persönliche Interpretationen derart verzerrt, dass die Angst vor Gott an die Stelle der Gottergebenheit getreten ist. Es bleibt einem jeden von uns überlassen, die Wahrheiten von den Dogmen - die Spreu vom Weizen - zu trennen.

Menschen mit spiritueller Ausrichtung sind von jeher Freigeister gewesen, doch von ihnen einmal abgesehen hat die überwiegende Mehrheit der heutigen Bevölkerung ihre wahre Identität vergessen. Alle suchen nach Glück, Liebe und Freude, doch die meisten Menschen tun dies außerhalb ihrer selbst. Sie erkennen nicht, dass wir - obgleich wir in einer materiellen Welt leben und physische Empfindungen haben - tief in unserem Innern etwas viel Absoluteres, Mächtigeres tragen.

Wir sind nicht hier, um uns von dem Glaubensgrundsätzen einer Gesellschaft versklaven zu lassen, die die niederen, negativen Aspekte der irdischen Persönlichkeit hervorkehrt. Wir müssen aufhören, unser Leben auf Schuld, Sorgen und Angst aufzubauen.

Es ist an der Zeit, uns wieder mit der Bedeutung Gottes vertraut zu machen und uns als spirituelle Wesen des Lichts und der Liebe zu verstehen.

Wir sind ein göttlicher Funke, und wir werden es immer sein. Dies dürfen wir nie vergessen. Unsere Heimat ist der Himmel, und auf die Erde kommen wir nur, um unsere Hausaufgaben zu machen. Die irdische Existens ist etwas Vorübergehendes. Der Schlüssel zu einem glücklichem Leben liegt im Bewusstsein unseres spirituellen Erbes. Wer seinen Alltag bestreitet, ohne das Geistige aus dem Auge zu verlieren, widmet sein Leben der Wahrheit.

Der Körper ist nichts als eine Ansammlung von Knochen, Geweben und Organen. Aus sich selbst heraus kann er nicht existieren. Erst die Seele haucht ihm Leben ein und erweckt ihn zum kreativen Ausdruck. Gewinnt unser spirituelles selbst die Oberhand, eröffnet sich uns das Leben in seiner ganzen Fülle.

Um uns an der geistigen Welt ein Beispiel zu nehmen, müssen wir anfangen, für jeden Aspekt unseres Daseins die Verantwortung zu übernehmen. Wir und nur wir allein können etwas an unserer Art zu denken und zu handeln ändern.

Ringen wir uns - und wenn es uns noch so schwierig erscheinen mag - zu positiven, auf inneres Wachstum ausgerichteten Entscheidungen durch, nehmen wir die Zügel unseres Lebens in die Hand. Dann sind wir unserem Schicksal nicht mehr hilflos ausgeliefert. Um zu erwachen und uns wieder mit unserer Seelenessenz zu verbinden, müssen wir unsere <spirituellen Muskeln> trainieren, und am besten gelingt dies mit Hilfe der Meditation.


"Bibel und Gott"

  • 12/07/10 4:18 am

Ich kanns einfach nicht glauben das man Gott für die Religionen oder die "heiligen Texte" verantwortlich macht.. Könnt ihr denn nicht verstehen das der unwissende Mensch allein dafür verantwortlich ist? Es ist genau so als ob man Gott die schuld für Pädofile und Vergewaltiger, Mörder und jeglicher Schandtaten geben würde.. es ist das böse im Menschen das böses tut.. genauso die verschiedenen Religionen, es sind Ideen, Vorstellungen, Theorien irgendwelcher Menschen, die meinen ihre Wahrheit gefunden zu haben und andere schließen sich ihnen an oder werden hineingeboren und sind zu faul selbst nach der Wahrheit zu suchen..

 

Trotzdem, mag sein das die Bibel verfälscht worden ist, dem stimme ich sogar zu..

Dennoch, wer die Bibel einmal durchgelesen hat, vorallem das alte Testament, obwohl das neue Testament nicht weniger wichtig ist, wird wissen, er wird es tief im Innern spüren das dort die Wahrheit niedergeschrieben worden ist.. Auch wenn der wahre Gott (der das Universum und alles was darinn ist erschaffen hat) nichts damit zu tun hat..

Sieht euch doch einmal um.. Gott und seine Herrlichkeit, seine Macht ist überall zu erkennen.. hinter jeder guten Tat die euch wiederfährt, könnt ihr Ihn spüren.. und auch diejenigen die meinen ihnen wiederfährt nie etwas gutes, achtet genau hin, seid aufmerksam, auch die schlechten Dinge führen uns auf den richtigen Weg, spornen uns an zu kämpfen, etwas in unserem Leben zu verändern.. Ist euch nie so eine Situation wiederfahren das ihr meintet nicht aus einer schrecklichen Lage herauszukommen und auf einmal kam von irgendwo eine helfende Hand, einfach so, vom nichts.. das meine Lieben ist ein kleiner Teil der Herrlichkeit Gottes.. Schaut euch in der Natur um, beobachtet einen Ameisenhaufen, schaut einem Tier tief in die Augen, sehet euch die vielen verschiedenen wunderschönen Arten von Pflanzen und Tieren an, ein jedes nach seiner Art.. beobachte ein Kind wenn es vom Herzen lacht,  da überall kannst du Gott finden.. musst kein Buch oder sonst was kaufen.. Gott ist gratis für uns Alle zugänglich, überall und jederzeit..

 

                                eure Ninivee


Erich Fromm: Die Kunst des Liebens!

  • 11/25/10 2:52 pm

Ich möchte den Leser davon überzeugen, daß alle seine Versuche zu lieben fehlschlagen müssen, sofern er nicht aktiv versucht, seine ganze Persönlichkeit zu entwickeln, und es ihm so gelingt, produktiv zu werden; ich möchte zeigen, daß es in der Liebe zu einem anderen Menschen überhaupt keine Erfüllung ohne die Liebe zum Nächsten, ohne wahre Demut, ohne Mut, Glaube und Disziplin geben kann.

Liebe ist eine Aktivität und kein passiver Affekt. Sie ist etwas, das man in sich entwickelt, nicht etwas, dem man verfällt.

Die Liebe ist aber nicht nur ein Geben, ihr "aktiver" Charakter zeigt sich auch darin, daß sie in allen ihren Formen stets folgende Grundelemente enthält: Fürsorge, Verantwortungsgefühl, Achtung vor dem anderen und Erkenntnis.

Liebe ist die tätige Sorge für das Leben und das Wachstum dessen, was wir lieben.

Sich für jemanden "verantwortlich" zu fühlen, heißt fähig und bereit sein zu antworten.

Achtung hat nichts mit Furcht und nichts mit Ehrfurcht zu tun: Sie bezeichnet die Fähigkeit, jemanden so zu sehen, wie er ist, und seine einzigartige Individualität wahrzunehmen. Achtung bezieht sich darauf, daß man ein echtes Interesse daran hat, daß der andere wachsen und sich entfalten kann.

Achtung gibt es nur auf der Grundlage der Freiheit: L'amour est l'enfant de la liberté [Liebe ist ein Kind der Freiheit] heißt es in einem alten französischen Lied.

Es gibt viele Ebenen der Erkenntnis. Die Erkenntnis, die ein Aspekt der Liebe ist, bleibt nicht an der Oberfläche, sondern dringt zum Kern vor. Sie ist nur möglich, wenn ich mein eigenes Interesse transzendiere und den anderen so sehe, wie er wirklich ist.

Ich muß den anderen und mich selbst objektiv kennen, um sehen zu können, wie er wirklich ist - oder besser gesagt um die Illusionen, das irrational entstellte Bild zu überwinden, das ich mir von ihm mache.

Parallel zum Problem, den Menschen zu erkennen, gibt es das religiöse Problem, Gott zu erkennen.

Das Erlebnis der Vereinigung mit dem Menschen oder, religiös ausgedrückt, mit Gott ist keineswegs irrational. Es ist ganz im Gegenteil, wie Albert Schweitzer dargelegt hat, das Ergebnis des Rationalismus in seiner kühnsten und radikalsten Konsequenz. Es beruht auf unserem Wissen um die grundsätzlichen und nicht zufälligen Grenzen unserer Erkenntnis, auf unserem Wissen darum, daß wir das Geheimnis des Menschen und des Universums nie "begreifen" werden, daß wir es aber trotzdem im Akt der Liebe "erkennen" können.

Fürsorge, Verantwortungsgefühl, Achtung und Erkenntnis stehen miteinander in engem Zusammenhang. Sie bilden ein Syndrom von Einstellungen, die beim reifen Menschen zu finden sind, das heißt bei einem Menschen, der seine eigenen Kräfte produktiv entwickelt hat, der nur das haben will, was er sich selbst erarbeitet hat, der seine narzißtischen Träume von Allwissenheit und Allmacht aufgegeben und die Demut erworben hat, die auf einer inneren Stärke beruht, wie sie nur echtes produktives Tätigsein geben kann.