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Aruoka

Aruoka , 25

from Port 8080

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Sollte uns doch zu Denken geben, oder nicht? òÔ

  • 12/26/10 11:40 am

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Neue Titel braucht das Land

  • 12/26/10 12:37 am

Es gibt absolut keinen Grund, einen sinnvollen Titel für diesen Beitrag zu wählen, weil er wohl Widersprüchlich wird.

Kopf gegen Herz, Verstand gegen Gefühl, Implizit gegen Explizit.
Mal sehen was draus wird.

Aus welchen Gründen fangen Menschen Beziehungen zueinander an?
Dafür müsste man erstmal dieses leidige Wort definieren.

Gehen wir von Geschäftlichen aus, so aus Vernunftsgründen. Hat mir mein Partner etwas zu bieten, werde ich ihn wählen - finde ich ein besseres Angebot, so ist jene das, was ich sofort wechseln werde.
(Ähnlich mag es mancher mit allen anderen Beziehungen halten, aber darauf will ich hier nicht eingehen)

Wenn wir Platonische Beziehungen sehen, so basieren diese, bin ich der Meinung, auch auf Emotionalen Reizen. Jemand sagt mir zu, er ist mir Sympathisch oder gar ähnlich, also suche ich Bindung zu ihm.

Betrachten wir Emotionale Beziehungen so sind die doch eigentlich die Irrationalsten, die Unvernünftigsten, die am schwersten zu Erklärbaren, oder nicht?
Wir empfinden etwas zu einem Menschen, das anderen meist völlig Verborgen bleibt. Sind von Wesenszügen, Verhaltensweisen, kleinen Details vollkommen fasziniert, die andere nicht einmal bemerken mögen.
Und hier kommt es zum Zwiespalt.
Warum wollen wir eine Emotionale Beziehung zu einem Menschen? Weil niemand gern allein ist - das wird wohl einleuchten.
Aber was spricht alles dafür, was dagegen? Und wie oft wird es bedacht, abgewägt, um dann doch dessen vollkommen ungeachtet zu Handeln?

 

Die Frage, die ich hier eigentlich zu stellen versuche ist die, ob man denn wirklich auch eine Emotionale Beziehung in diese Waage werfen sollte, wenn man doch eigentlich trachtet, anders zu entscheiden, gerade weil man es sonst so Nüchtern tut.
Gegen eine Beziehung spricht meist alles, was man findet. Unterschiedliche Charaktere, Finanzen, Entfernungen - sucht euch etwas aus. Es trifft zu 99% zu, wenn man Vernünftig darüber nachdenkt.
Ist eine Emotionale Beziehung bar jeder Vernunft denn nun eigentlich Legitim - und wenn Ja, wer macht sie nachvollziehbar?

 

Eigentlich - und ich bin mir Bewusst, das das ein Doofes Wort ist - sollten das doch die Menschen untereinander ausmachen, die darüber nachzudenken hätten, nicht? Schiefgehen kann Alles. Nur wie schnell, mit welchem Erfolg ist doch immer der Unterschied.
Spuren hinterlässt jeder. Egal ob Negativ oder Positiv - man entwickelt sich weiter, und das ist an sich etwas Erfahrenswertes. Das schönste jedoch, finde ich, passiert wenn man sich während eines solch Menschlichen Werdegangs weiter entwickelt. Gemeinsam Wege zu beschreiten, sie zu verwischen und neu zu malen ist das, was jeder irgendwo sehnt, nicht?


Macht euch eure Gedanken dazu. ;)
Kommentare sind Willkommen. 


Erkenntnis(se)

  • 12/24/10 8:31 pm

Nichts hat sich geändert.
Nichts, das man sähe, Bemerkenswerterweise wenigstens.

Und doch ist alles anders.
Die Augen sehen anders aus.
Und dieses Gesicht. Wo kommt dieser Ausdruck her?

Warum hast Du das nicht vorher gesehen?
Glaubtest, du wärest Aufmerksam. Und doch - was ist da passiert?
Woher drückt dieses Gesicht auf einmal so viel Tiefsinn aus?
Wo kommt die Trauer her?

Wer hat in diese Augen diese Sterne gemalt, in der Zeit, in der Du sie nicht sahst?
Wer hat dieses Lächeln so elektrisiert das es dir die Beine zu Brechen wähnt?

Aus Kantig Formen wird ein Ebenmäßig Bild, das
das Verständnis umgeht, direkt ins Herz sich stoßend,
und du tust nicht einmal etwas dagegen.

Lässt es dir Gefallen, scheint ja wohl zu tun.
Warum tust Du das? Das Leben ist Schnell-lebig.
Nimm, was Du bekommen kannst.
Aber willst Du es wieder hergeben? An sich eigentlich nicht.
Dann pflege es, du Wicht.

Weise dich als Würdig, dieses Stückchen Porzellans das bereits entsorgt gedacht.
Zerstör es nicht, jedoch, zerstreue dich, mehr die Zweifel die dich fangen,
und versuch aus diesem zerbroch'nen Stückchen Leben etwas zu machen,
das Du nicht nur für Dich, sondern auch für das Püppchen leicht zu Verwenden dünkst.

Willst es Handeln wie all die male zuvor, die Du selbst zerbrochen,
nur in der Hoffnung jedoch, das dies' mal etwas anders läuft.
Sollt' es länger halten, wenn du richtig entgegnest?

Wie jedoch tut man das? Wer kann schon das Rezept ausstellen
auf Zweisamkeit durch Vernunft - oder durch Emotionalitäten leicht
geköchelt fühlt sich dein Gesicht, wenn du besiehst was eventuell könnt
dein sein will das was du siehst, doch schwankt es hie und da, nicht
genau zu wissen, was dir und was dann doch nicht, neigt dazu
den Sumpf zu trocknen, in dem Du stetig schwimmst, und doch
strahlt die Sonne, wenn dies Bild erscheint. 


Weißt Du...

  • 12/23/10 11:27 pm

...wie ist zu Idealisieren?

- nichts, was den anderen an sich stört, stört einen. Man will es.
- nichts, was der andere sagt, entgeht einem. Man merkt alles.
- nichts, was der andere fühlt ist unwichtig. Man spürt alles.

...wie es ist, zu fühlen?

- die Haut, die Prickelt, wenn man sie berührt.
- die Stimme, die schwankt, wenn man sie hört.
- die Augen, die Flackern, wenn man in sie sieht. 


...wie es ist, zu sein?

- Allein, aber nie Einsam.
- Zweisam die letzten der Welt.
 - Gemeinsam füreinander.


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Schneller Schuss

  • 12/23/10 11:07 pm

So dröhnt der schnellen Melodien Süßer Nektar in mein Ohr,
donnert der ungestüm gedachten Bilder Gedanken durch den Kopf.

Springt der jubilierend Sperlings Schwärme in die Luft und flattert bald
in der Brust, hebend das Schwer' Gemüt, das zu Wandeln nicht mehr Fähig war.

Singend leiser Gedanken Lieder durch die Hallen meines Seins,
leicht schon erhellt durch Hoffnungsvoller Fackeln Schein.