Meine lieben Leser,
Hier ist er nun! Der gewaltige, einzig wahre und hoffentlich höchst unterhaltsame... erste Blogeintrag 2008!
Es geschah am 12.1.08... ca 10 Uhr. Ich hatte mich gerade aus dem Bett geschält zumal ich noch eine in höchstem Maße stressige Veranstaltung zu besuchen hatte. Die letzte Nacht war etwas... alkoholhaltig gewesen und somit kam man nicht so wirklich zu viel schlaf! Folglich wollte ich mich gerade auf die Suche nach einer Tasse Kaffee machen (bzw nach einem EZB der bereit wäre mir einen solchen zuzubereiten). Ich wühlte mich also aus den Kissen und schlurfte lustlos zur Tür.
Kaum hatte ich den Türrahmen erreicht bot sich mir ein faszinierendes Schauspiel. Langsam und lautlos öffnete sich die Wohnungstür! Ein großer, blonder Mensch torkelte hindurch. Er wankte den Gang ins Wohnzimmer entlang und wieder zurück wie auf einem Catwalk. Er bemerkte wohl nicht, dass sowohl ich als auch meine EZBs das Schauspiel, das sich uns darbot, mit höchst verwirrten Blicken verfolgten! Das eigentlich seltsame an diesem Anblick, war die Tatsache, dass dieser Mensch lediglich mit Boxershorts bekleidet war (naja und Socken... komischerweise^^)!
Als er dann endlich bemerkt hatte, dass er auf Artgenossen gestoßen war wandte er sich zu mir und meinte: " Kaja... ich hasse mich! Ich kann meine Klamotten nicht finden und ich such jetzt schon seit ner halben Stunde!"
(Mein erster Gedanke war: Verdammt nochmal ich bin ungeschminkt, ungekämmt und trage einen Türkisfarbenen Schlafanzug! So sollte mich eigentlich nie jemand zu Gesicht kriegen! Mein zweiter Gedanke wiederum war: Julius ist auch ungeschminkt, verzottelt und trägt... nicht allzu viel!^^ Und dann fiel mir noch ein: der nimmt mich ja ohnehin nur so am Rande wahr und kann sich nachher sicherlich nicht mehr an diesen doch sehr eigentümlichen und ungewöhnlichen Anblick erinnern!)
Doch zuerst begab ich mich auf die Suche nach meiner Brille... da ich sonst wohl keine große Hilfe bei der Jagd nach den Kleidungsstücken darstellen würde. Als ich nun endlich auch die Gesichtszüge meines Gegenübers erkennen konnte musste ich mir auf die Zunge beißen um nicht in Gelächter auszubrechen! Julius sah aus wie man sich einen Schlafwandler vorstellen würde! Die Augen hatte er bisher wohl nicht wirklich aufbekommen, er schwankte merklich und hatte eine gewisse Ähnlichkeit mit mir, wenn ich am Samstagmorgen dem Postboten die Tür öffnen muss.
Wir wanderten dann schließlich in den Keller. Dort stießen wir auf Chris der sich irgendwie nicht wirklich von uns stören ließ und trotz beträchtlicher Lärmbelästigung einfach weiter schlief. (ich finde Julius hätte sich entweder Chris' fast Bodenlangen Mantel leihen oder einfach diesem seine Kleidungsstücke entwenden können... zumal er in seinem Tiefschlaf das ohnehin nicht mitbekommen hätte^^) Auf die Frage warum seine Klamotten nicht mehr an seinem Körper waren konnte ich Julius leider nur folgende Antwort geben: "Paff hat dich entkleidet". Ich glaube das war jetzt nicht das was er hören wollte^^.
Letzten Endes war unsere Suche dann doch noch erfolgreich. Als ich den Keller 10 Minuten später noch einmal aufsuchte, war Julius verschwunden und Chris schlief noch immer! Meine einzige Frage war nun: Habe ich mir das jetzt eingebildet? Mein EZB bezeugte mir jedoch, dass dies keine Illusion sondern die etwas skurrile Wahrheit war!
In diesem Sinne: danke Julius für diese höchst unterhaltsame Geschichte!^^
Ich habe fertig!
Jedes Jahr in der Halloweennacht, wird unsere Welt von einer alles erdrückenden Dunkelheit verschlungen, eine Dunkelheit von solch widernatürlicher Qualität, dass sie für jene unglückselige Geister, welche sich aller Vorsicht zum Trotze vor die Tür wagen, beinahe greifbar erscheint.
Es gibt eine Legende welche besagt, dass sich in dieser Nacht die Pforten der Hölle auftun um ihre schlimmsten Dämonen in die Welt zu schicken. Diese Wesen von unsagbar schrecklicher Natur wandern durch die finsteren Straßen auf der Suche nach Seelen, von denen sie Besitz ergreifen können um sie zu ihresgleichen zu machen. Und obgleich sie nicht in der Lage sind ihre Opfer dauerhaft zu beherrschen, zumal sie gezwungen sind am nächsten Morgen wieder in ihr finsteres Reich zurückzukehren, so nutzen sie doch jede Minute um das Böse in die Welt hinauszutragen…

Auch wenn die Legende der heulenden EMOs häufig verspottet und verhöhnt wurde, so mussten in der diesjährigen Nacht auf Allerheiligen einige, uns allen wohl bekannte Persönlichkeiten die furchtbare und erschütternde Wahrheit erkennen. Es traf sie wie ein Blitz. Keiner hätte sagen können woher sie kam aber da war sie, die Idee: „Lasst uns das diesjährige Halloween als EMOs bestreiten!“
So kam es schließlich, dass unsere partywütigen Freunde sich gegen 18:00 Uhr in der für diesen Abend als Unterschlupf dienenden Behausung einfanden um den Abend mit einem gemeinschaftlichen Styling zu beginnen.
So normal und ungezwungen die Gemeinschaft auch schien, konnte man nicht umhin die besondere Stimmung, die in der Luft lag (und der Grund hierfür war nicht die Tatsache, dass bereits eine Flasche Sekt und eine weitere Whiskey den Ruchlosen zum Opfer gefallen war) zu bemerken. Für Außenstehende sahen unsere Freunde einfach nur gut gelaunt und vielleicht ein Bisschen angeheitert aus… zumindest vor der Verwandlung.


Dennoch dauerte es nicht allzu lange, bis die ersten Spuren der Besessenheit sichtbar wurden. Es mochte ein furchtbarer Anblick gewesen sein. Geistige Verwirrung breitete sich aus. Die Situation war etwa vergleichbar mit einem Metal Konzert auf dem plötzlich und ohne jede Vorwarnung „Ich muss durch den Monsun“ gespielt wird. Ja liebe Leser, der Geistige Zustand der Besessenen war erbärmlich. Manche konnten sich nicht einmal mehr daran erinnern welchem Geschlecht sie überhaupt angehörten.

Die bemitleidenswerten Irren ließen sich sogar ohne jegliche Gegenwehr nach belieben verschönern.




Unsere Freunde gebärdeten sich derart eigentümlich, dass es selbst renommierten Psychologen nicht möglich war sie zu deuten.

Doch letzten Endes war die Verwandlung abgeschlossen und die Dämonen konnten ihr grausiges Werk beginnen. Ja, es ist wahr unsere Bekannten waren zu EMOs
geworden.


Doch auch die andere Seite der Hölle hatte ihre Kreaturen ausgespieen. So kam es dass eines der Opfer, bekannt als Lady B., von einer BUHT (Bauch- und Hirnfreie Tussi) befallen worden war. (Man beachte hierbei das wunderbare aber schmerzhafte Schuhwerk!)

Ein anderes Geschöpf, Monsieur A. übertrieb die Transformation jedoch etwas (Nichtsdestotrotz ist dieses Bild schlichtweg genial^^)

Und so zogen die Besessenen aus, die Menschheit das Emotum zu lehren. Ihr Weg führte sie zu diesem Zwecke vorerst nach Nagold, da sie in der dortigen Jugend leichte Beute vermuteten. Doch die Dämonen wurden erkannt. Zwei Schritte auf freiem Fuß und bereits das erste geistesgegenwärtige Wesen rief: „Hey Tokio Hotel!“. Dieser Ausruf bezog sich eindeutig auf Monsieur A., der sich ohnehin an diesem Abend größter Beliebtheit erfreute und von diversen „Viechern“ (siehe fadenkreuz) in interessante Gespräche verwickelt wurden die schon einmal mit dem Satz eröffnet wurden: „Hey bist du Single?“ Dieser beteuerte jedoch (Zur Erleichterung von Monsieur A.) eine Freundin zu haben. Obszöne und stupide Phrasen wie z.B. „ich brauch was zum reinstecken“ stießen auf keine große Begeisterung auf Seiten der Verfluchten.
(An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass die liebevolle Bearbeitung dieses Bildes ebenfalls unserem lieben Monsieur A. zu verdanken ist)

Dies tat dem Wahnsinn jedoch keinen Abbruch… auch wenn Monsieur A. auf diesem Bild etwas… unentspannt aussieht. Señora S. und „Ey J. alta“ erfreuten sich jedoch bester Laune.

Der Rauschmittelkonsum nahm zu, die Ansehnlichkeit ab und schließlich machten unsere achtlosen Partygänger eine erstaunliche Entdeckung:

In einem frisch ausgehobenen Grab lag eine vermeintlich tote Leiche ( Jaaaa eine TOTE Leiche! Lebende Leichen wären völlig absurd!). Sie war scheinbar tot. (entschuldigt bitte das kleine Stilmittel^^) Aus diesem Grund gaben die Freunde ihr den Namen „R. der Schreckliche“. Doch als Lady B. den Toten berührte geschah das unfassbare…

Der schlaffe Körper begann sich zu bewegen und erhob sich langsam und mit knackenden Knochen aus seiner kalten, erdigen Grube. Die Besessenen waren überrascht und entsetzt.

Denn der Zombie marschierte geradewegs auf Monsieur A. zu, welcher sich vor Angst und in voller Ausübung seines Emotumes in eine Ecke flüchtete um dort zitternd sein nahendes Ende zu erwarten. Das Glück stand in dieser Nacht eindeutig auf der Seite der Putzfrauen, da Rasierklingen in den letzten Monaten zu raren Gütern geworden sind und somit keine „Verschönerung“ der Wand durch masochistische Rituale möglich waren.

„Ey J. alta“ und Person K. konnten vor Angst gar nicht hinsehen bzw. sprechen.

Doch die Rettung nahte, und zwar in Form von Lady B. die offenbar gefallen am untoten R. gefunden hatte. Eine bessere Ablenkung hätte es nicht geben können und wie sich später herausstellte handelte es sich bei R. dem schrecklichen um einen guten und trinkfesten Parteykameraden. Somit entspannte sich die Lage wieder und die EMOs konnten aufatmen.



Die Stimmung wurde nun ausgelassener. EMOs, Boogy Männer, BUHTs und Zombies feierten gemeinsam


Doch: alles hat ein Ende, somit auch diese Party. Gegen 1 Uhr sollte es nach Hause gehen was nicht unbedingt für gute Laune sorgte.
Manche weinten…

Andere begannen sich zu ritzen!

Schließlich einigte man sich jedoch auf den Konsum weiterer Aufputschmittelchen, was die Laune zwar wieder hob, jedoch für unschöne Begleiterscheinungen sorgte.

Man beachte auf diesem Bild Person K’s Schuhwerk und überlege sich was hier nicht stimmt!^^

Es endete schließlich alles an dem Ort, wo es begonnen hatte. In der Behausung K.s, wo bis 5:30 eine DVD Nacht (bzw. okkulte Messe) gehalten wurde, die nicht ohne einige frühzeitig schlafende (alle bis auf 2 Menschen) beendet werden konnte.

Der Morgen danach, zog sich etwas in die Länge. Person K. wurde mit den Worten „deine Freunde müssten schon wach sein“ bereits um halb 10 aus dem Bett gehievt. Besagte „Freunde“ schliefen jedoch wie die Steine (möglicherweise lag dies an der Tatsache, dass sich die EMOs aus ihren Geistern zurückzogen). In der Tat war die Sachlage folgende: Hätten Señora S., Monsieur A. und „Ey J. alta“ nicht typische Schlaflaute von sich gegeben (ohrenbetäubendes Schnarchen), so hätte man sie beinahe für tot halten können. Lady B. hatte im Vergleich hierzu bereits um 8 Uhr das Haus verlassen. Um 11:30 wurden dann auch die restlichen von dem Herzallerliebsten „klick“ einer Digitalkamera aus dem Reich der Träume zurück in die Wirklichkeit befördert, bei dem dieses zauberhafte Bild entstand.

Nach einigen verwirrten und mehr oder weniger Erfolgreichen Versuchen Konversation zu betreiben, erschien plötzlich eine Gestalt im Türrahmen. Es war R. der Schreckliche, den eigentlich alle vergessen hatten oder vermuteten, dass er mit Lady B. bereits früh verschwunden war. Dementsprechend groß war also der Schock als seine nun wieder normale Erscheinung im Zimmer auftauchte.

Gelegentlich stellt jedoch die „normale Erscheinung“ ein größeres Übel dar, als vermutet…. Zumindest am frühen Morgen.

Und so, liebe Leser, verging auch das diesjährige Halloween. Das Böse hat Verbreitung gefunden und wir alle wissen nun: die Legende der heulenden EMOs ist wahr. Wer weiß … möglicherweise seid ihr die nächsten Opfer. Gehabt euch wohl solange ihr noch dazu in der Lage seid, denn: Die EMOs sind unter uns!

Und so möchte ich zuletzt noch auf die tapferen Menschen hinweisen, die Fotografierten und sich bis spät in die Nacht ( Unsichtbar (1337 Minuten Online) … Noch Fragen?!) mit dieser Geschichte befasst haben. Dankt uns (Monsieur A. und Person K.) für die Ausarbeitung dieses Mammutprojektes und hofft, dass dies nicht die letzte Geschichte dieser Art gewesen sein mag.
Gute Nacht!
Für alle, die noch NICHT an der Abstinenz-Wette teilgenommen haben, oder sich darüber informieren möchten:
http://the-bookworm.de/
Guten Abend, meine lieben Leser!

Ja, sie sehen richtig! Bei der Fotografie, hier am Anfang dieses Blogeintrages, handelt es sich NICHT um eine Fotomontage oder gar um eine optische Täuschung. Nein, wir befinden uns tatsächlich auf dem Rücksitz eines Pkws und zwar eingeklemmt unter einem KEYBOARD!
Wie es dazu kommt möchten sie nun wissen?
Was ist der Grund für ein solch eigentümliches Verhalten?
Nun, um diese Frage zu beantworten ist es notwendig etwas weiter auszuholen. Also lassen sie mich ihnen eine Geschichte erzählen: eine Geschichte voller Dramatik, Hoffnung und Heldenmut. Die Geschichte des ersten und wohl einzigen Auftrittes der „BUNNYHUNTEEEERS“ (ich wollte uns ja „las croqueta sordas“ nennen aber Sandy konnte das nicht aussprechen^^… mit eineigen Gläschen Wodka wohlgemerkt)
Nun beginnen wir am Besten an der Stelle der Geschichte, mit der man wohl am häufigsten startet…. mit dem Anfang!
Wir schreiben das Jahr 2007! Es ist der 6. Oktober. Lange, sehr lange schon haben wir uns auf diesen Tag vorbereitet. Wir haben komponiert und Texte geschrieben, diskutiert und die Band zusammengecastet. Nur eines fehlte noch zu unserer allerersten PERFEKTEN Show: eine Gesangsprobe. Ja sie haben richtig gehört, wir hatten zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal gemeinsam geprobt (2 von 4 Mitgliedern hatten keine Ahnung davon wie der Song überhaupt klingen sollte^^)
Das galt es nun nachzuholen! Aus diesem Grund fanden sich die „Bunnyhunters“ auch bereits gegen 18:00 Uhr, also vor dem eigentlichen Start der Partey in meinem „Studio“ (Keller) ein. Nach einigen schiefen Tönen, bei denen es mich verwunderte, dass die Nachbarn danach noch immer neben uns wohnten, waren wir bereit und beluden den „Tourbus“. Hier möchte ich auch zur obigen Frage zurückkommen und zwar: Warum saß das Keyboard mit uns auf dem Rücksitz? Ganz einfach: es wollte nicht in den Kofferraum passen.

Ja, wir fuhren nun also ins Marmorwerk. (Selbstverständlich war es nicht möglich einige erstaunte Blicke zu vermeiden, als 4 seltsam gekleidete Personen mit Sonnenbrillen und ein dickes, fettes Keyboard in den Raum marschierten.)
An dieser Stelle würde es sich wohl anbieten, ihnen die wichtigsten Mitglieder unserer Truppe vorzustellen:
Zuerst einmal „Die Band“:

Das ist SANDY (auch bekannt als Sandü SM) Sie ist schreibt die/den Text/e und kurbelt unseren Coolnessfaktor extrem an! Außerdem war sie es, die die „Bunnyhunters“ überhaupt ins Leben gerufen hat!

Hier haben wir BI²! Sie ist Sängerin in unserer Band, könnte aber auch den Platz am Keyboard besetzen, wenn dieser denn frei wäre^^! Die Fähigkeiten dazu hätte sie zumindest!

This is PiPi Puffy! An nennenswerten Kenntnissen fällt mir momentan nichts ein. Er spielt kein Instrument, kann nicht tanzen und singt relativ falsch (aber zumindest tief^^) Aber er kann schwere Sachen tragen und sieht, irgendwo richtig platziert, richtig cool aus! Er steigert das Image der „Bunnyhunters“ und (das Wichtigste): Er ist der Einzige, der uns vor dem demütigenden und grausamen Titel „Girlgroup“ bewahrt^^.
Ja…. und DAS…. Bin ICH! Keyboarderin, Komponistin und… die einzige Mantelträgerin in unserem Grüppchen aus Freaks^^.
Hier noch einige weitere Personen:

Der Rhöddeeeeeee, unser Fotograf und Runner, seit kurzem liiert mit Bandmitglied BI².
Claudieeee… unsere fest angestellte „Notenseitenumblätterin“