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DarthKacha , 18

aus Horb am Neckar

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4 Musketiere und ein Todesfall

09.08.08 15:18 Uhr | 3 Kommentare | Permalink

Dieser Blogeintrag existierte bereits einmal allerdings wurden die Bilder trotz vergeblichem Editieren nicht mehr angezeigt. Da ich mehr oder weniger an diesem Blogeintrag hänge wird er eben noch einmal aufgelegt.

Man stelle sich ein total beklopptes Land vor in dem noch seltsamere Menschen leben. Schließlich nennt sich das Königreich nicht um sonst "Matschkopfien".

Lange Zeit ging hier alles daneben was nur möglich war. So kam es, dass Matschkopfien in die Hände finsterer Banditen fiel. Wenn das nicht schon längst der Fall gewesen wäre, wäre nun das Chaos ausgebrochen. Doch es gab noch eine letzte Hoffnung:

Die 4 Musketiere. 4 Frauen die sich dem Unheil in den Weg stellten. Ihre namen waren...

 

 

Bibos

 

 

 

 

Kajos

 

 

 

Sabamis

 

und...

 

 

S'Andangang

 

Gemeinsam kämpften sie gegen Stollentrolle, Drachen und Klingeltonwebung. Niemand konnte unsere Heldinnen aufhalten

 

 

Doch irgendwann geschah es: Die Musketiere erhielten 4 Aufträge gleichzeitig. Da sie sich für keinen entscheiden konnten und die Bezahlung bei allen mehr als zufrieden stellend war, beschlossen sie sich aufzuteilen.

Bibos Weg führte sie ins ferne Japan, wo sie einen einflussreichen Drogenboss beseitigen sollte. Dort entdeckte sie ihre Vorliebe für Sushi und... dass es sehr viel Spaß macht der Kopf eines japanischen Rauschmittelimperiums zu sein.

 

Kajos Opfer war eine führende Persönlichkeit im Rotlichtmilieu  Der Auftrag war einfach und er brachte sie zufällig in den Besitz einer der erfolgreichsten Schwulenkneipen der Stadt, dem "Pink Tigger".

S'Andangang Zielperson war ein korrupter Richter, der... nunja eine ganz "besondere" Vorliebe für Grimms Märchen hatte. Ein vergifteter Apfel brachte ihr letzten Endes den Sieg. Außerdem entdeckte sie ihre Vorliebe für Handschellen und sie stieß auf eine Marktlücke: Denn nicht nur korrupte Richter stehen auf Schneewittchen mit Lederpeitsche...

Den lohndendsten Job hatte jedoch Sabamis ergattert: Ein kleiner Stich mit dem Dolch an der richtigen Stelle und eine schnelle Testamentsänderung verhalfen ihr zum gesamten Vermögen eines besonders reichen Erzherzogs

Schließlich kamen sie alle wieder zusammen. Allerdings hatte jede von ihnen nun ein neues Hobby und war zusätzlich noch in einem anderen Gewerbe tätig. Die nun unterschiedlichen Interessen sorgten für Streit und Zwietracht unter den Musketieren. Erbitterte Kämpfe brachen aus.

 

Ab sofort hieß es Jede gegen Jede

 

Es kam wie es kommen musste: Kajos fand alles über Sabamis Reichtum heraus! Schließlich verbündeten sich Bibos, Kajos und S'Andangang gegen ihre wohlhabende Kollegin und fassten einen teuflischen Plan.

In einer Nacht und Nebelaktion wurde Sabamis von Kajos erdolcht...

Sabamis verendete qualvoll...

 

S'Andangang schleifte die Leiche davon...

 

und Bibos vergrub sie anschließend.

 

Der Plan war perfekt und niemand würde es jemals erfahren! Die Reichtümer teilten die 3 untereinander auf. Die Streitigkeiten wurden begraben zumal S'Andangang eine neue Geschäftsidee entwickelt hatte: SM- und Drogenabende im "Pink Tigger"! So konnte man die Interessen wieder verbinden (und das nötige Kapital war ja nun auch vorhanden)^^

 

Man stelle sich total beklopptes Land vor in dem noch seltsamere Menschen leben.

Schließlich nennt sich das Königreich nicht um sonst Matschkopfien.

Lange Zeit ging hier alles daneben was nur möglich war. So kam es, dass Matschkopfien in die Hände finsterer Banditen fiel. Wenn das nicht schon längst der Fall gewesen wäre, wäre nun das Chaos ausgebrochen. Doch es gab noch eine letzte Hoffnung:

Die 3 Musketiere. 3 Frauen, die sich dem Unheil in den Weg stellte.

 




Diabolica Commedia

04.08.08 16:10 Uhr | 0 Kommentare | Permalink

  

 

Nein, wir sind nicht verrückt! Ja, wir haben ein Theaterstück geschrieben!

Den Inhalt zusammenzufassen dürfte sich recht schwierig gestalten. Daher habe ich meinem Co-Autor diese undankbare Aufgabe überlassen und vrlinke meinen Blog einfach mit seinem.

Das Stück zu lesen soll jenen furchtlosen Kreaturen unter euch, die es wagen in eine Welt aus falschen EMOs, geheimen Sekten wie den Pastarafi und Intrigen, sowie absolut kranken Ideen einzutauchen, natürlich auch nicht verwehrt bleiben. Auch hierzu gibt es einen Link auf Bookis Seite!

Über Kommentare und Feedbacks  sind wir natürlich immer erfreut. 

Mit freundlichen Grüßen Dan Ghieri und Ali Te

 

LINK:

http://the-bookworm.de/?page_id=45 

 




Clubbing

01.06.08 22:30 Uhr | 2 Kommentare | Permalink

Jetzt meine lieben Leser, werden sie sich sicherlich fragen: Clubbing? Wer macht denn so was?

Ich kann darauf nur erwidern: ICH tue es… und es macht Spaß!

Nicht, dass ich ein exzessiver Discogänger wäre, nein. Ich suche solche Lokalitäten auch nicht auf, um irgendwelche Menschen kennen zu lernen. Dennoch… sind wir nicht alle irgendwo tief im Inneren kleine Voyeure? Andere Subkulturen zu beobachten sorgt doch immer wieder für Amüsement. Doch wo nahm dieses neue Hobby nun seinen Ursprung?

Lassen sie mich bitte erklären…

 

Pfingstferien 2008, Ibiza das Partyeiland… bekannt für Discos wie das Privilege (welches Platz für 10000 Gäste bietet), das Amnesia (welches aufgrund von übermäßigem Drogenkonsum 2007 vorerst geschlossen wurde), das Space (das erst um 7:00 morgens öffnet, also wenn die anderen Clubs schließen) und  natürlich das Pacha, der älteste Club auf Eivissa und der einzige, der das ganze Jahr geöffnet hat.

 

 

 

Also…. „Andere Länder andereSitten“, oder „When you’re in Rome, do as the Romans do“. Auf die Idee brachten mich zwei junge, aufstrebende Informatiker (ich nenne sie „Marius“ und „nicht-Marius“, da ich den Namen des zweiten nicht weiß), die sich ihre Zeit mit ausgiebigem Clubbing vertrieben. Ich wurde neugierig und somit führte mich auch mein Weg in einer Samstagnacht ins „Pacha“.

                       

Hier erst einmal einige Grundinformationen:

 

Eintritt: 30€ (in der Hauptsaison bis zu 60€)

San Miguel (ich bin jetzt so mutig und bezeichne diesen wässrigen Trunk als Bier):  8€

Longdrinks:  12€

 

Auf die Frage „Wo ist das Pacha?“ wurde uns vom Hoteleigenen Sportanimateur gesagt: „Man sieht es von weitem!“. Das war leider nicht der Fall. Außerdem waren wir sehr überrascht, dass es sich bei DER Kultdisco Ibizas um ein eher unscheinbares Gebäude handelte… nunja zumindest tagsüber…

 

Die 30€ Eintritt konnte ich umgehen (fragt mich nicht warum aber der Türsteher wollte einfach kein Geld von mir). Der Innenraum war sehr geschmackvoll gestaltet und man hatte den Eindruck sich auf unglaublich noblem Pflaster zu bewegen. (Das ganze erinnerte mich etwas an die Havanna Club-Werbung) Bei der Musik handelte es sich ausschließlich um Techno und House und bei den Bässen wäre Paff vor Neid erblasst. Der anfänglich (also um 1:00 Uhr) leere Club füllte sich mit der Zeit so, dass man sich nur mit sehr viel Mühe bewegen konnte. Gegen 4:00 Uhr kam man weder vorwärts noch rückwärts

 

 

Die Zeit vertrieb man sich mit rhythmischem hin und her wippen und damit, die vergeblichen Abschleppversuche eines schmierigen Typen in der VIP-Lounge zu beobachten. Die Gogotänzer boten zusätzliche Unterhaltung. Nach einer Weile quatschten einen betrunkene Menschen aus aller Herren Länder an. Einer wollte meine Mum vorort abknutschen, ein betrunkener Holländer demonstrierte mir seinen Tanzstil, der eher an eine Kampfsportart erinnerte und bei dem man in Deckung gehen muss, wenn man kein gebrochenes Nasenbein haben wollte. Zwei Engländer dachten ich wäre Norwegerin… die Leute haben Ideen… als sie jedoch merkten, dass ich aus Deutschland kam ergriffen sie die Flucht.

Kurzum: ein sehr unterhaltsamer Abend mit vielen neuen Eindrücken!

 

Das Space hatte leider nicht geöffnet, somit mussten wir uns bereits gegen halb 5 zurück ins Hotel begeben. Beim nächsten Ibizaaufenthalt wird das Privilege unsicher gemacht.

Unsere Gesamtkosten: 68€

 

 Mein Fazit: Clubbing macht spaß, auch wenn man die Musik nicht mag. Auf Ibiza hat das Ganze natürlich noch sehr viel mehr Stil als in irgendeiner Landdisco. Man will es sicherlich nicht täglich betreiben aber doch hin und wieder mal. Eine gute Sache (oder eine schlechte, ich kann es nicht genau einordnen): Meine Abneigung gegen House-Musik hat etwas abgenommen!^^ Trotzdem bleibe ich dabei: DAS IST ABSOLUT NICHT MEINE WELT!

 

 

 




Physik Impressionen

29.05.08 22:02 Uhr | 0 Kommentare | Permalink

Ja, meine Lieben Leser… der Physikunterricht. Für viele ist er eine unvorstellbare Qual, andere langweilen sich gnadenlos. Ich kann mich eigentlich nicht darüber beschweren.

 

Ich mag Physik… prinzipiell. Denn meinen Donnerstagnachmittag, bei Temperaturen von ca. 28C° in einem stickigen Klassenzimmer mit Mr. T.M.T. zu verbringen beeinträchtigt die… nunja Zuneigung wäre zu viel gesagt, also nenne ich es mal Geduld…. dann doch beträchtlich.

Was tut also der Tapfere Schüler in Zeiten größter Not? Jep, er gründet eine Art „Liga der außergewöhnlich chaotischen Mistverzapfern“

 

(in diesem Fall bestand das Grüppchen zunächst aus 2, später dann aus 6 Personen. Die verschiedenen Schriftarten (ich habs nicht so mit Farben) stehen für die unterschiedlichen Personen. Also alle Roten Zeilen wurden von einer Person geschrieben, alle blauen von einer anderen usw. usw. usw. Man konnte immer nur den vorhergegangenen Satz sehen, die Überschrift nicht.).

 

Die Ergebnisse unserer Lyrischen Ergüsse müssen natürlich auch sofort veröffentlicht werden… auch wenn es schätzungsweise niemanden wirklich interessiert!^^

 

Schriftarten:

 

Sari-Safari            Ich            VenivediVicious          Bi²          Bohne         ich-sonst-nix        

 

 

         

Physik Impressionen

 

An einem sonnigen, lauen Morgen in den Finsterbergen, an dem es regnete, schneite es.

 

Bohnen sprossen sacht und streckten ihren Hals der Sonne entgegen.

 

Ein kleines Bo tuckerte über den Bergsee des blauen Blutes.

 

Gietmann fasste es an…

 

… und das Bo versank in den Fluten.

 

Unten angekommen, traf es auf eine Bohne.

 

Diese hob das Bo an, heraus aus dem Wasser und ließ es direkt auf Giedis Kopf fallen. Das Hirn spratzte zum Himmel.

 

Gietmanns schnelles Spermium

 

Schon damals war sie mit 170 km/h unterwegs.

 

Als sie die Faszination von Koks entdeckte, wurden daraus 200 km/h.

 

Sie hielt sich fest, sodass es prickelte in seine Bauchnabel.

 

Manchmal machte sie sich vor Angst nass, so dass nur noch Vanish Oxi Action helfen konnte.

 

Wobei sie aber bei der Erklärung an ihren Vater auf korrekte grammatikalische Stellung der Worte achten musste.

 

Ihr Vater war Alkoholiker. Er liebte Quietschentchen.

 

Das konnte man an seinen Schuhen sehen.

 

Die Chemie des Todes

 

Groß A’Tuin starb.

 

Und der Kleine blickte ganz traurig drein.

 

Denn seine Katze wurde überfahren.

 

Schnell wurde ein Grab für sie ausgeschaufelt.

 

Sie wurde lebendig begraben.

 

Bis sich herausstellte, dass sie ein Mann war.

 

Ein berühmter Politiker sogar, der seine geheimen Obsessionen verbergen musste.

 

Angie war nämlich eigentlich eine Frau.

 

Doch liebte sie es, Männerklamotten zu tragen.

 

Darum ging sie immer in die Herrenabteilung Kleider kaufen.

 

Irgendwann ließ sie sich umoperieren und schluckte Hormone.

 

 

Schrecken auf dem Lehrerklo

 

Man sagt, dass sich dort grausame Dinge abspielen.

 

Es ist ein Ort der seelischen Grausamkeit.

 

Oder auch ein schwarzes Loch mit einer Kerze auf dem Kopf in einem abgelegenen Wäldchen.

 

Das Wäldchen hatte viele Löcher. Schwarze, blaue und rote.

 

Wenn man genau hinsah, konnte man folgendes erkennen:

 

Die Ameise hatte einen Rucksack auf und quietschgelbe Schuhe an.

 

Dazu trug sie ein zerknittertes Hemd in blau und einen Wuschelpony. Doch die Tafel blieb nass, ERNSThasft!

 

Wenn auch nur zur Hälfte, denn danach hatte Spongebob reißaus genommen.

 

Denn er wurde von geheimnisvollen Parisser Schnizer verfolgt.

 

Dieser wollte ihn vom Eifelturm stürzen.

 

Aber das war kein Problem, denn er trug immer einen Regenschirm mit sich herum.

 

So vielen ihm die Frösche, die es regnete, nicht direkt auf den Kopf.

 

 

Neverending Story

 

An einem Sonntagmorgen stand das Grauen vor der Tür.

 

Es trug in der rechten Hand einen Kartoffelsack, in der linken Hand ein Beil.

 

Er wollte mit ihnen in den Wald um sie in kleine Stückchen zu hacken.

 

Er band sie fest an einen Baum und zielte.

 

Und es ging (buchstäblich) mitten in die Hose.

 

Ein schwuler Mann, der gerade vorbeikam, tupfte es vorsichtig ab, mit einem blaugeblümten Taschentuch.

 

Dann begann er zu singen „ It’s fun to stay at the YMCA!“

 

Denn er genoß seine Zeit dort sehr.   

 

Auf Berg- und Tal……………….(dann klingelte es und wir waren befreit!^^)




"ES" oder: "Ghost Hunt in Eustinken"

20.01.08 17:14 Uhr | 0 Kommentare | Permalink

Die Fasnet… von vielen gehasst, von fast noch mehr geliebt und von fast allen als Grund für hoffnungslose Besäufnisse missbraucht. Ja, in der Tat gibt es nur sehr wenige die  noch nie an den gelegentlich zweifelhaften Freuden dieser Festivität teilhatten. Nun, am gestrigen Abend (dem 19.1.2008) war es für uns wieder einmal Zeit, die Fasnet einzuläuten. Doch wer glaubte, dass unser zwielichtiges Grüppchen diesmal von Begegnungen der etwas anderen bzw. übernatürlichen Art verschont bleiben könnte, der irrt schwer.

 

Bevor ich nun allerdings beginne ihnen, meine lieben Leser, über diese ominösen Geschehnisse zu berichten, möchte ich auf etwas hinweisen, dass mir schwer am Herzen liegt:

Ich werde in diesem Text so viele „jedochs“, „obwohls“, „vielleichts“, „möglicherweises“, und „im Allgemeinen“ schreiben wie ICH will! Wer sich hiermit nicht anfreunden kann, möge bitte auf das nette X am oberen Bildschirmrand seines PCs klicken und sich verkrümeln, bevor ich ihn in die Finger bekomme!... danke…

 

Beginnen wir nun also am Abend des 19.1.2008…

 

Ich fand einen Hoppser auf meinem Sofa. Dies war für sich bereits eigentümlich genug, erschwerend kam jedoch hinzu, dass eben erwähnter Anhänger des HipHopkultes „Nirvana“ hörte. Meine Verwunderung war groß, doch nach wenigen Sekunden fiel es mir wie Schuppen von den Augen: dieses abnorme Geschöpf dort… war unser aller Freund aus dem Osten: Rhödde J.!

 

Welch entsetzen überkam mich!  Sogleich eilte ich zu ihm um zu fragen, wer ihm diese grauenerregende Hoppsifizierung zugefügt hatte. Der ärmste war jedoch nicht mehr im Stande sich in ganzen Sätzen auszudrücken. Die einzige Information, die ich ihm entlocken konnte war: „Westside ist the best side“. Ich konnte mir in diesem Augenblick noch keinen Reim darauf machen, was dieser verschlüsselte Hinweis zu bedeuten haben mochte, jedoch hatte ich auch wenig Zeit darüber nachzudenken, zumal mich der nächste Schock sogleich ereilte:

Eine BUHT (Bauch und Hirnfreie Tussi)…. in meinem Badezimmer!

Als ich meine Fassung wiedererlangt hatte, bemerkte ich mit Schrecken, dass dieser Dämon wohl erneut Besitz von unserer werten Bi² ergriffen hatte.

 

Nach mehreren Überlegungen, wie ich wohl dem grauenhaften Übel auf den Grund gehen könnte, das meinen Freunden diese furchtbaren Dinge zugefügt hatte, kam mir eine Idee… „West sind eis the best sinde“… also fahren wir einfach mal nach Westen, Richtung Eustinken.

 

Mit sicherer Schutzkleidung und Waffen (Gehstock) begaben wir uns folglich zur Halle (das Zentrum der „paranormalen Schwingungen“). Kaum angekommen, bemerkte ich einen Clown, der mir freundlich zuwinkte. Sein Gesicht war unter einer alles Verdenkenden Schicht Make-up verborgen, sodass ich nicht genau erkennen konnte, um wen es sich dabei handelte. Nach mehrerem Hinsehen schloss ich allerdings, dass ich es hier wohl mit  Naomi M., meiner Schulnebensitzerin und einheimischen Eustinkerin, zu tun hatte.

 

Nach und nach trudelten noch zahlreiche weitere Mitglieder der Partygemeinschaft ein, nicht wenige legten ein etwas eigentümliches Verhalten an den Tag. Naomi M. war gelegentlich etwas ZU gut drauf^^ doch ganz besonders Puff M. schien die Präsenz einer fremden Macht deutlich zu spüren, zumal er zusehends unruhiger wurde. Dies könnte möglicherweise aber auch an dem schlechten „Fasnetsprogramm“ gelegen haben. (Wie erbärmlich muss ein Witz sein, bei dem man Musik braucht um zu erkennen, dass man an dieser Stelle eigentlich lachen sollte?)

 

Das letzte NORMALE, an dass ich mich zu erinnern vermag ist die Ankunft von Vivi G.

 

Ab diesem Zeitpunkt muss die Fremde Macht auch von mir Besitz ergriffen haben. Geisterhafte Erscheinungen zogen wie ein Drogenrausch an mir vorbei.

 

Ich sah Vivi G. wie sie Zigaretten konsumierte (eigentlich nichts ungewöhnliches)…

 

…gegen eine nichtvorhandene Kraft ankämpfte…

 

… und seltsame Sprünge vollführte.

 

Ich erinnere mich an Claudi P. ohne Gesicht…

 

… an widernatürliche Verrenkungen Puff M.s…

 

… und überall war dieser Clown. Er war fast immer da. Er tat Dinge, die für meinen Verstand schwer erklärbar waren. Auch als ich schließlich die entstandenen Fotos genauer in Augenschein nahm fiel mir auf: der Clown war überall präsent.

 

Und plötzlich war sie da, die Erleuchtung… sie traf mich wie ein Blitz. Was hatte der Mönch an der Kasse gesagt, als er Naomi M.s Ausweis kontrolliert hatte?

„Hey der Ausweis bringt mir bei dem Kostüm aber nicht viel! Unter dem Make-up könnte jeder sein!“

 

Der Clown… natürlich! Ich habe keine Beweise dafür… dennoch bin ich der festen Überzeugung: an diesem Abend haben wir mit einer Ausgeburt der Hölle gefeiert! Meine Freunde haben sich zurückverwandelt, doch was genau geschehen ist werden wir wohl niemals erfahren. Aber vielleicht ist es besser manche Mysterien einfach im Dunkeln zu lassen!

 

 

Wir leben in einer Welt, in der Traum und Wirklichkeit nah bei einander liegen, in der Tatsachen oft wie Fantasiegebilde erscheinen, die wir uns nicht erklären können. Können sie Wahrheit und Lüge unterscheiden? Dazu müssen sie über ihr Denken hinausgehen und ihren Geistdem Unglaublichen öffnen. X-Factor dieser Blog, das Unfassbare. Präsentiert von… mir.