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Zuckerguss und Lavendel. Manchmal auch Vergissmeinnicht. Im Herbst nasses Laub und Morgentau. Alte Bücher, die nach Vergangenheit riechen und Kekse ohne Schokolade. Pinsel an denen bunte Farbe klebt und Musik die dich Nachts zum weinen bringt. Ein kleines Tintenfass aus dem das blaue Blut ausläuft und weißes Papier, dass ganz weich und irgendwie unschuldig ist. Jeden Tag roter Lippenstift und Abends schwarze Spitzenkleider. Im Sommer grünes Gras und das nächtliche Sternenzählen. Picknick an ungewöhnlichen Orten wie mitten auf einer Brücke. Briefe schreiben und dabei still lächeln. Nachts auf dem Balkon sitzen ein Glas Wein trinken und mit Menschen von anderen Orten telefonieren. Zitronenkuchen und schwarzer Kaffee. Schlaflose Nächte mit lauten Gedanken und nicht dem Willen die Kerze auszupusten. Das verlieren in der Vergangenheit und zwischen Realität und Wunderland. Schwarze Plateauschuhe und Schlittschuhlaufen im Winter. Verloren im Nichts, Gefunden im Jetzt. Müsli mitten in der Nacht zwischen unzähligen Kissen und manchmal auch Gedichte von Rilke. Manchmal wacht man mitten in der Nacht auf und braucht ein paar Zeilen. Ein paar Zeilen die dich beruhigen. Die dich aufwühlen und an ferne Orte schicken. All das bin ich. All das macht mich aus. Es ist mir egal was andere von mir denken. Sie mich als verrückt, gewöhnlich oder anders beschreiben. Ich bin einfach Ich. Ich will niemand anders sein.
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